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Ginsengwurzel

Ginseng

Stärkt in stressigen Zeiten

Stand: 20.11.2019

Der Sibirische Ginseng wurde bereits vor 4.000 Jahren gegen Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und zur Stärkung eingesetzt. Der chinesische Name bedeutet Menschenwurzel.

Hier findet man es: Ginseng wächst in der sibirischen Taiga, er kommt aber auch in Korea, China und Japan vor. Auch der amerikanische Ginseng ist medizinisch relevant.

Wann und was ernten: Von dem häufig mehrere Meter hohen Strauch des sibirischen Ginsengs werden die Wurzeln geerntet. In Deutschland kommt Ginseng in der Natur nicht vor, lässt sich aber anpflanzen. Die erste Ernte der Wurzeln im Herbst ist nach etwa vier bis fünf Jahren möglich. Erst dann hat er seine medizinische Wirkung entfaltet.

Das wirkt: Unter anderem die Ginsenoside, daneben enthält die Wurzel viele wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Das sagen Wissenschaft und Volksmedizin: Die Pflanze wird als traditionelles Arzneimittel eingestuft, besonders die adaptogene Wirkung steht im Mittelpunkt von Studien. Das bedeutet, dass sie den Körper gegen Umweltgifte und Umwelteinflüsse resistenter macht. Also etwa gegen Stress, Lärm, Hitze oder Schadstoffe. Die WHO stuft Ginseng aufgrund von ausgewerteten Daten als vorbeugendes und rehabilitatives Tonikum zur Verbesserung mentaler und physischer Widerstandskraft ein.

Wann sinnvoll: Bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Erschöpfung und Rekonvaleszenz. Stimuliert Herz-Kreislauf-Funktion. Amerikanische Studien legen auch eine positive Wirkung bei Diabetes nahe.

So anwenden: Am besten als Fertigpräparat, es gibt viele verschiedene Darreichungsformen. Nach Packungsangaben einnehmen.

Nebenwirkungen: Herzrasen. Sollte bei Bluthochdruck nur kontrolliert eingenommen werden. Bei Unverträglichkeit gegen Efeugewächse und während einer bakteriellen Infektion nicht anwenden. Für Schwangere, Stillende und Kinder unter zwölf Jahren keine Empfehlung, da es keine Studien gibt.

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