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Landschaft in Neuseeland mit blühendem Manuka

Der Wunderhonig aus Neuseeland

Das besondere Bienenprodukt

Stand: 01.07.2019 (01.12.2016)

Antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, wundheilend: die positiven Wirkungen von Manuka-Honig sind buchstäblich in aller Munde. Was macht das Bienenprodukt aus Neuseeland so besonders und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Kaum zu glauben, dass der heute so geschätzte Manuka-Honig aufgrund seines etwas strengen Geschmacks in der Heimat lange ein Schattendasein fristete und bis in die 1930er-Jahre des vorigen Jahrhunderts teilweise sogar als Viehfutter verwendet wurde. Irgendwann fiel jedoch auf, dass Kühe, die Manuka-Honig fraßen, so gut wie nie krank wurden. Man besann sich wieder auf das Wissen der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, in deren Naturmedizin die Manuka-Pflanze eine wichtige Rolle spielt. Manuka, botanisch Leptospermum scoparium, gehört wie Gewürznelke, Eukalyptus oder Teebaum zu den Myrtengewächsen und kommt nur in Neuseeland und Australien vor. Das auch Südseemyrte genannte Gewächs ist anspruchslos, zäh und widerstandsfähig und kann als Pionierpflanze in kurzer Zeit große Flächen besiedeln, was auf wenig Gegenliebe bei den eingewanderten Farmern stieß. Der Honig, den die erst 1839 aus Europa nach Neuseeland eingeführte Honigbiene aus dem Nektar der Manukablüten produziert, bietet mittlerweile jedoch einen reellen Schutz vor der Rodung.

Jahrzehntelang blieb die Wirkungsweise von Manuka-Honig ein Rätsel. Erst im Jahr 2006 gelang es einem Forscherteam der Technischen Universität Dresden um den Lebensmittelchemiker Professor Thomas Henle, zweifelsfrei jene Substanz zu identifizieren, der Manuka- Honig seine einzigartigen Eigenschaften verdankt: Methylglyoxal, kurz MGO genannt, ein Zuckerabbauprodukt, das erst im Bienenstock entsteht. Es gibt kein anderes Lebensmittel, das auch nur annähernd ähnlich hohe MGO-Werte aufweist wie Manuka-Honig. In der Praxis erweist sich Methylglyoxal – innerlich wie äußerlich – als äußerst effektiver Keimkiller. Die Anwendungsbereiche von Manuka-Honig sind entsprechend breit gefächert: Wundheilung, Insektenstiche, Hautprobleme, grippale Infekte, Entzündungen, Magen- und Darmprobleme, Zahnfleischbeschwerden. In zahlreichen Studien konnte der entzündungshemmende Effekt des Manuka-Honigs und auch seine Wirksamkeit bei spezifischen Anwendungen mittlerweile nachgewiesen werden, beispielsweise gegen Grippe-Viren oder gegen die Bakterien, die Zahnfleischentzündungen und Karies verursachen.

Kühe kommen heute kaum noch in den Genuss von Manuka-Honig. Der neuseeländische Wunderhonig ist weltweit ein Verkaufsschlager. Vor allem in Asien herrscht riesige Nachfrage. Die Produktionsmenge ist jedoch naturgemäß begrenzt, was sich im Preis niederschlägt. Die gut 6.000 Imker, die im neuseeländischen Dachverband Apiculture organisiert sind, erzeugen pro Jahr insgesamt mehr als 17.000 Tonnen Honig. Wie viel davon von der Manuka-Pflanze stammt, lässt sich nicht verlässlich ermitteln, da in keiner Statistik unterschiedliche Honigsorten erfasst werden. Der Verdacht liegt nahe, dass nicht in jedem Glas, auf dem Manuka steht, auch vorwiegend Manuka-Honig enthalten ist – was bei Stichproben-Untersuchungen immer wieder belegt wird.

Für den Verbraucher gilt es deshalb, beim Kauf vor allem auf die Seriosität des Anbieters zu achten. Einzig verlässlicher Anzeiger für die Wirksamkeit ist der MGO-Wert, der auf dem Etikett angegeben sein sollte. MGO 100+ bedeutet, dass der entsprechende Honig mindestens 100 Milligramm Methylglyoxal pro Kilo enthält. Zu den Besonderheiten des Manuka-Honigs gehört es, dass nicht nur die Farbe, sondern auch der MGO-Gehalt je nach Standort und Wachstumsbedingungen der Pflanzen

extrem schwanken können. Spitzenwerte von bis zu 1200 Milligramm sind möglich. Bei Manuka Health, mit rund 1000 Tonnen Jahresproduktion zweitgrößter Abfüller in Neuseeland, wird deshalb aus jedem angelieferten Fass eine Probe analysiert. „Manuka Health misstausschließlich nach der besonders strengen Testmethode der TU Dresden“, sagt Heike Krüger, Marketingleiterin von Neuseelandhaus, demDeutschland-Importeur von Manuka Health. Durch entsprechendes Mischen der Chargen lassen sich die Mindeststärken der auch im Reformhaus® angebotenen Manuka-Health-Honige von 100+, 250+, 400+ oder 550+ MGO verlässlich gewährleisten.

Vor allem für äußerliche Anwendungen dürfte die Wirkung eines Honigs mit 100+ MGO in den meisten Fällen ausreichend sein. Grundsätzlich gilt die Faustregel: je tiefer im Körper die Beschwerden sind, die bekämpft werden sollen, desto höher sollte der MGO-Wert sein.

20 Jahre Neuseelandhaus

1996 eröffneten Barbara und Reinhard Kuhfuß in Bergkamen einen kleinen Laden für Produkte aus Neuseeland. Kurz darauf begann der Vertrieb des bunt gemischten Sortiments aus Kunsthandwerk, Schmuck, Geschenkartikeln, Naturkosmetik, Kleidung, Honig und anderen Lebensmitteln auch im Internet. Langjährige private Beziehungen in das Land der langen weißen Wolke, wie die Maori, die Ureinwohner, ihre Heimat nennen, hatten zur Gründung des Neuseelandhauses geführt.

Als Kerry Paul 2006 in seinem Wohnzimmer in der Kleinstadt Te Awamutu auf der Nordinsel Neuseelands die Firma Manuka Health gründete, war Neuseelandhaus von Beginn an als Deutschland-Importeur mit von der Partie. Nur zehn Jahre später vertreibt Manuka Health ein breit gefächertes Angebot an Gesundheitsartikeln in mehr als 45 Ländern: neben Honig auch Sirup, Lutschbonbons, Zahncreme oder Körperpflegeprodukte. Der exklusive Importpartner in Deutschland ist nach wie vor Neuseelandhaus, in dessen Warenangebot Manuka-Honig mittlerweile die unangefochtene Hauptrolle spielt.

www.neuseeland-haus.de

Sorgen für Wohlbefinden:

 

Manuka-HonigLutschtablettenZahnpasta

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