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Aktiv und intensiv

Reisen mit Sinnen – Echte Erlebnisse

Stand: 16.10.2016 (16.10.2016)

Mehr qualitatives Wachstum, weniger Destinationen – der Reformhaus® Reise-Kooperationspartner „Reisen mit Sinnen – Echte Erlebnisse“ bringt zum Oktober einen neuen Katalog heraus. Thomas Götemann hat mit dem Verantwortlichen, Kai Pardon, darüber gesprochen, worauf sich die KundInnen freuen dürfen.

Herr Pardon, „einer für alle“, so könnte man die nach außen sichtbarste Veränderung überschreiben. Zukünftig sind alle Reiseformate in nur einem Katalog vereint. Einzig die individuellen Reisekonzepte bleiben ausgegliedert. Was aber gehört zusätzlich zum „Straffen und Fokussieren“ in Ihrem Unternehmen?

Kai Pardon: Ja, das ist richtig, wir straffen uns. Um weiter höchste Qualität anbieten zu können, muss man sich konzentrieren auf bestimmte Länder, auf bestimmte Reiseziele. Ziele, die nicht oder nicht mehr unserem Standard entsprechen, haben wir heraus genommen und dafür andere neu im Programm. Zweitens haben wir neue Produktlinien entwickelt.

Können Sie Beispiele nennen?

Zu den zukünftigen Formaten zählen neben den klassischen Gruppenreisen zum Beispiel auch Kleingruppenreisen mit maximal vier bis sechs Gästen oder aktive Weinreisen, bei denen auch vegane Weine verkostet werden. Doch da endet unser Programm nicht. Beim individuell organisierten EcoVolunteering bieten wir die Möglichkeit, in Artenschutz oder Naturschutzprojekten, wie dem Orang-Utan-Projekt in Malaysia, mitzuarbeiten. Sehr interessant sind auch die Urban Activity-Reisen - moderne Städtereisen.

Was ist das Besondere bei diesen Reisen?

Ganz einfach. Die ReiseleiterInnen kommen aus den Städten und öffnen den Gästen Türen, die normalerweise für Touristen verschlossen bleiben. Außerdem sorgen die Reiseleiter für Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen der jeweiligen Stadt. Und: Sie sind nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nicht mit gecharterten unterwegs.

Habe ich es richtig herausgehört, der Fokus der neuen Produktlinien liegt noch deutlicher auf Kultur und Menschen?

Ja, aber immer auch verbunden mit Aktivitäten. Sich selbst zu bewegen ist immer auch ein Entspannungsfaktor, etwa beim Wandern oder Radfahren. Zum Beispiel unsere Luxus-Natur-Reisen: Hier wandern wir mit Rangern tief in die Natur und übernachten auch mal in Zelten - es sind kleine Expeditionen.

Sie bringen den Menschen mit Ihren Reisen die Natur näher. Was tun Sie für den Erhalt der Natur?

Alle Luxus-Natur-Reisen und alle Reisen in Europa sind über atmosfair vollständig CO2-kompensiert. Für uns ist das ein Pilotprojekt, mit dem wir circa 60 Prozent aller Reisen abdecken.

Wohin fließt das Geld?

Es fließt über atmosfair nach Nepal. Nach dem Erdbeben dort brauchen die Menschen weiterhin Mittel für den Wiederaufbau.

Was ist noch neu?

Zur Zeit läuft ein Pilotprojekt, das wir mit vier Partneragenturen auf drei Erdteilen ins Leben gerufen haben. Dabei geht es darum, Hotels Mut zu machen, den Weg der Nachhaltigkeit, Menschenrechtsachtung, Energieeffizienz usw. weiterzugehen. Etwa bei der Anschaffung von Low Flow-Duschköpfen, die den Wasserverbrauch um die Hälfte senken oder beim Einsatz von regionalen, unverpackten Lebensmitteln für die Mahlzeiten. Wir wollen einen Flyer erstellen, in dem die Best-Practice-Beispiele aufgeführt werden, von denen alle profitieren können.

Reisen als Umweltschutz?

Wir machen uns nichts vor. Nachhaltigkeit und Ökologie sind im Tourismus ein Zusatznutzen. Die Hauptsache ist, dass die Reisen interessant sind und etwas bieten, das im (Er-) Leben der KundInnen knapp ist, wie zum Beispiel Einfachheit in einer komplexen oder Freiheit in einer durchorganisierten Welt. Wir arbeiten daran, solche Wünsche zu erfüllen.

Haben Sie konkrete Reisetipps für unsere LeserInnen?

Na klar! Wie wäre es zum Beispiel damit, Silvester in Lissabon zu verbringen? Sehr am Herzen liegt mir aber auch unsere viertägige Gruppenreise "Ruhrgebiet" aus dem Urban Activity Programm. Und so viel sei den LeserInnen des ReformhausKurier schon hier verraten: Es wird auch Vegetarische Reisen geben, die wir gemeinsam mit Reformhaus® auf die Beine stellen. Genaue, ausführliche Infos folgen.

Kai Pardon ist der Gründer des Reiseveranstalters "Reisen mit Sinnen - Echte Erlebnisse" (ehemals "ONE WORLD Reisen mit Sinnen").

Unsere Reisetipps:

Lissabon

Aus dem Städtereisen-Programm: Über Silvester nach Lissabon (Eigenanreise, sieben Tage mit Insight-Reiseleitung, zehn bis 15 Personen):

  • Zu Fuß und per Tram der portugiesischen Volksseele auf der Spur
  • Spontane und geplante Begegnungen im Lissabonner Alltag
  • Leidenschaftlicher Fado in der Alfama

Mal was anderes! Dieses Angebot bietet eine sehr abwechslungsreiche Städtereise mit einem schönen Schlusspunkt: einer Silvesterfeier und einem Neujahrs-Frühstück im Hotel vor der Heimreise nach Deutschland.

Der Veranstalter beschreibt das Erlebnis so: "Mit welchem Fortbewegungsmittel Sie auch immer unterwegs sein werden, ein Perspektivwechsel ist gewiss. Sie werden Lissabon anders erleben als viele andere - nicht zuletzt wegen Ihrer herzlichen und hervorragenden Reiseleitung, die schon seit vielen Jahren in Portugal lebt und so Menschen, Gepflogenheiten Geschichte und Geschichten kennt."

Den genauen Reiseverlauf entnehmen Sie bitte der Website www.reisenmitsinnen.de oder wenden Sie sich mit Ihren Fragen bei Reisen mit Sinnen - Echte Erlebnisse an Reiseberaterin Alissa Kling, Tel: 0231 589 792-17, E-Mail: alissa.kling@reisenmitsinnen.de

Ruhrgebiet

 

Reisen mit Sinnen - Echte Erlebnisse

Viertägige Gruppen-Reise aus dem Urban Activity-Programm (zehn bis 14 Pers.):

  • Industriekultur vom Feinsten
  • Gespräche und Begegnungen mit
  • Experten und Kulturschaffenden
  • Sekt am höchsten Punkt
  • Zu Fuß zurück in die Vergangenheit
  • Mit dem Fahrrad durch Metropolen

1. Tag: Hattingen - Mittelalter, Industrialisierung als Tagesthema mit einem Abendessen an einem einzigartigen Standort: in einer ehemaligen Gebläsehalle im Restaurant Henrichs.
2. Tag: Radtour (circa 60 Kilometer, ebenes Gelände) an der Ruhr durch das Herz der Ruhr-Metropololen mit Staun-Garantie. Mit Besuch der Alten Synagoge in Essen sowie Führung durch die Zeche Zollverein, UNESCO-Weltkulturerbe, und Weiterfahrt zur heutigen offenen Parkanlage Berne-Park. Weiteres Highlight: der Tetraeder von Bottrop. Der Aufstieg wird mit einem Gläschen Sekt und wunderbarer Aussicht belohnt.
3. Tag: Wanderung im Ursprungswald der Kohle. Mit dem Rad geht es nach Witten ins Muttental. Dort zwei-stündige Wanderung durch die "Wiege der Kohle" mit Geschichten aus den Anfängen des Bergbaus. Nachmittags: Dortmund mit Besuch des Kulturzentrums in der ehemaligen Union-Brauerei.
4. Tag: ... vom Wasser aus. Wer Lust hat, kann am Morgen bei gutem Wetter zu einer zweieinhalb-stündigen Kanutour durch die Ruhrauen aufbrechen. Verlängerungstage sind buchbar.

Infos über: www.reisenmitsinnen.de

Der neue Katalog

Erstmals sind alle „Reisen mit Sinnen – Echte Erlebnisse“- Angebote mit vielen Infos vereint.

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