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Pfefferminze

Pfefferminz

Frisches Aroma, das beruhigt

Stand: 28.02.2020 (28.02.2020)

Wenn Sie häufiger unter Problemen im Magen- und Darmbereich leiden, dann sollten Sie dieses Heilkraut anwenden: Pfefferminz ein Klassiker des Westens bei Bauchkrämpfen und Übelkeit. Minze wird seit der Antike bei Verdauungsbeschwerden verwendet. Ägypterinnen brachten früher auf Minzlagern ihre Kinder zur Welt – wegen der reinigenden Kraft der Blätter.

Hier findet man sie: Pfefferminze fehlt in kaum einem Haushalt – sie gehört zu den am weitesten verbreiteten Heilkräutern überhaupt. Zu Recht, denn die getrockneten Blätter und das Öl kann man stets vorrätig haben. Sie gedeiht bei uns auf lockerem Boden und wird vor allem in Mittel- und Süddeutschland angebaut.

Wann und was ernten: Verwendet werden die Blätter und blühende Triebe. Auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon im Kübel lässt es sich ab April problemlos anpflanzen und jederzeit ein paar frische Blätter zur direkten Verwendung ernten und größere Mengen trocknen.

Das wirkt: Die ätherischen Öle Menthol und Mentolester, Ketone, Gerbstoffe, Flavonoide und Bitterstoffe.

Das sagen Wissenschaft und Volksmedizin: In der traditionellen Medizin werden Pfefferminzblätter als Tee vor allem bei Übelkeit und Gasansammlungen im Magen verwendet. Außerdem bei vielfältigen Gesundheitsproblemen wie: Wurmbefall, Diabetes, Fieber, Harnwegsinfektionen, Regelbeschwerden, Bronchitis, Bluthochdruck, Infektionen der oberen Atemwege und zur Milchbildung beim Stillen. Wissenschaftlich anerkannt ist innerlich die krampflösende und entblähende Wirkung im Magen- und Darmbereich sowie die Förderung des Gallenflusses. Gut belegt ist die Wirkung bei Reizdarm. Äußerlich angewendet ist Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen üblichen Kopfschmerztabletten ebenbürtig.

Wann sinnvoll: Bei Problemen im Magen- und Darmbereich. Außerdem zum Inhalieren oder Einreiben zur Förderung der Schleimabsonderung bei Erkältungen. Äußerlich angewendet lindert das kühlende Menthol Kopfschmerzen, Juckreiz, sowie Nerven- und Muskelschmerzen.

So anwenden: Als Tee bei Magenschleimhautentzündungen, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Koliken und Reizdarm. Als Alternative ist ein Alkoholauszug möglich. Fertige Präparate wie Minzöle entsprechend den Empfehlungen verwenden.

Nicht geeignet: Bei Gallenwegsentzündungen, Gallensteinen und schweren Leberschäden, bei Pfefferminze-Unverträglichkeit oder Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe. Vor allem bei Asthmatikern ist Vorsicht geboten. Minzöl oder Extrakte auch Salben nicht bei Kindern unter 3 Jahren anwenden.

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Gut zu wissen

Dieses Kraut ergänzt zusammen mit Kurkuma unsere 4-Wochen-Darmkur.

Quelle unserer Heilkräuter-Porträts ist das gerade erschienene Buch: „Selbst heilen mit Kräutern. Pflanzenheilkunde für zu Hause“ von Prof. Dietrich und Friederike Grönemeyer. Mit vielen Tipps und Rezepten, wie Heilpflanzen in Eigenregie angewendet werden können. Becker Joest Volk Verlag, 29,95 Euro.

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