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Welcher Erkältungstyp sind Sie?

Unser Test verrät es Ihnen

Stand: 16.02.2018 (16.02.2018)

Es erwischt uns alle - den einen häufiger als den anderen. Aber das ist nicht der einzige Unterschied. Wie wir mit gedämpfter Wahrnehmung, laufender Nase und Hustenattacken umgehen, verrät einiges über unseren Umgang mit Krankheit. Meist erkennen wir das bei anderen ganz leicht. Da gibt es die Freundin, die auch den dritten Schnupfen in Folge stoisch erträgt, den Partner, der plötzlich zum Häufchen Elend mutiert oder die Kollegin, die ihre Unbeugsamkeit beweist: Der Feind wird gestellt und mit Medikamenten niedergekämpft. Doch wie steht es mit Ihnen? Welcher Erkältungstyp sind Sie? Machen Sie doch einfach mal unseren - augenzwinkerndern - Test für jede Schnupfnase. Na, ertappt?

Die ersten Anzeichen einer Erkältung machen sich bemerkbar. Wie reagieren Sie?

 Welche Anzeichen?

 Ganz klar, da helfen eine Extraportion Zink plus Milch mit Honig vor dem Zubettgehen.

 Das kann doch nicht wahr sein, schon wieder werde ich krank.

■  Jetzt eine Erkältung? Kommt nicht infrage. Das krieg in den Griff.

  Ach, das macht nichts. Hauptsache meine Liebsten sind gesund.

 

Welcher Aussage würden Sie am ehesten zustimmen?

▲ Es gibt 1000 Krankheiten aber nur eine Gesundheit (Arthur Schopenhauer).

 Unentschlossenheit ist die größte Krankheit (Johann Wolfgang von Goethe).

 Was mich nicht umbringt, macht mich stärker (Friedrich Nietzsche).

 Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen (Marie von Ebner-Eschenbach).

 Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen (Paracelsus).

 

Alle anderen schniefen und husten um Sie herum, wie schützen Sie sich?

◆ Gar nicht. Mein Immunsystem ist topfit.

 Ist das nicht schrecklich? Man ist diesen Viren und Bakterien hilflos ausgeliefert. Ich hasse das, wenn die Erkälteten nicht zu Hause bleiben. Man müsste wie in China Schutzmasken austeilen.

 Häufig Hände waschen, das ist das Wirkungsvollste, hab ich gelesen.

 Ich ernähre mich mit viel Obst und Gemüse, gönne mir eine kleine Herbst-Abwehrstärkungs-Kur.

 Eigentlich tun mir die anderen leid.

Gut zu wissen:

Durchschnittlich zweimal im Jahr erkrankt jeder Deutsche an einer Erkältung. Übrigens einer der häufigsten Gründe für kurze Fehlzeiten im Job. Kinder sind noch viel öfter betroffen. Bis zu zehnmal im Jahr leiden sie unter einem grippalen Infekt. Doch das ist ganz normal, da sich das Immunsystem erst noch herausbildet. Insgesamt erwischt uns im Laufe unseres Lebens 200- bis 300-mal ein Schnupfen.

 

Die Regierung hat endlich eingesehen, dass Prävention nützlich ist, alle 3 Jahre muss jeder zur Kur. Welche wäre die Richtige für Sie?

 Eigentlich keine. Wie wär´s mit einer Triathlon-Vorbereitung?

 Das wäre herrlich. Achtsamkeitsseminar, Heilkräuteranwendung, da fallen mir viele sinnvolle Angebote ein.

 Drei Tage einen Intensiv-Check-Up mit den neusten technischen Diagnostik-Verfahren wären nach meinem Geschmack.

 Mir hilft, wenn ich mich um andere kümmern kann – vielleicht ein erweiterter Erste-Hilfe-Kurs oder ich würde auch gern mal im Kinderkrankenhaus aushelfen.

Ich würde ein Rundum-Programm buchen – mit kompetenter Beratung, Diagnostik und Anwendungen. Je länger, je lieber.

 

Es hat Sie richtig erwischt, und Sie liegen mit heftigem Infekt im Bett. Was brauchen Sie jetzt?

 Ich geb´s zu, ich bin kein einfacher Kranker. Aber ich bin sehr dankbar für Tee und Süppchen ans Bett sowie liebevolle Fürsorge.

 Ich mag es nicht, anderen zur Last zu fallen, mein Bett und Ruhe – das reicht.

 Ach, 10 Stunden Schlaf am Stück und alles ist gut.

 Nicht viel, ich freue mich über Fieber, denn es ist gut für meinen Organismus.

 Dafür gibt es doch gute Medikamente. Und schnell ist man wieder auf den Beinen.

 

Warum, denken Sie, gibt es immer noch Erkältungen?

 Wir leben nicht ausgewogen, da kommen noch ganz andere Erkrankungen auf uns zu.

 Das frage ich mich auch, warum die Medizin das immer noch nicht bewältigt hat.

◆ Ganz einfach, weil ein Schnupfen kein ernsthaftes Problem ist.

 Das ist eine Aufgabe, an der wir wachsen.

 Weil wir den Viren der Welt hilflos ausgeliefert sind.

 

Finden Sie, man sollte mit einem Schnupfen zu Hause bleiben?

 Lieber einen oder zwei Tage richtig auskurieren, als permanente Rückfälle riskieren.

 Also, ich habe eine klare Regel – bei mehr 38,5 Grad Fieber bleib ich im Bett.

 Kommt drauf an, wie viel Arbeit ansteht, ich finde es verantwortungslos, die Kollegen im Chaos zurückzulassen. Andererseits steckt man die anderen auch nur an.

 Das machen nur Hypochonder.

 Ich lieg’ mit einer Erkältung schnell flach, wahrscheinlich sind meine Abwehrkräfte zu schwach.


Auswertung:

Sie haben die Fragen beantwortet, dann zählen Sie zusammen, wie viel Sie von jedem Symbol angekreuzt haben. Wovon haben Sie die meisten? Lesen Sie, was die Auswertung ergibt. Haben Sie von zwei Symbolen etwa gleich viel, sind Sie ein Mischtyp von beidem.

■ Der/Die Ungeduldige

Ein Schnupfen nervt Sie höllisch. Deshalb ist für Sie jedes Mittel recht, um sich davon zu befreien. Sie wissen genau Bescheid über die schnellen Abhilfen. Pharmakologische Nasensprays machen abhängig? Doch nur, wenn man sie zu lange benutzt und die Inhaltsstoffe nicht kennt. Bei bestimmten Symptomen ziehen Sie auch gut erforschte Kräutermedizin vor. Besonders wenn die Rezeptur nach pflanzlicher Eingreiftruppe klingt. Sie vertrauen, wenn es drauf ankommt, dem Notarzt und einer effizienten Diagnostik. Ihre Umwelt belästigen Sie relativ wenig. Außer das Leiden zieht sich hin. Dann werden Sie unleidlich – schlecht gelaunt, anstrengend.
Tipp: Versuchen Sie es doch mal mit etwas mehr Ruhe und achtsamem Hören auf die Körpersignale.

▲ Der/Die Leidende

Vielleicht sind Sie sonst hart im Nehmen, doch beim Thema Erkältung oder möglicherweise auch bei anderen kleineren körperlichen Beschwerde-Situationen fallen Sie in frühkindliches Verhalten zurück. Wo ist der Schnuller? Wo die Mama, die pustet? Sie sind ein einziger Aufschrei: Hilf mir! Und überhaupt – wenn Sie an die Risiken denken, die eine Erkältung in sich trägt – es könnte eine Lungenentzündung daraus werden. Und wie war das mit den multiresistenten Keimen? Mit anderen Worten: Vielleicht ist ein Schnupfen nervig für Sie – aber garantiert nicht so nervig wie für Ihre Mitmenschen. Einzige Ausnahme: Sie sind mit einem/r Aufopfernden liiert. Das passt dann perfekt.

● Der/Die Aufopfernde

Sie beklagen sich nie. Seltsamerweise werden Sie auch tatsächlich viel seltener krank als andere. Vielleicht, weil Sie einfach ein guter Mensch sind, der sich mehr um andere kümmert als um sich selbst. Sie würden sich für Ihre Liebsten aufopfern. Und da wird es problematisch, denn das ist nicht gut für Sie selbst und auch nicht für Ihre nächste Umgebung. Wussten Sie, das Rückenschmerz-Patienten doppelt so lange leiden, wenn sie jemanden haben, der sie umsorgt? Beherzigen Sie diese Information und achten Sie mehr auf sich selbst. Denn Ihre Krankheitsresistenz kann auch nur vordergründig sein, weil sie die Symptome besser als andere verstecken.

◆ Der/Die VerdrängerIn

In Ihnen steckt ein/e KämpferIn. Krank zu werden passt nicht zu Ihrem Selbstbild. Und, hey – ein Schnupfen ist nun wirklich nichts, womit Sie sich auseinandersetzen. Da muss schon etwas Schlimmeres kommen. Praktisch, dass Sie sowieso der Überzeugung sind, dass gegen Erkältungen nichts hilft. Und überhaupt kommt so ein Schnupfen immer ungelegen, unpassend – am besten nicht beachten. Selbst, wenn das brachiale Husten im Kino oder Theater manch anderen verstimmt. Und das Dauerschnäuzen im Büro auch nicht auf Verständnis stößt. Das ignorieren Sie genauso wie die körperlichen Beschwerden.

★ Der/Die Natürliche

Eine Erkältung ist nichts, was Sie wirklich beunruhigt. Eher ein Körpersignal, das sie darauf hinweist, mehr auf sich zu hören. Sie fühlen sich müde und abgespannt – dann gönnen Sie sich eine Auszeit. Ist es nur Schnupfen oder Husten trinken Sie Tee und machen sich einen Wickel. Überhaupt achten Sie gut auf sich. Sie sind Fan der Selbstmedikation und kennen sich mit Heilpflanzen und sanften Behandlungsmethoden aus. Deshalb werden Sie als Kräuterwissende gern um Rat gefragt. Aber es gibt auch andere, die genervt die Augen verdrehen, wenn Sie mit ihren gesunden Lebensmitteln hantieren, während sie sich ein schnelles Gericht in die Mikrowelle schieben. Doch da stehen sie drüber.

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