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Eco Volunteer

Reise mit besonderen Erlebnissen

Als Eco Volunteer in São Tomé und Príncipe

Stand: 03.07.2018 (04.07.2018)

Nachhaltigkeit und soziales Engagement – dafür stehen die VeggieReisen, die Reformhaus® und REISEN MIT SINNEN anbieten. Genau das Richtige für Kristin Kachel, 38, Kommunikationstrainerin und Coach. Sie reiste als „Eco Volunteer“ nach São Tomé und Príncipe, um Meeresschildkröten zu schützen. Wir haben sie zu ihren Erlebnissen befragt.

ReformhausKurier: Wie sind Sie auf diese Art Reise gekommen?
Kristin Kachel: Ich wollte mal weiter weg und nicht nur am Strand liegen, sondern etwas Gutes tun. Weil ich beruflich viel mit Menschen arbeite, war klar, dass ich im Urlaub etwas mit Tieren machen möchte.

Warum haben Sie sich für das Meeresschildkröten „Eco Volunteer“-Projekt entschieden?
Erstens, weil es für Erwachsene geeignet ist. Die meisten Volunteer-Projekte sind ja eher etwas für Jugendliche. Zweitens, São Tomé als Insel reizte mich, weil ein Bekannter vor vielen Jahren dahin ausgewandert ist. Und drittens fand ich Schildkröten als Tiere besonders interessant.

Was genau haben Sie dort getan?
Hauptsächlich haben wir Abend- und Nacht-Patrouillen an den verschiedenen Brutstätten an den Stränden durchgeführt. Das Projekt war nicht auf einen Standort festgelegt, wir sind herumgereist. Abends sind wir mit den Meeresbiologen und einheimischen Rangern über die Strände gelaufen, haben Nester überprüft, Daten gesammelt, haben kleinen Schildkröten den Weg zum Meer gezeigt und auch die aus dem Meer kommenden Muttertiere dabei beobachten können, wie sie ihre Eier vergraben haben. Wir haben gelernt, dass zum Tierschutz auch die intensive Arbeit mit den Menschen gehört. Ob in der Weiterbildung bei den Frauen, die früher das Schildkrötenfleisch verkauft haben,oder in den Schulen.

Gab es auch ein touristisches Programm?
Ja, sehr viel sogar. Tagsüber waren wir mit den Meeresbiologen zusammen auf einer Mangroventour, zum Delfin Watching und auch auf einer Dschungelwanderung. Wichtig und schön war aber der Kontakt zu den Einheimischen. Wir haben mit ihnen zusammen gegessen, die Kinder haben mit uns gespielt. Wir konnten so ganz tiefe Einblicke in die Alltagskultur gewinnen.

Und was war für Sie das beeindruckendste Erlebnis?
Alles war sehr beeindruckend. Die Natur ist Wahnsinn, toll die kleinen Schildkröten, wie sie zu Hunderten ins Meer loskrabbeln. Natürlich auch die Menschen, die Einfachheit in deren Leben kennenzulernen.

Für wen ist diese Art zu reisen empfehlenswert?
Im Grunde für alle, ob jung oder auch älter. Ungewöhnlich natürlich,dass die Arbeit abends richtig losgeht, und man sollte ein bisschen körperliche Fitness mitbringen. Man läuft doch ganz schöne Strecken auf den Strandabschnitten und die Temperaturen sind auch nachts hoch.

Bildergalerie

Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Bild 1
Kristin Kachel und ihr Partner Sebastian Vietze auf einem geführten Ausflug, um die Schildkrötennester zu zählen.

Bild 2
Baby Schildkröte, die in der Eiablagestation Jale geschlüpft ist, kurz bevor sie wieder von Kristin und Sebastian ins Meer entlassen wurde.

Bild 3
Der Strand von Jale

Bild 4
Die Äquatorline auf der kleinen Insel Rolas. Der Ausflug beinhaltete eine Wanderung über die Insel und die Kontrolle der Nester. Sebastian und Kristin waren dort mit den Meeresbiologen vom Tato Projekt.

Bild 5
Die einheimischen Kinder haben Kristin und Sebastian schon bei derer Ankunft  nicht aus den Augen gelassen. Sie sind mit zum Strand und haben geholfen, die Schildkröten frei zu lassen.

Bild 6
Juan - er wohnt auf Rolas und seine Frau kocht für die Mitglieder des Projektes. Er wohnte auf 4 qm mit seiner Familie (3 Kinder) und hat Kristin und Sebastian das Dorf und sein neues Haus, 30qm, aus Brettern ganz stolz gezeigt.

Bild 7
Sebastian hat die Nester in der Auffangstation geöffnet, damit auch die schwächeren Schildkröten das Licht der Welt erblicken könnten. Dann werden dort die Eierschalen und nicht geschlüpften gezählt. Die Daten werden erfasst und später ausgewertet. 

Bild 8
Mangroventour. Der Ausflug ist auch im Programm enthalten. Mit dem Boot ging es eine Stunde durch die Mangrovenwälder. Affen blieben diesmal leider versteckt.

Alle Fotos © Kachel/Vietze

Erfahren Sie noch mehr über São Tomé und Príncipe und die Reise von Kristin Kachel und Sebastian Vietze hier

Mehr Informationen

  • São Tomé und Príncipe ist ein Inselstaat im Golf von Guinea, etwa 200 km vor der Küste westlich vor Äquatorialguinea und Gabun.
  • Alle Informationen zur Reise mit REISEN MIT SINNEN und zum Projekt finden Sie hier.
  • Telefonische Beratung erhalten Sie unter 0231 589 792 60 (Atlantik Team)
  • Fragen können Sie auch per E-Mail stellen an julia.wissmann@reisenmitsinnen.de 
  • Diese Reise ist individuell zu einem Wunschtermin buchbar.

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