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Anguraté Anbaugebiet

Magentee aus Peru: Anguraté

Ein heißer Tipp bei Magen-Darm-Problemen

Stand: 03.03.2020 (03.03.2020)

Leiden Sie gelegentlich an Magen-Darm-Beschwerden? Wenn ja, sind Sie nicht allein. Ungefähr 70% der Deutschen haben immer wieder mit Verdauungsproblemen zu kämpfen. Die gute Nachricht: Dagegen ist ein Kraut gewachsen. Die Heilpflanze Anguraté aus Peru wird dort seit Jahrtausenden erfolgreich zur Linderung der Symptome angewendet. Sehr lange schon findet sie auch den weiten Weg über den atlantischen Ozean nach Europa und wird hier von der Firma ALSITAN nach strengen Qualitätsvorgaben zu einem wirksamen Anguraté-Magentee aufbereitet. Falls Sie zu den Betroffenen zählen und diesen wohltuenden Aufguss noch nicht kennen – es wird höchste Zeit!

Uns schlägt vieles auf den Magen

Unser Magen-Darm-Trakt gerät schnell ins Ungleichgewicht. Die falsche Ernährung und Stress zählen zu den größten Belastungen für die Gesundheit unseres Verdauungsapparates, aber auch weitere Faktoren, wie Bewegungsmangel und unregelmäßige oder zu große Mahlzeiten können schnell auf den Magen schlagen. Magen-Darm-Störungen wie Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Blähungen und Magenschmerzen können auch psychisch sehr belastend sein und unser (Wohl-)Befinden erheblich beeinträchtigen.

Vorbeugung ist natürlich die beste Medizin. Eine ausgewogene, pflanzenbetonte Ernährung mit genügend Ballaststoffen ist dabei das A und O. Wer dann noch täglich meditiert, acht Stunden schläft, zwischen den Mahlzeiten länger pausiert (Intervallfasten) und sich nicht sorgt oder ärgert, hat gute Perspektiven auf ein perfekt funktionierendes Magen-Darm-System. Die meisten von uns werden diesen Plan nicht immer wunschgemäß realisieren können, da holt uns dann doch der zumeist durchgetaktete Alltag schnell ein. Dann ist es schön zu wissen, dass die Natur uns Pflanzen mit heilenden Kräften geschenkt hat. Wenn es um den Magen geht, gibt es einen absoluten Spitzenreiter: Anguraté.

Anguraté – Heilkraft aus den Anden

In Peru, mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel und immergrünen, dschungelbedeckten Täler, wächst auf über 2000 m Höhe die wundervolle Heilpflanze Anguraté (Mentzelia cordifolia Dombey). Sie wird seit Jahrtausenden in der südamerikanischen Volksmedizin traditionell bei Magenverstimmung angewendet. 1956 entdeckte der deutsche Diplomvolkswirt Wilhelm E. Ronneburg, Gründer der Firma Alsitan, das beachtenswerte Potenzial der Anguraté-Pflanze für die Behandlung von Verdauungsbeschwerden. Er importierte die Pflanze nach Deutschland, und belieferte Reformhäuser und Apotheken mit seinem Anguraté-Magentee sowie mit weiteren Arzneimitteln aus eigener Herstellung.

Die synergetische Wirkung des Arzneitees

Jetzt, Jahrzehnte später, zählt Anguraté nach wie vor zu den beliebtesten Produkten des Unternehmens und im Reformhaus® – und wird gerne als effektive, natürliche und bekömmliche Hilfe bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, gelegentlichem Sodbrennen, bei verdorbenem Magen (auch nach Alkoholgenuss) verwendet. Der Arzneitee enthält als einzigen arzneilich wirksamen Bestandteil die geschnittenen Stängel und Zweigspitzen der Pflanze – weitere Wirkstoffe oder Hilfsstoffe sind nicht enthalten. Anguraté enthält, wie alle Pflanzen, eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. In anderen Worten: Die gesamte pflanzliche Zubereitung wird als wirksamer Bestandteil angesehen. Es wird angenommen, dass die Wirkung auf einem synergistischen Effekt verschiedener Inhaltsstoffe beruht.

Studien bestätigen positive Effekte

Die Wirksamkeit der peruanischen Heilpflanze wurde in einer offenen, multizentrischen Vergleichsstudie in Köln 1996 auch wissenschaftlich belegt (Maisenbacher J., Podzuweit H. Studienbericht: Angurate® – Magentee zur Behandlung funktioneller Oberbauchbeschwerden. 1996). Diese zweiwöchige Studie mit 80 Patienten zeigte, dass Anguraté so unterschiedliche Beschwerden wie Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen durchschnittlich um 80 Prozent reduzieren kann. Vielfach verschwanden die Beschwerden sogar komplett. Bei den Probanden war jeweils kein Hinweis für eine organische Ursache vorhanden, was bei dieser Art von Symptomatik den Normalfall darstellt. Die Teilnehmer wurden entweder mit der Anguraté® Magentee oder mit dem verschreibungspflichtigen Metoclopramid (MCP) behandelt.

Die krampflösende und entzündungshemmende Wirkung von der Arzneipflanze Anguraté ist vor allem auf die enthaltenen Flavonole und Caffeoyle sowie in geringerem Maße auf das ätherische Öl zurückzuführen. Die Bitterstoffe der Heilpflanze wirken appetit- und sekretionsanregend, die Caffeoyle weisen zusätzlich noch zellschützende Eigenschaften vor. Die enthaltene Chlorogensäure stimuliert die Säurebildung im Magen, die Ausscheidung der Gallensäure sowie die Darmbewegung. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Anguraté mit seinen natürlichen Inhaltstoffen auch eine unmittelbare Schutz- und Barrierewirkung auf der Oberflache der Magen- und Darmwand aufweist und die Magensaftausschüttung nach Bedarf reguliert.

Anbau von Anguraté-Pflanzen

Anguraté ist eine klassische sogenannte „minor crop“, sprich kleine Anbaukultur, von der weltweit nur sehr geringe Mengen produziert und gehandelt werden. Um die steilen Berghänge der Anden in Peru für den Anbau nutzen zu können, haben die Landwirte in Dorfgemeinschaften über viele Generationen ihre Terrassenfelder gebaut. So wird die Heilpflanze auch heute noch angebaut und von Hand geerntet. Die Kleinbauern schneiden die Anguraté- Pflanzenstängel mit einer speziellen Schere ab und lassen sie ein paar Tage auf dem Feld liegen. Anschließend lassen sich die vertrockneten Blätter leichter abstreifen. Bei Anguraté werden allerdings nicht die Blätter, sondern die Stängel verarbeitet. Die geernteten Stängel werden nochmals eingesammelt, in der Sonne weiter getrocknet und täglich mehrfach gewendet. Insgesamt dauert der Prozess ungefähr zwei bis drei Wochen.

Noch bevor das getrocknete Rohmaterial verpackt wird, überprüft der zuständige Supervisor vor Ort, ob die Ware einwandfrei ist. Dann werden die Anguraté-Stängel in geschlossenen Trucks nach Lima transportiert, wo die Säcke in gelüfteten und streng nach Sauberkeit kontrollierten Hallen gelagert werden bis die Exportgenehmigung vorliegt. Dann tritt die Ware vom Hafen in Lima aus ihre circa vierwöchige Überfahrt nach Europa an. Nach der Ankunft in Deutschland wird der Rohstoff nach den strengen Qualitätsvorgaben des Arzneimittelgesetzes analysiert, geschnitten oder vermahlen, nochmals untersucht und anschließend abgefüllt. So wird aus der Heilpflanze aus dem Hochland der Anden das kontrollierte Qualitätsprodukt, das Sie in Ihrem Reformhaus® vor Ort erwerben können.

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