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Von der Natur geschminkt

Kleine Schminkschule

Stand: 04.10.2016

Ebenmäßiger Teint, strahlende Augen – und das bitte ganz natürlich. Wir möchten hübsch aussehen, kleine Makel kaschieren und keinesfalls angemalt aussehen. Unsere Schminkschule mit zertifizierter dekorativer Naturkosmetik macht’s möglich.

So sieht die Wunschliste aus: die Augen strahlend und groß, die Lippen voll und rosig und der Teint ebenmäßig und glatt. Bitte weder Pickelchen noch Pigmentflecke, keine Augenringe und schon gar keine Fältchen um den Mund. Ein gutes Make-up hilft und dekorative Kosmetik aus dem Reformhaus® ist natürlich und ohne störende Zusatzstoffe.

Dennoch scheuen sich gerade Frauen, die es gern unverfälscht wollen, Make-up aufzutragen. Sie befürchten, angemalt zu wirken und sich selbst fremd in der eigenen Haut zu fühlen. Deshalb ist eine Anleitung wichtig. Denn die schönsten Farben, die beste Pflege bringen nichts, wenn wir sie nicht richtig anzuwenden wissen. Frisch auszusehen ist was anderes, als für den Laufsteg gestylt zu sein. Und morgens haben wir für langwierige Anwendungen sowieso keine Zeit. Deshalb helfen wir Ihnen hier auf die Sprünge.

ExpertInnen geben Schmink-Tipps, sagen, wie unkompliziertes Schminken funktioniert und zeigen wie wir das, was wir nicht so schön an uns finden, mit Tricks auf dezente Art wegschummeln können.

Das kommt uns nicht in die Tube

Bei zertifizierter dekorativer Kosmetik aus dem Reformhaus® bleibt das draußen:

  • Alle synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe
  • Paraffine, sonstige Rohstoffe aus der Erdölindustrie
  • Parabene, Silikone
  • Holz aus nicht FSC-zertifiziertem Holz beispielsweise für die Augenbrauenstifte, Kajal
  • Blut von Koquenilleläusen für roten Farbstoff in Nagellacken und Lippenstiften

Der Teint: Rosig soll er schimmern

Vier Handgriffe und Ihr Teint wird strahlen. Einmal eingeübt, sitzt jeder Strich, vielleicht probieren Sie es erst einmal ohne Zeitdruck.

  1. Eine Feuchtigkeitscreme ist die beste Grundlage für jedes Make-up. Die Creme sollte gut einziehen, ehe der nächste Schritt erfolgt.
  2. Der Concealer, der altbewährte Abdeckstift, kaschiert nun Rötungen, Pigmentveränderungen, Augenringe und Unregelmäßigkeiten im Teint. Die Farbe leicht mit den Fingern in die Haut einarbeiten, bis er sich nicht mehr von der Haut abhebt. Aufgepasst: In den äußeren Mund- und Augenwinkeln können sich Schatten bilden, sobald die Spannkraft der Haut nachlässt. Also: gerne aufhellen.
  3. Foundation auftragen. Ob Sie sich für flüssiges oder kompaktes Make-up entscheiden, ist eine Frage der Vorliebe. Flüssige Foundation lässt sich jedoch einfacher und sparsam dosieren. Auch eine Frage des Geschmacks: Tragen Sie Make-up lieber mit den Fingern, einem Schwämmchen oder Pinsel auf? Ganz schnell geht es mit den Fingern. Farbe mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger von der Gesichtsmitte nach außen und oben verstreichen. So entstehen keine Ränder an den Seiten. Bei kleineren Partien um die Nase nur einen Finger benutzen. Wenn Sie wie die Profis auf einen Pinsel schwören: Make-up erst auf den Handrücken geben, dann mit dem Pinsel von dort aufnehmen. So können Sie besser dosieren.
  4. Mit Puder fixieren. Transparentpuder nimmt Fettglanz auf, der im Laufe des Tages entsteht. Profis benutzen ihn deshalb besonders gern. Puder mit einem dicken Pinsel aufstäuben, dann leicht abklopfen, bevor Sie ins Gesicht gehen. So vermeiden Sie eine zu dicke Puderschicht. Tipp: Von oben nach unten arbeiten, damit sich nicht die Gesichtshärchen aufstellen.

Tipp:

Wie finde ich den richtigen Ton?

Ungeschminkt ins Reformhaus® gehen und sich dort etwas Make-up auf die Wange tupfen lassen. Verschmilzt die Farbe mit dem Hautton, ist sie optimal. Ratsam: Lieber einen etwas helleren Ton nehmen, denn dunkel wirkt älter.

Rouge schmeichelt

Rosé-Töne wie Pfirsich oder Koralle geben der Haut einen frischen Ton und lassen auch blasse Haut nicht unnatürlich wirken. Puderrouge eignet sich für sanfte Schattierungen. So geht’s: Setzen Sie am besten auf dem höchsten Punkt der Wangenknochen an. Sie zeigen sich besonders deutlich, wenn Sie lächeln. Von dort bis zu den Ohren verstreichen. Falls Sie einmal zu viel Rouge auftragen, mattiert Transparentpuder.

Fragen an die Expertin:

Claudia Taron (Seminarleiterin Naturkosmetik und Make-up Artistin an der Akademie Gesundes Leben) über den Umgang mit Rouge

Kompaktes oder cremiges Make-up: Welches ist für wen geeignet?

Wer eine stärkere Abdeckung zum Beispiel bei Pigmentflecken benötigt, sollte ein kompaktes Make-up benutzen. Es ist stärker pigmentiert und hält auch länger. Cremige Make-ups sind für mittlere bis starke Abdeckung gedacht. Sie enthalten häufig viele pflegende Inhaltsstoffe.

Wie wichtig ist Rouge?

Ohne Rouge fehlen Frische und Kontur. Bei der Farbwahl sollte man sich nach dem Lippenstift richten. Habe ich da einen kühlen Ton wie zum Beispiel Pink gewählt, sollte auch das Rouge eine Rosé-Nuance sein und nicht aus dem Bronze-Bereich. Wer innerhalb einer Farbfamilie bleibt, macht nichts falsch.

Haben Sie einen persönlichen Tipp für die Anwendung?

Ja, mit Rouge sollte man vorsichtig anfangen und lieber ein zweites Mal nachpudern oder -pinseln. Das ist besser, als einen dicken Farbklecks zu setzen.

Die Augen: Sie strahlen hellwach

Ein offener, klarer Blick: Augen-Make-up kann ihn gut betonen. Ganz wichtig ist dabei die Augenbraue. Ihre Linie sollte zu zwei Drittel ansteigen und zu einem Drittel abfallen. Wichtig ist, dass die Farbe heller als die der Haare ist, also bei Brünetten eher hellbraun oder ein Blond-Ton. Denn harte Kontraste lassen das Gesicht älter erscheinen. Ein heller Lidschatten im inneren Augenwinkel öffnet die Augen. Zusätzlich kann bei einem Schlupflid ein Tupfer heller Concealer im äußeren Augenwinkel aufgetragen werden.

Tipp:

„Ein schwarzer Kajalstrich ist eher etwas für jüngere Frauen. Je älter man wird, umso schmeichelhafter sind hellere Farbtöne: Grün, Violett und Blau. Davor schrecken viele Frauen ohne Grund zurück, denn vorsichtig aufgetragen und vielleicht nur zart getupft und verwischt, wirkt Kajal sehr schön. Ich rate jeder Frau, es auszuprobieren – aber ohne Hetze, einfach mal üben“, rät Jutta Euler.

Das rät die Expertin:

Jutta Euler (Trainingsdirektorin bei „Annemarie Börlind“) erklärt, wie Augen-Make-up gelingt

Wie kann ich dünne Wimpern voller erscheinen lassen?

Profis setzen mit Kajal oder Eyeliner kleine Pünktchen am Wimpernrand und tuschen dann die Wimpern. Dadurch wirkt der Wimpernkranz voller. Eine andere Möglichkeit ist, die Wimpern erst mit etwas Puder abzustäuben und dann die Wimpern zweimal mit Mascara zu tuschen. Auf dem Puder haftet Mascara besser und lässt die Wimpern dichter wirken.

Was tue ich gegen Augenringe?

In unserer neuen Serie Energy nature gibt es ein abschwellendes Augenserum mit einem praktischen Metallapplikator. Das Serum regt die Durchblutung an und die kreisenden, streichenden Bewegungen mit dem kühlen Metallapplikator stimulieren den Abtransport von gestautem Blut. Auch die Augenpflege von DadoSens aus der Pro Balance-Serie wirkt beispielweise mit Bio-Koffein gegen Schatten und Ringe. Und dann kaschiert natürlich Concealer. Mein Tipp: Ich mische Concealer mit Augencreme und trage diesen Mix auf.

Kann ich verhindern, dass Eyeliner in die Augenfältchen läuft?

Zuerst transparenten Puder auf das Lid auftragen. Danach den Eyeliner auftragen und ihn mit einem dunkleren Lidschatten fixieren. Das bewirkt gleichzeitig, dass der Eyeliner weicher aussieht.

Was muss ich bei der Benutzung eines Kajalstiftes beachten?

Keinesfalls einen zu dicken Strich auftragen. Und: Der Stift sollte gut angespitzt sein.

Die Lippen: Mit einem sanften Lächeln

Volle, weiche Lippen sind seit jeher das Schönheitsideal. Viele Frauen müssen etwas nachhelfen. Eine gute Ausgangsbasis ist: Foundation auch auf den Lippen auftragen. Das lässt die Haut gleichmäßiger erscheinen. Schmale Lippen wirken voller, wenn man mit einem Lipliner oberhalb der Lippenkontur die natürliche Lippenform nachzeichnet. Auch ein glänzender Lippenstift lässt die Lippen optisch größer und voller erscheinen.

Das rät der Experte:

Karim Sattar (International Make-up Artist bei „Dr. Hauschka“) verrät die besten Schmink-Tipps für schöne Lippen

Wie kann ich verhindern, dass Farbe in die Lippenfältchen läuft?

Man kann losen Puder um die Lippen einarbeiten. Auch ein Lipliner sorgt dafür, dass die Lippenstiftfarbe bleibt, wo sie hingehört. Spezielle Lippenkonturfixierer haben denselben Effekt und funktionieren wie ein farbloser Lipliner.

Gloss oder Lippenstift: Was nehme ich wofür?

Wer Glanz auf den Lippen mag, kann einen Lipgloss verwenden. Allerdings kommt es auch auf den Anlass an. Glänzende Lippen ziehen die Blicke auf sich, also sollte man bei offiziellen Terminen wie einem Vorstellungsgespräch besser darauf verzichten. Meist verwenden eher jüngere Frauen Lipgloss. Die Konsistenz ist dünner und muss daher öfter aufgetragen werden. Lippenstift hingegen ist haltbarer. Auch in Sachen Farbe bietet er mehr Auswahl und lässt sich damit besser zur Lieblingsbluse kombinieren.

Was tun bei sehr trockenen Lippen?

Bei sehr trockenen Lippen ist weniger Farbe und mehr Feuchtigkeit hilfreich – und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg. Pflegeprodukte wie das Dr. Hauschka Lippenkosmetikum mit edlen Pflanzenwachsen und wertvollen pflanzlichen Ölen versorgen die Lippen reichhaltig. Doch auch die Dr. Hauschka Lipliner, Lipstick und Lipstick Novum haben eine hohe Pflegekomponente. Viel Pflege und einen transparenten Farbschimmer verleihen beispielsweise die Lipstick Novum mit wertvollem Arganöl.

Gibt es einen neuen Farbtrend fürs Frühjahr?

Dr. Hauschka entwickelt zwei Mal im Jahr neue Looks mit entsprechenden Farben. In diesem Frühjahr ist es der Lipstick Novum 08 „maple glow“ mit einem cremigen Finish. Der rauchige Roséton verbindet sich mit dem natürlichen Rot der Lippen zu einer ganz individuellen Farbnuance.

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