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Aus der Puste

Atemnot in der Schwangerschaft

Stand: 02.04.2020 (02.04.2020)

Sie sind schwanger und machen im Moment um jede Treppe lieber einen großen Bogen? Weil Sie normalerweise leichtfüßig hinauf- und hinunterlaufen, aber jetzt eher hecheln wie nach einem 400-Meter-Lauf? Willkommen im Club.

Viele, wenn nicht alle werdenden Mamas, klagen über Kurzatmigkeit. Swantje Outzen, Hebamme aus Hamburg, sagt, warum: „Der Bauch wächst und drückt gegen die Lunge, dadurch kann sie sich nicht mehr so entfalten. Es geht einfach nicht mehr so viel Luft hinein.“ Das kann bereits in den ersten Monaten der Fall sein. „Denn die Blutmenge von Schwangeren erhöht sich, dadurch steigt der Sauerstoffbedarf an und die Atmung kommt kaum hinterher. Aus diesem Grund kann es bereits im ersten und zweiten Trimester zu Atemnot kommen.“

Doch spätestens im letzten Trimester geht allen Schwangeren gelegentlich die Puste aus. Dann nämlich ist die Gebärmutter sehr groß, drückt von unten ans Zwerchfell und damit die Lungen zusammen. „Deshalb“, so Outzen, „werden viele Frauen in dieser Zeit von Brust- zu Bauchatmerinnen.“

Erst ab circa der 39. Woche, manchmal auch schon ab der 34., normalisiert sich die Atmung. Denn das Baby rutscht weiter nach unten ins Becken, der Druck auf die Lunge lässt nach und die werdende Mutter kann wieder durchatmen.

Ein weiterer Grund für die Kurzatmigkeit sind geschwollene Nasenschleimhäute, was an der starken Durchblutung während der Schwangerschaft liegt. Das Luftholen durch die Nase fällt dann schwer. Unangenehmer Nebeneffekt: Schnarchen. Aber auch das geht vorbei.

Tief durchatmen mit:

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