Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Wenn die Hitze zu Kopf steigt

Tipps bei Herz-Kreislauf-Beschwerden

Stand: 15.07.2019 (30.06.2019)

Herz-Kreislauf-Beschwerden sind besonders bei hohen Temperaturen riskant. Wir verraten Ihnen, wie Sie die warmen Tage unbeschwert genießen und sich rundum wohlfühlen können.

Der sonnige Tag mit heißen 30 Grad Celsius geht langsam in den Abend über, eine sanfte Brise sorgt für ein paar Wellen im Meer, wir sitzen am Strand mit Hüten geschützt auf dem Liegestuhl. Wunderbar! Doch Hitze hat auch ihre Schattenseiten – wenn wir nicht entspannt im Urlaub sind, sondern durch die Stadt hetzen, nicht genug getrunken haben und der prallen Sonne ausgesetzt sind. Ist die Luft in den Straßenschluchten dann auch noch stickig, kann es schnell unangenehm und möglicherweise sogar riskant für die Gesundheit werden.

Auf übermäßige Hitze reagiert der Organismus mit einem akuten Blutdruckabfall. Die Blutgefäße weiten sich, um die Wärme des Körpers abzugeben. Dadurch versackt das Blut in den Beinen, der Körper muss jetzt Schwerstarbeit leisten, um das Blut mit allen wichtigen Nährstoffen wieder nach oben zu pumpen. Folge: Das Gehirn wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Anzeichen sind Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und sogar Ohnmacht. Besonders gefährdet sind Menschen, die sowieso schon unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Und viele ahnen nicht einmal, dass sie auch zur Risikogruppe gehören. Allein jede dritte Frau leidet laut neuestem Herzbericht der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie an einer Herz-Kreislauf Erkrankung.

Den Kreislauf stabilisieren und das Herz stärken

Unermüdlich und normalerweise unbemerkt pumpt unser Herz zwischen 60- und 80 mal pro Minute bis zu 100.000-mal am Tag ausreichend Blut durch den Körper, um auf einer Strecke von 140.000 Kilometer Adern, Venen, Organe, Muskeln und jede kleinste Zelle zu versorgen sowie Abfallprodukte wieder zu entsorgen. Doch was, wenn das ausdauernde Hin und Her aus dem Takt oder ins Stocken gerät? Gerade wer häufiger Probleme mit dem Kreislauf hat, kann ihn bei besonderen Herausforderungen wie Hitze unterstützen.

Ein erprobtes Mittel aus der Naturheilpraxis sind Weißdorn-(Crataegus)-Extrakte. Die Arzneipflanze des Jahres 2019 wirkt nachweislich kräftigend auf das Herz und verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße des Herzmuskels. Zudem reguliert es die Durchlässigkeit der Zellmembranen für Kalium- und Kalzium-Ionen – das schützt vor Herzrhythmusstörungen. Das gesamte Herz-Kreislauf-System wird dauerhaft fit gemacht.

Wichtig ist für diese Vielzahl an schützenden Eigenschaften aber die langfristige Einnahme. Kurzfristig können wir den Kreislauf mit ätherischen Ölen wieder in Schwung bringen – etwa mit ein paar Tropfen Pfefferminz- oder Rosmarinöl (beispielweise von Primavera) – auf den Handrücken tropfen und einatmen. Akut hilft es auch, kühles Wasser über die Arme laufen zu lassen oder ein feuchtes Tuch auf die Stirn zu legen.

Eine Hitzewelle rauscht heran?

So kommen Sie gut durch heiße Tage Der Wetterbericht verkündet am Morgen Rekordtemperaturen für den Tag? Dann sollten Sie sich darauf einstellen: Wählen Sie luftige Kleidung, die viel bedeckt, aber locker sitzt. Denn nackte Haut und Enge verhindern, dass die Luft zirkulieren kann. Das führt zu einem Hitzestau auf der Haut. Nehmen sie sich nicht zu viel vor. Planen Sie Auszeiten ein.

Das Outdoor-Sportprogramm sollte auf die frühen Morgenstunden oder den Abend verlegt werden. Auch hier gilt es, sich nicht zu überfordern, denn die optimale Körpertemperatur an heißen Tagen zu halten, ist schon Stress genug für den Körper. Also lieber walken statt joggen. Oder ins Schwimmbad statt ins Fitness-Studio. Motto: Gelassenheit und Müßiggang sind angesagt. Auch der Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen kann anstrengend oder unangenehm werden. Sind Bus und Bahn eher überfüllt, dann ist vielleicht das Fahrrad die richtige Wahl. Hat das Auto keine Klimaanlage, sollte man weite Strecken besser auf kühlere Zeiten verschieben. Und: Die Temperatur von Klimaanlagen nicht zu weit runterregeln, sonst holt man sich schnell eine Nackenstarre, da die Muskulatur durch die zugige Luft verspannt. Und beim Aussteigen aus dem Auto prallt man gefühlt gegen eine warme Wand – für den Kreislauf eine belastende Achterbahnfahrt.

Fast selbstverständlich: Für ausreichend Nachschub an Trinkwasser sorgen. Denn wer reichlich schwitzt, muss den Flüssigkeitsverlust ausgleichen – rund zwei Liter und mehr sollten es sein. Viele verschätzen sich bei der Menge. Ein Indikator ist der Harndrang. Sie müssen trotz Tropenfeeling nur selten zur Toilette? Dann haben Sie zu wenig getrunken. Wichtig: Neben dem Wasser verliert der Körper Salz und Mineralstoffe – eine warme Gemüse-Brühe ersetzt die wichtigen Nährstoffe. Wieso bei Hitze ausgerechnet eine warme Brühe?

„Risikofaktoren, die zu Herzkrankheiten führen, können durch Intervallfasten oder periodisches Heilfasten nachhaltig behandelt werden. Das kann beispielsweise auch die 14 bis 16 Stunden dauernde Essens-Pause über die Nacht sein.“

Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde der Charité Berlin

Wohltemperiert, darauf kommt es an

Tatsächlich ist Kälte gegen Hitze nicht immer die beste Wahl. Eine kalte Dusche etwa pusht den Blutdruck, der sowieso in der Wärme schon auf hoher Betriebstemperatur läuft. Deshalb schwitzt man danach umso mehr. Das passiert bei einer lauwarmen Dusche nicht. Gefährlich kann es werden, wenn man sich ad hoc abkühlt, beispielsweise bei einem Sprung ins kalte Wasser, dann ziehen sich die Gefäße schlagartig zusammen, nicht jedes Herz verträgt diesen Schock. Im Kleinen passiert das auch mit eiskalten Getränken, nicht umsonst trinkt man im Süden zwischendurch eher Tee oder andere warme Getränke. Beim Appetit signalisiert ja meist das eigene Bauchgefühl schon das Richtige: Leichtes ist jetzt wohltuend, ein Salat, Gemüse oder auch nur etwas Obst. Schwere Mahlzeiten würden das Herz-Kreislauf-System nur zusätzlich belasten.

Übrigens: Wein und Bier zum Essen oder auch sonst sind leider keine gute Idee. Alkohol erweitert die bei Wärme sowieso schon gedehnten Adern. Der herzschützende Effekt von Rotwein, der durch frühere Studien hergeleitet wurde, gilt als widerlegt. Zwar sind Bestandteile der roten Trauben gesund, doch der Alkohol selbst hat so negative Auswirkungen, fördert beispielsweise Bluthochdruck, dass der Vorteil aufgehoben wird.

Und durch die Nacht …

Jede / r Dritte schläft im Sommer schlechter als sonst. Ein angenehm kühles Schlafzimmer lässt uns tiefer schlummern. Die ideale Temperatur liegt bei 16 Grad. Damit sich die Wohnung tagsüber nicht zu sehr aufheizt, nur am frühen Morgen und am Abend lüften. Und die Fenster mit Jalousien oder Gardinen verdunkeln. Eine leichte Decke sowie Schlafsachen aus Naturfasern wie Leinen oder Baumwolle sind am besten geeignet, um nicht zu stark ins Schwitzen zu geraten. Wenn doch, die Kleidung lieber wechseln als nackt schlafen. Denn während des Schlafs vergisst der Körper seine Temperatur zu regulieren und kühlt schnell aus. Und dann fängt man sich womöglich noch eine Erkältung mitten im Sommer ein.

Die Hitze sackt in die Beine

Schwere Beine im Sommer – das kennen viele. Als Sofortmaßnahme hilft schlicht, die Beine hochzulegen. Dann haben es die Venen nicht so schwer, das nach unten gesackte Blut wieder hochzupumpen. Die Naturapotheke hat einiges zu bieten, um die Elastizität der Gefäße langfristig zu verbessern. Was gut ist für das Herz, hilft oft auch den Venen. Deshalb ist Weißdorn-Extrakt beschwerdelindernd. Bei Wassereinlagerungen in den Beinen verdichtet er die Gefäße und schützt sie so.

Ein ebenfalls ärztlich anerkanntes Naturheilmittel sind Weinlaub-Extrakte. Die darin enthaltenen Polyphenole verbessern nachweislich den Blutfluss in den Venen bis in die kleinsten Blutgefäße, hilfreich auch bei chronisch venöser Insuffizienz. Weitere Tipps für heiße Tage: Langes Stehen und Sitzen möglichst vermeiden. Wenn das nicht geht, zwischendurch ein wenig Fußgymnastik machen: mit den Zehen greifen oder die Füße auf die vorderen Ballen aufstellen und wieder abrollen. Am besten geht das natürlich barfuß.

Überhaupt jetzt, wo es schön warm ist, jede Gelegenheit nutzen, um den Füßen Freiheit zu gönnen. Wer schon morgens über den noch feuchten Rasen geht, erfrischt sich für den ganzen Tag und regt die Durchblutung der Beine an. Kneipp-Anwendungen sind jetzt besonders gut gegen schwere Beine: Beim Knieguss wird der kalte Wasserstrahl von der rechten kleinen Zehe außen bis zur Kniekehle gelenkt, dann dreimal dort hin und her geführt, anschließend an der linken Seite hinunter. Und das Ganze am linken Bein wiederholen. Auch Wechselduschen mit lauwarmen und kühlem Wasser sind erfrischend für die Beine.

Der Lebensstil entscheidet über unser Wohlbefinden

Manchmal sind es die einfachsten Regeln, die den größten Effekt haben, vor allem langfristig. Hören wir auf den eigenen Körper. Er signalisiert uns bei Hitze, einen Gang runterzuschalten und sehnt sich nach kühlendem Schatten, wenn wir in der prallen Sonne unterwegs sind. Auch sonst ist es unser Lebensstil, der über unsere Gesundheit entscheidet. Ganz besonders zeigt sich das bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Laut der INTERHEART-Studie mit 30.000 TeilnehmerInnen lässt sich anhand weniger Kriterien mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhersagen, wie hoch das Herzinfarktrisiko für den Einzelnen ist. Und umgekehrt, wie man das Risiko senken kann.

Dazu gehört ausreichend Bewegung. Neustarter können mit zehn Minuten zügigem Gehen täglich beginnen und dann steigern. Außerdem: genug frisches Gemüse und Obst zu sich nehmen. Genussgifte reduzieren, also wenig Alkohol trinken, Rauchen ganz aufgeben. Depressionen vorbeugen. Dreimal in der Woche 45 Minuten radfahren verbessert drastisch die Stimmungslage, fand eine Studie heraus. Auch Meditation oder Yoga schützen. Täglich ein paar Minuten üben, steigert schon das Wohlbefinden.

Gesundheitsberater / in IHK

Vierteilige Weiterbildung mit IHK-Zertifikat

In dieser Seminarreihe mit IHK-Zertifikat machen Sie sich fit für Ernährungsberatung, Naturheilkunde und ganzheitliche Gesundheit. Psychosomatik, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und andere Gesundheitsstörungen werden naturheilkundlich beraten. Als Gesundheitsberater / in IHK steht Ihnen ein breiter Markt offen.

Mehr Informationen unter www.akademie-gesundes-leben.de oder telefonisch: 06172 / 300 98 22

Herz-Kreislauf stärken? So geht's

Was das Herz begehrt: Weißdorn

Nicht umsonst ist Weißdorn die Arzneipflanze des Jahres 2019. Die positive Wirkung seiner Flavonoide und Polyphenole auf das Herz machen ihn zu einer begehrten Heilpflanze. Weißdornsaft entspannt und weitet die Gefäße, verbessert so die Blutversorgung des Herzens, stabilisiert den Blutdruck. „Schoenenberger® Naturreiner Heilpflanzensaft Weißdorn“ bietet das komplette Wirkstoffgemisch der frischen Pflanze, alle bioaktiven Inhaltsstoffe in natürlicher Harmonie – ohne Zusatzstoffe. Der Sommer kann kommen!

Schwere Beine? Krampfadern?

Die „Venen-Kapseln“ von Alsiroyal® enthalten einen pflanzlichen Extrakt aus rotem Weinlaub. Dieser hat die Eigenschaften und Merkmale, die Mikrodurchblutung der Venen ernährungsphysiologisch zu begleiten. Sie eignen sich deshalb zum Diätmanagement bei Beschwerden von Erkrankungen der Beinvenen (chronischer Veneninsuffizienz), wie zum Beispiel bei schweren, schmerzenden, müden oder geschwollenen Beinen und Krampfadern.

Äußerst effektiver Radikalen-Fänger

Die gute Nachricht: Es ist Sommer. Die schlechte: Jetzt begünstigen die UV-Strahlen der Sonne die Bildung Freier Radikaler – hochaktiver Sauerstoffverbindungen im Körper. Sie können zu oxidativem, zellschädigendem, also krankmachendem Stress führen. Starke Antioxidantien sind gefragt – wie die Oligomere Proanthocyanidine, kurz OPC – sekundäre Pflanzenstoffe, die in Traubenkernen vorkommen. All dies, in Kombination mit Vitamin C, enthält „OPC forte“ von Raab Vitalfood.

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen