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Blüten für Insekten

Netzwerk Blühende Landschaft

Stand: 08.07.2018 (08.07.2018)

Das Netzwerk Blühende Landschaft will unsere Umgebung wieder so gestalten, dass sich Mensch und Tiere darin wohlfühlen.

Weiße Margeriten, zart blaue Glockenblumen und rosa Malven auf einer Verkehrsinsel mitten im Ort: Die Vorbeifahrenden freuen sich über diesen sommerlichen Anblick. Und die Insekten fliegen drauf. Eigentlich gehört nicht viel dazu, um unsere Nachbarschaft bunt und blühend zu gestalten und zugleich viel Nahrung für Insekten zu bieten. Das Netzwerk Blühende Landschaft hat sich genau das zum Ziel gesetzt. Dr. Matthias Wucherer, Diplom-Biologe und Leiter des Netzwerkes: "Der Name ist Konzept. In der Landwirtschaft, an Wegrändern, in Gärten und öffentlichem Grün soll es vom Frühling bis in den Herbst für Insekten blühen."

Das kann eine kaum gemähte Wiese oder auch ein mit Salbei und Minze bepflanzter Balkonkasten sein. Damit aus öffentlichem Grün Buntes wird, arbeitet das Netzwerk mit Bio-Agrarverbänden wie Demeter und Bioland sowie einzelnen Landwirten zusammen, mit Naturschutzorganisationen, mit Imker- und Gartenbauvereinen und Kommunen. Denn: "Jeder kann dazu beitragen, dass wieder mehr blüht", so Dr. Wucherer. Möglichkeiten gibt es viele  und wer einmal überlegt, kommt bestimmt auf einige Ideen in der näheren Umgebung. Und das muss noch nicht einmal viel Geldkosten. Wichtiger: Umdenken und weg vom langweiligen Einheitsgrün.

Werden Sie Blühpate

Reformhaus® ist Partner des Netzwerk Blühende Landschaft. Und mit 15 Euro können Sie innerhalb der Reformhaus® Glückswiese eine Fläche von 25 Quadratmeter erblühen lassen. Unter www.reformhaus.de/bluehpate erfahren Sie, wie Sie Pate werden können. Von jeder Reformhaus® Glückswiese Saatguttüte gehen 5 Cent als Spende an das Netzwerk Blühende Landschaft.

Schmale Streifen zwischen Parkplätzen, das Flachdach einer Garage, der Marktplatz im Ort, eine Rasenfläche auf dem Friedhof oder der eigene Balkon: Vom engagierten Unternehmen bis zum Bewunderer von Schmetterlingen sind alle aufgerufen mitzumachen.

Einige Beispiele: Zuchtstauden wie Begonien im Park können durch vielfältige Wildblumen ersetzt werden. Hecken aus Buchs oder Thuja werden mit Obstgehölzen für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen interessanter, und eine Linde bietet mehr Pollen und Nektar für Insekten als eine Birke. "Das Netzwerk möchte es jedem ermöglichen, aktiv zu werden und die Insekten zu retten", erläutert der Biologe.

Das Netzwerk schloss sich 2003 zusammen, nachdem zum ersten Mal ein Bienensterben in großem Umfang beobachtet wurde. Seitdem geht es um eine Sensibilisierung für den Zusammenhang von blühender Landschaft und der Vielzahl von Tieren. "Wir wollen Wissen verbreiten und motivieren", umreißt Dr. Matthias Wucherer das Ziel des Netzwerkes. Denn nur wenn die Insekten eine Zukunft haben, wird es auch den Menschen gut gehen.

 

 

Reformhaus® Kampagne „Lasst uns Bienen schützen“ mit freundlicher Unterstützung von:

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