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Reformhaus Gewinner Mellifera

Unsere Reformhaus® „Glückswiese“-Gewinnerin...

... auf dem Mellifera Sommerforum 2018!

Stand: 01.08.2018 (01.08.2018)

Nicht nur den Bienen hat unsere „Glückswiese“-Aktion Glück gebracht, sondern auch ihr: Barbara Klein aus Ense, Nordrhein-Westfalen, hat bei unserem Gewinnspiel den ersten Preis gewonnen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Wilhelm Jochheim fuhr sie im Juli zu Reformhaus® Kooperationspartner Mellifera e.V. nach Rosenfeld, um bei dem diesjährigen Sommerforum dabei zu sein. Die Anreise und eine Übernachtung im Liedringer Gästehaus waren im Gewinn inklusive. 

„Zunächst war ich völlig überrascht und habe im ersten Moment gedacht, das ist eine Spammail. Dann habe ich gedacht, hey, wie genial ist das denn!“ Als Barbara Klein klar wurde, dass sie bei unserem Gewinnspiel den Hauptpreis gewonnen hat, war die Freude gleich genauso groß, wie die Überraschung.

Auch das Timing war perfekt: Sie hatte zufällig gerade für den Samstag Urlaub eingereicht, so dass der Teilnahme übers Wochenende nichts im Wege stand. „Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass der Preis für zwei Personen war und mein Partner mich in den Süden Deutschlands begleiten durfte. Und dass die Anfahrt und die Übernachtung inbegriffen waren, das war auch toll“. Die beiden wurden von unserer Online-Redakteurin Pia Marletsuo am Bahnhof abgeholt, und bereits im Auto, auf dem Weg nach Rosenfeld in Baden-Württemberg, herrschte trotz des Regenwetters beste Stimmung.

Die Bienen leben hoch

Nach einer gemütlichen Fahrt war Mellifera e.V., idyllisch gelegen an der Fischermühle, schnell erreicht. Carmen Diessner nahm die Gäste herzlich in Empfang, Kaffee und Kuchen sorgten gleich für strahlende Augen. Nach der Stärkung leitete Norbert Poeplau von Mellifera e.V. die Vorträge des Sommerforums ein – dieses Jahr unter dem Motto „Die Bienen leben hoch“, in zweierlei Hinsicht: So leben Bienen in der Natur gerne in größeren Höhen, bis zu einigen Metern über dem Boden, und Bienen sollten „hoch leben“, da sie enorm wichtige Arbeit leisten und in besonderer Weise wertgeschätzt werden sollten.

Von Bienen und Beuten

Den Auftakt bildete am Samstag der Vortrag von Manfred Süssen mit dem Thema „Rund um den Weißenseifener Hängekorb – eine Alternative“. Dieser Hängekorb eignet sich nicht für die Großimkerei, sondern vor allem für die wesensgemäße Bienenhaltung. Ein Weißenseifener Hängekorb konnte auch direkt vor dem Eingang von Mellifera e.V. live bewundert werden. Danach berichtete Sebastian Roth über „Auf den Spuren wild lebender Honigbienen“, und er hat dabei unter anderem beobachtet, welche Vielfalt die in der Natur vorhandenen Nisthöhlen vorweisen, mit welchen anderen Tieren die Bienen um diese konkurrieren und auf welcher Höhe man Fluglöcher findet. Auch die Frage, ob „entwischte“ Schwärme als Wildbienen zählen, wurde gestellt und in der Runde diskutiert.

Nach dem leckeren, gemeinsamen Abendessen ging es mit dem wichtigen Thema Parasiten weiter. Der Schweizer Biologe Dr. Johannes Wirz berichtete sehr anschaulich über die Varroa-Milbe und sein Forschungsprojekt mit dem Ziel, eine Resistenz beziehungsweise Toleranz bei Bienen gegen diese gefährlichen Blutsauger zu entwickeln. „Dieses spannende Projekt werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen“, so unsere Gewinnerin Barbara Klein. Im Lauf des Tages hat sich nämlich herausgestellt, dass wir mit Frau Klein einen wahren Hauptgewinn für die Reise zum Mellifera Sommerforum gezogen hatten, da sie auch als Imkerin und Bienensachverständige arbeitet. Eine echte Fachfrau also, die alle Themen und Vorträge auf dem Bienen-Forum brennend interessierten.

Am Sonntag ging das Programm in der freien Natur weiter. Der „Bienenvater“ Norbert Poeplau zeigte der gut 30-köpfigen Gruppe von TeilnehmerInnen unterschiedliche Beuten (Bienenbehausungen) im angrenzenden Gelände sowie in den Wäldern der Umgebung. Die Klotzbeute nach Zeidler Art sowie hochgelegene Zeidler-Beuten direkt in den Stämmen von lebenden Bäumen zählten zu den Highlights der Bienenrunde im Grünen. Zum Abschluss vor dem Mittagsessen folgte noch ein Vortrag von Sebastian Ganzer zum Thema „Erfahrungen und Versuche mit Beuten in der Höhe“. Seine gezimmerten Beuten in direkter Nähe zum Wohnhaus – auf dem Balkon oder vom Baum hängend vor dem Fenster – ermöglichen die einfache Pflege und Beobachtung der Bienen im Alltag.

Summ summa summarum

Bevor es auf die Heimreise ging, hat Barbara Klein noch den Bienen-Kosmos auf dem Gelände kennengelernt. Die 230 Kilogramm schwere Kugel aus Bienenwachs ist hohl und von unten offen. „Sich dort in Stille hineinzusetzen und den wunderbaren Duft nach Bienenwachs und Honig und die besondere Akustik darin erleben zu können, sind eine Erfahrung für sich. Mellifera in Rosenfeld und die Themen rund um die wesensgemäße Bienenhaltung kennen zu lernen war ein bereicherndes Erlebnis für mich und meine Arbeit mit Bienen! Die Vorträge waren informativ und interessant, und durch die Pausen, in denen wir gut versorgt wurden, gab es Gelegenheit das Gehörte sacken zu lassen und bei einer Tasse Kaffee interessante Kontakte zu knüpfen“ so Barbara Klein. Auch wenn das Wetter an diesem Wochenende nicht ganz mitgespielt hat, und das geplante Abendprogramm am Lagerfeuer geplatzt war, auf das sonnige Gemüt von unserer Gewinnerin war stets Verlass: „Die flexible Gestaltung des Programms mit der Abstimmung auf die Wetterverhältnisse zeigte die Professionalität und Erfahrung der Veranstalter. Mitgenommen habe ich viele Eindrücke und Ideen und direkt einen Flyer für die nächsten Veranstaltungen!“ 

Reformhaus® und Mellifera e.v.

Die Reformhaus® „Glückswiese“-Aktion ist Teil von „Lasst uns Bienen schützen!“, unserer langfristig angelegten Kampagne mit dem Ziel, bessere Lebensbedingungen für Bienen und andere Nutzinsekten zu schaffen – denn wir alle wissen inzwischen, welche Bedeutung diese auch für das Leben und Überleben von uns Menschen haben. Deswegen engagiert sich Reformhaus® für den Schutz der Bienen und hat sich passend zum eigenen ganzheitlichen Ansatz einen ebenso engagierten Kooperationspartner ausgesucht: „Wir können uns für unsere Reformhaus® Kampagne „Lasst uns Bienen schützen“ keinen besseren Partner vorstellen als Mellifera, zusammen mit seinem Netzwerk Blühende Landschaft und seinen Initiativen für #BieneMenschNatur“, so Rainer Plum, Vorstand von Reformhaus eG und Initiator der Kampagne. 

Mellifera e.V. wurde 1986 als Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung gegründet, nachdem die aus Asien eingeschleppte Varroamilbe zu massiven Völkerverlusten geführt hatte. Die herkömmlichen Formen der Imkerei hatten in den Jahrzehnten zuvor alle auf Techniken gesetzt, die möglichst hohe Erträge erzielen sollten. Das war nur auf Kosten der Bienen und ihrer Gesundheit machbar. Mellifera e. V. setzt sich auch als wissenschaftliche Forschungseinrichtung für einen achtsamen Umgang mit den Bienen ein, in der imkerlichen Praxis und in der Pflege ihrer Lebensräume.

Blühpatenschaften und mehr

Seit Mai diesen Jahres sind auf reformhaus.de immer wieder neue Aktionen rund ums Thema ökologischer Bienenschutz zu finden. Demnächst wird es hier auch die Möglichkeit geben, eine Blühpatenschaft zu übernehmen und auf diesem Wege der Natur zu helfen: Dann können Sie BlühpatIn mit 25, 50 oder 100 Quadratmeter bei der zwei Hektar großen ökologischen Reformhaus® Glückswiese werden.

Auch können Sie jetzt noch Ihre eigene „Glückswiese“ für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge säen – zum Beispiel auf dem Balkon oder im Garten – und Sie Ihre Erlebnisse mit anderen Bienen-FreundInnen hier teilen. Machen Sie mit!

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