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Kurkuma

Kurkuma

Optimiert die Verdauung

Stand: 28.02.2020 (28.02.2020)

Wenn Sie häufiger unter Problemen im Magen- und Darmbereich leiden, dann sollten Sie dieses Heilkraut anwenden: Kurkuma ist eines der wichtigsten Phytotherapeutika in der ayurvedischen sowie traditionellen chinesischen Medizin für diesen Bereich.

Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma darf in keinem guten Curry fehlen und sorgt für die gelb-orange Färbung. Genau diese Farbstoffe haben eine heilende Wirkung.

Hier findet man es: Seit einiger Zeit kann man die Safranwurz auch bei uns als Gewürz und den frischen Wurzelstock kaufen. Herkunftsländer der Knolle sind Indien und Südostasien.

Wann und was ernten: Verarbeitet wird der Wurzelstock (Rhizom). Man kann Kurkuma wie Ingwer zu Hause im Blumentopf oder einer Gemüsekiste züchten. Dafür ein Stück Bio-Wurzel keimen lassen und dann einpflanzen. Nach etwa neun Monaten lässt sich das Rhizom durch Teilung vermehren oder ernten.

Das wirkt: Zwei Kurkuma-Arten werden verwendet, Curcuma longa und xanthorriza. Bei beiden werden das Curcumin (der gelbe Farbstoff), ätherische Öle, verschiedene Säuren, immunologisch aktive Polysaccharide und andere Wirkstoffe verwendet.

Das sagen Wissenschaft und Volksmedizin: Im asiatischen Raum wird Kurkuma seit Jahrtausenden als Heilpflanze zunächst zur Wundheilung, später auch bei Magen- und Darmbeschwerden, Übersäuerung und Leber- und Gallenbeschwerden verwendet.

In einer Überblicksarbeit der Universität Freiburg fanden sich nachgewiesene Wirkungen beim Reizdarmsyndrom, bei Gallenblasendysfunktion, Magen-und Darmgeschwüren, verschiedenen Krebserkrankungen (vor allem im Darm und Mund) sowie bei entzündlichen Erkrankungen. In einer Vergleichsstudie schnitt ein Kurkumaextrakt im Vergleich zu Ibuprofen bei Arthrose im Knie gleich effektiv ab, verusachte jedoch keine Magenbeschwerden.

Wann sinnvoll: Bei allen Magen- und Darmbeschwerden, Übersäuerung, leichten Leber- und Gallenbeschwerden. Traditionell auch bei Schmerzen, Entzündungen durch rheumatoide Arthritis, Schmerzen, Erkältungen und Regelbeschwerden.

So anwenden: Als Extrakt nach Packungsanleitung, als Tee und als Gewürz.

Nicht geeignet: Bei Gallenwegverschluss, Gallensteinleiden nur nach Absprache mit dem / r behandelnden Arzt / Ärztin oder TherapeutIn.

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Gut zu wissen

Dieses Kraut ergänzt zusammen mit Pfefferminze unsere 4-Wochen-Darmkur.

Quelle unserer Heilkräuter-Porträts ist das gerade erschienene Buch: „Selbst heilen mit Kräutern. Pflanzenheilkunde für zu Hause“ von Prof. Dietrich und Friederike Grönemeyer. Mit vielen Tipps und Rezepten, wie Heilpflanzen in Eigenregie angewendet werden können. Becker Joest Volk Verlag, 29,95 Euro.

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