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Kampagnenbild Juni: Naturlich besser ... für mich

Stress lass nach

Typische Stress-Symptome und was dagegen hilft

Stand: 24.05.2019 (24.05.2019)

Kurzfristig stark gefordert zu sein oder unter Druck zu geraten ist unproblematisch. Doch wird die Anspannung dauerhaft, macht uns das krank. Immerhin neun von zehn Deutschen empfinden sich selbst als gestresst.

Die Zahl der Krankmeldungen wegen psychischer Belastungen hat sich zwischen 2007 mit rund 48 Millionen und 2017 auf mehr als 107 Millionen verdoppelt. Bei vielen Erkrankungen spielt chronischer Stress eine wesentliche Rolle, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenproblemen, Dauerschmerzen oder Schlafstörungen. Was uns – nach neuen Studien und altbewährtem Wissen – bei den typischen Anzeichen für Stress, helfen kann.

Ich fühle mich oft den ganzen Tag erschöpft und überfordert

Wenn die Herausforderungen des Alltags sich so häufen, dass schon Kleinigkeiten zu viel sind – dann gilt es, als Erstes zu erkunden, wo die Stressauslöser liegen. Dabei hilft es aufzuschreiben, welche Situationen das Gefühl von Erschöpfung auslösen. Achten Sie auch auf Ihre inneren Kommentare, stoppen Sie abwertende innere Bemerkungen. Seien Sie nicht ihr / e eigene / r SklavenantreiberIn, sondern werden Sie Ihre beste Freundin oder Ihr bester Freund. Diese empfehlen Ihnen, regelmäßig Pauseneinzulegen. Hinterfragen Sie auch kleine Aufgaben, die Ihnen aufgebürdet werden – lernen Sie Nein zu sagen. Vielleicht sind auch radikale Veränderungen nötig. Chronischer Stress wird Sie sonst krank machen. Wissenschaftlich anerkannt zur Stressreduktion ist die Achtsamkeitstechnik MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction). In der asiatischen Heilkunde wird zudem Ginseng und Ashwagandha eingesetzt.

Meine Muskeln sind total verspannt

Automatisch ziehen wir die Schultern hoch, wenn wir unter Druck geraten. Das ist eine uralte Schutzreaktion, doch die Nackenschläge kommen inzwischen wie aus dem Nichts – durch Anforderungen. Erschwerend ist, dass wir meist sitzen. Werden Sie körperlich aktiv und entspannen Sie die Muskulatur gezielt. Besonders bewährt haben sich verschiedene Entspannungstechniken, die man auch per App oder CD erlernen kann. Durch Verspannungen wird der Stoffwechsel bis in die kleinste Zelle beeinträchtigt, das stört den Stoffwechsel der Mitochondrien. Um diese tiefsitzenden Strukturen wieder zu lockern, ist Faszientraining nachweislich wirkungsvoll.

Faszientraining aus dem „Reformhaus® activate your life“-Programm

Die Nerven flattern und die Stimmung fährt Achterbahn

Oder sind es die Wechseljahre? Stresssymptome wie Konzentrationsmangel, hochfahrende Stimmung und Hitze ähneln tatsächlich Begleiterscheinungen des Klimakteriums. Bei beiden körperlichen Reaktionen sind die Hormone Taktgeber. Bei Stress steigt der Cortisolspiegel an und sinkt bei Entspannung wieder. Doch bei immer mehr Menschen misst man dauerhaft einen erhöhten Cortisol-Spiegel im Blut und das macht krank. Das Hormon ist wichtig für den Eiweiß- und Zuckerspiegel, ist es ständig erhöht, greift das Cortisol Immunsystem, Nerven und sogar Muskeln an. Eine aktuelle Schweizer Studie zeigt, dass Stresshormone sogar das Wachstum von Krebszellen anregen.

Das hilft: Eine Studie der Universität Michigan konnte nachweisen, dass schon ein Spaziergang von 20 Minuten im Park oder Wald, den Cortisolspiegel senkt. Auch mit der Ernährung können wir die Nerven beruhigen. Eine Schlüsselrolle spielen Vitamine der B-Gruppe. Sie unterstützen den Energiestoffwechsel und die Nervenfunktionen. Viel davon steckt in Haferflocken, die zudem mit der Aminosäure Tryptophan anregend auf die Serotoninbildung wirken, dem Gegenspieler zum Cortisol. Auch gut sind Nüsse, am besten täglich eine Handvoll knabbern. Bei depressiven Verstimmungen, Angstzuständen und Hitzeschüben, durch Stress oder durch Wechseljahre ausgelöst, kann die peruanische Macawurzel ausgleichend wirken.

Ärger und Magen-Darm-Probleme

Verdauungs- und Nervensystem hängen eng zusammen. Das weiß die Forschung schon länger. Neu ist eine Studie, in der direkt der Einfluss bestimmter Darmbakterien auf das Stresslevel untersucht wurde. Durch kurzkettige Fettsäuren, Nahrung der Bakterien, ließen sich Angst, depressives Verhalten und andere Stressreaktionen mindern. Eine pflanzenbasierte Ernährung regt die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren an. Wichtig: Richtig ausgiebig kauen und sich Zeit lassen beim Essen – trotz Hektik.

„Willst du den Körper behandeln, musst du zunächst die Seele heilen.“

Platon, griechischer Philosoph der Antike

Ständig Schnupfen oder Herpes, selbst im Sommer!

Ist das Immunsystem durch Dauerstress geschwächt, bietet es Viren eine gute Angriffsfläche. Typisch: Herpesbläschen an der Lippe oder eine Gürtelrose tauchen auf. Diese Viren warten im Körper darauf, dass der Organismus nicht abwehrbereit ist. Gönnen Sie sich auch bei Erkältungen unbedingt Ruhe und Zeit, um Infektionen auszukurieren. Ignorieren Sie nicht die Körpersignale. Melden Sie sich krank und erholen Sie sich – etwa mit Spaziergängen. Studien empfehlen unterschiedliche Strategien zum Aufbau der Abwehrkräfte, belegt sind: Kneippsche Güsse, Streicheleinheiten sowie Frühsport plus Ernährung mit viel buntem Gemüse.

Nachts komme ich nicht zur Ruhe

Abends nach einem hektischen Tag abzuschalten ist gar nicht einfach. Ein Bad mit Lavendel schafft beruhigend Distanz und ein wenig Me-Time. Bei häufigen Schlafproblemen: den eigenen Rhythmus finden und einhalten, also immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Rechtzeitig aufhören zu arbeiten, vor allem am Computer. Das blaue Licht fördert Aktivität. Was noch hilft: planen. Verschiedene Studien zeigen, dass Pläne zu schmieden glücklich macht. Es lässt uns freudig in die Zukunft blicken und beruhigt einschlummern. Die berühmten To-Do-Listen entlasten das Gehirn, weil wir die nächsten Schritte jederzeit nachlesen können. Aufschreiben hilft auch bei Gefühlschaos, um das Gedankenkarussel anzuhalten. Übrigens: Schäfchen zählen, funktioniert laut neuester Studie doch, da es hypnotisch wirkt. Außerdem trinken wir einen Johanniskraut-Tee von SALUS. Der heiße Tee nimmt uns die nervöse Unruhe und lässt uns besser schlafen.

Vorbeugen: Die wichtigsten Anti-Stress-Strategien

  • Beeinflussen Sie Ihre Umwelt so, dass Sie sich wohlfühlen. Erkennen Sie, was für Sie ganz individuelle Stressoren sind und reduzieren Sie diese. Stress-Beispiele: Whats-App-Gruppen, die ständig auf sich aufmerksam machen, aber nicht wichtig für Sie sind. Pendeln zur Arbeit.
  • Beobachten Sie sich selbst und verändern Sie Verhaltensweisen, die Sie stressen. Stellen Sie zu hohe Ansprüche an sich? Versuchen Sie diesen Perfektionismus infrage zu stellen. Freuen Sie sich an dem, was Sie gut können. Schenken Sie auch anderen Glücksmomente.
  • Es gibt immer wieder Phasen, in denen Sie Hektik und vielfältigen Anforderungen nicht ausweichen können. Gehen Sie zwischendurch hinaus in den Park oder in die Natur. Atmen Sie in Konfliktsituationen bewusst ein und aus. Bremsen Sie rechtzeitig Eskalationen aus.

Für mehr Gelassenheit: gut erprobte Nervennahrung

Mit Ayurveda entspannen

Die Pflanze ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Und für die positive Wirkung von Ashwagandha bei Stress gibt es mehrere qualitativ hochwertige Studien, die placebo-kontrolliert, doppelblind und randomisiert durchgeführt wurden, also sogenannte Gold-Standard-Studien. Dieser getestete Wirkstoff ist in den „Ashwagandha“- Kapseln von Alsiroyal enthalten. Schon nach 30 Tagen fühlen Sie sich körperlich wohler und emotional ausgeglichener. Für Zeiten, in denen man etwas mehr Unterstützung braucht.

Besser drauf in schwierigen Lebensphasen

Die Stimmung geht in den Keller, die Hitze steigt in den Kopf, die Anforderungen überschlagen sich: Wie soll ich das alles schaffen? Jetzt ist eine Auszeit gefragt. Am besten kombiniert mit einem Energieschub. Die Macawurzel nutzten schon die Inkas aufgrund ihrer vielfältigen ausgleichenden Wirkung. Dafür „MACA Premium“ von Raab Vitalfood beispielsweise in einen Kakao einrühren und genießen. Oder als Kapseln in die tägliche Ernährung integrieren.

Schon zum Frühstück – Vitamine für die Nerven

Dieser fruchtig-frische Drink hat es in sich: Mit dem „Vitamin-B-Komplex-Tonikum“ von SALUS bekommt jede / r Gestresste schon mit einem kleinen Gläschen die volle Nervenstärkung. Darin die nötige Tagesmenge an B-Vitaminen, auch das für VeganerInnen so wichtige B12. Zusätzlich enthält das Tonikum Guaranasamen, Grüntee, Ingwer, Spinat und Grünes Haferkraut. Unbedingt probieren.

Das sagt die Expertin

Wie kam Alsitan auf Ashwagandha als Mittel gegen Stress?

Bereits in der seit Tausenden von Jahren angewendeten indischen Gesundheitslehre
Ayurveda wurde die Pflanze Ashwagandha (Withania somnifera) bei Stress eingesetzt. Diese Pflanze hat aber auch die moderne Wissenschaft überzeugt und in klinischen Studien konnte ihre Wirksamkeit bewiesen werden.

Wie hilft mir die Pflanze?

Sie wird auch als indischer Ginseng bezeichnet. Ähnlich wie Ginseng hilft Ashwagandha Ihrem Organismus, sich leichter an Stresssituationen anzupassen und normalisiert Körperfunktionen, die in Stressphasen aus dem Gleichgewicht geraten sind. So ist Ashwagandha zum Beispiel in der Lage, nicht nur das Stresshormon Cortisol zu reduzieren, sondern auch die für Aufmerksamkeit und Konzentration wichtigen kognitiven Prozesse zu verbessern. So wirkt es unterstützend in Zeiten mentaler und nervöser Anspannungen und trägt zu seelischem und physischem Wohlbefinden sowie emotionaler Balance bei. Die ebenfalls in den Kapseln enthaltene Pantothensäure unterstützt die Vitalität, indem sie zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung sowie zu einer gesunden geistigen Leistungsfähigkeit beiträgt. Weiterer Vorteil von Ashwagandha: Es wirkt rein natürlich, verursacht keine Gewöhnung und macht nicht müde.

Wie wäre es mit noch mehr Entspannung und wohltuenden Übungen für den ganzen Körper? Gleich lesen und einfach zu Hause ausprobieren!

Yoga im Wohnzimmer

Lesen Sie hier, welche Rolle Vitamin B für unsere Nervenstärke spielt:

Heldenhaft durch den Tag

 

 

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