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#AlleFürsKlima

Weltweiter Klimastreik am 20. September

Stand: 12.09.2019 (12.09.2019)

Als vor über einem Jahr die schwedische Schülerin Greta Thunberg an einem Freitag im August, genauer gesagt am 20. August 2018, nicht zum Unterricht erschien, um für das Klima zu streiken, konnte kaum jemand absehen, dass sich daraus eine globale soziale Bewegung entwickeln würde. Fridays for Future war geboren.

Ursprünglich hieß Gretas Klimastreik „Skolstreijk för klimatet“, Schulstreik für das Klima, doch schnell schlossen sich der jungen Frau SchülerInnen und StudentInnen an, um während der Unterrichtszeit zu protestieren – weltweit. Beim ersten weltweit organisierten Klimastreik am 15. März 2019 haben laut OrganisatorInnen fast 1,8 Millionen Menschen für das Klima demonstriert.

Greta Thunberg ist zur Gallionsfigur dieser Klimaschutzbewegung geworden und wurde bim US-amerikanischen Magazin Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 gewählt. Wer derzeit über das Klima redet, der kommt an der jungen Schwedin nicht mehr vorbei.

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”

Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik

Warum der 20. September?

Während an diesem Tag in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York einer der wichtigsten UN Gipfel des Jahres vorbereitet wird, ruft die Fridays for Future-Bewegung erneut zum weltweiten Klimastreik auf. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind diesmal aufgerufen, für das Klima auf die Straße zu gehen, sondern alle Bevölkerungs-, Alters- und Berufsgruppen! So unterstützen beispielsweise ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) und der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) die Aktion.

„Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. (...) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf.“

Greta Thunberg und Aktivist*innen von #FridaysForFuture

Kein frei am Freitag?

Falls Sie am Freitag arbeiten müssen, aber gerne am Klimastreik teilnehmen möchten, dann schauen Sie sich schnell dieses kurze Video an – denn das Klima geht uns alle an!

Werden Sie aktiv!

Wir verraten, was Sie tun können, um die Aktion zu unterstützen – am 16., am 20. September oder an jedem anderen Tag:

  • Nehmen Sie am 16. September um 10 Uhr am Tweetstorm zum Klimastreik teil: Der Klimastreik soll in die Twitter-Charts, d.h. innerhalb einer Stunde so viele Beiträge wie möglich mit den Hashtags #Klimastreik und #AlleFürsKlima posten (selbstverständlich dürfen und sollen die Hashtags auch darüber hinaus verwendet werden!)
  • Kommen Sie am 20. September zu einem Streik in Ihrer Nähe und bringen FreundInnen und Familie, Bekannte und ArbeitskollegInnen mit! (siehe Streikkarte; Hinweis: Diese Liste ist noch nicht vollständig.)

Hintergrund

Fridays for Future in Deutschland

Fridays for Future (kurz FFF) ist in Deutschland bisher nicht in einer rechtlich anerkannten Organisationsform organisiert und versteht sich als basisdemokratische sogenannte Graswurzelbewegung.  

Ziele von Fridays for Future

Zunächst einmal sollen auf klimapolitische Missstände hingewiesen und Maßnahmen für den Klimaschutz eingeleitet werden. So ist der Streik nach Angaben der Bewegung nicht gegen Schulen und Universitäten gerichtet, sondern soll vorrangig zum Handeln mahnen und den Menschen, die unter den Folgen der aktuellen Klimapolitik zu leiden haben, eine sichere Zukunft zu ermöglichen.

Unterstützergruppen

Die SchülerInnen und Studierenden sind schon lange nicht mehr „allein“ mit ihrem Streik, sondern haben zahlreiche Gruppen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die ihr Handeln unterstützen: Artists for Future (seit März 2019), Change for Future (Frühjahr 2019; antikapitalistische Plattform innerhalb der Bewegung), Entrepreneurs for Future (ebenfalls Frühjahr 2019; Initiative aus Großunternehmen und mittelständischen Unternehmen), Parents for Future (Februar 2019), Scientists for Future (März 2019).

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