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So stärken wir unser Immunsystem am besten

Hätten Sie es gewusst?

Stand: 07.03.2018 (07.03.2018)

Starke Abwehr: Hier finden sie die acht interessantesten Fakten zum Thema intaktes Immunsystem. Aktuelle Studien belegen altes Wissen und bringen Überraschendes ans Licht.

1. Verkühlen wir uns bei einer Erkältung?

Darüber streiten die ExpertInnen. Fakt ist, dass eine Übertragung mit Rhinoviren stattgefunden haben muss, um zu erkranken. Im Winter passiert das schneller, weil die Erreger trockene Heizungsluft lieben. Einige Studien belegen, dass das Immunsystem profitiert, wenn man sich Frost und Kälte regelmäßig aussetzt, also beim Eisbaden oder Wechselduschen. Doch eine Studie von der Yale Universität in New Haven bestätigte, dass Kälte das Immunsystem schwächt. ForscherInnen testeten die Immunantwort auf Viren in der Nasenschleimhaut. Tatsächlich erlahmt die Abwehr bei niedrigen Temperaturen messbar, während sich die Viren unbeeindruckt vermehren konnten.

2. Gibt es etwas Besseres als Urlaub fürs Immunsystem?

Stress schwächt unsere Körperabwehr, das ist wissenschaftlich ausreichend belegt. Doch wie können wir gelassener durchs Leben gehen? Nicht so viel arbeiten und für ausreichend Erholung sorgen, so die häufigste Empfehlung. Klingt einleuchtend, doch noch viel wirkungsvoller ist Erholung plus Meditation. Das zeigte eine amerikanische Studie mit Frauen zwischen 30 und 60 Jahren, die in einem Resort in Kalifornien Urlaub machten. Die eine Gruppe entspannte sich einfach so, die andere nahm an einem Meditationsprogramm mit Yoga, Selbstreflexion und Mantra-Meditationen teil. Am Ende der Zeit fühlten sich alle ausgeruht, gestärkt und weniger gestresst, ganz wie erwartet. Die Forscher nahmen zusätzlich Blutproben und testeten sie auf molekulare Netzwerke, die für Zellerneuerung und Alterungsprozesse entscheidend sind. Sie wiederholten sowohl Befragung als auch die Blutuntersuchungen in mehreren zeitlichen Abständen. Dabei zeigte sich Überraschendes, denn die Meditationsgruppe fühlte sich viel länger erholt, und die Blutwerte waren bei ihr tatsächlich auffallend besser. Sogar noch nach zehn Monaten. Meditation bewirkt offensichtlich eine nachhaltige Stressresistenz.

3. Was passiert mit dem Immunsystem, wenn der Darm nicht richtig besiedelt ist?

In der richtigen Zusammensetzung leben die mehr als tausend Bakterienarten des Mikrobioms (Darmbesiedlung) in friedlicher Koexistenz mit ihrem menschlichen Wirt, helfen bei der Verdauung und unterstützen das Immunsystem. Ist die Artenvielfalt allerdings deutlich reduziert, kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems gegen die Bakterien im Darm. Es entsteht eine Entzündung. Rund 300.000 Deutsche leiden sogar unter einer chronischen Darmentzündung. Dagegen helfen oft nur Medikamente, die die Körperabwehr unterdrücken. Für die Betroffenen steigt dann das Risiko für Infektionen. ForscherInnen des Helmholtz- Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben nun herausgefunden, dass bestimmte Moleküle den Prozess beschleunigen. Kennt man die genaue Besiedlung, kann man genau diese Verbindungen ausschalten. Überhaupt empfehlen die InfektionsforscherInnen, sich auf das individuelle Mikrobiom des Patienten zu konzentrieren, um alternative Therapiemöglichkeiten zu den bisherigen Arzneimitteln bei Darmentzündungen zu entwickeln.

4. Leiden Männer stärker unter einer Erkältung oder stellen sie sich nur an?

Tatsächlich sind Männer in dieser Hinsicht das schwache Geschlecht. Sie erkranken häufiger und schwerer an Infekten, so das Resultat der Auswertung von mehreren Studien an der Universität in Innsbruck. Demnach stecken sich in Europa Männer häufiger an mit Influenza, aber auch harmloseren Erkältungen. Und sie erkranken auch länger und schwerer. Die Ursache liegt an der Schutzwirkung des weiblichen Östrogens und dem gegenteiligen Effekt des männlichen Testosterons, das die Bildung von Antikörpern unterdrückt. Insgesamt kommt die Immunreaktion von Frauen auch noch schneller in Gang. Männer leiden also tatsächlich stärker unter einem Schnupfen als Frauen.

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5. Kennen Sie die Mikrobe des Jahres?

Garantiert kennt ihr Körper sie schon von Geburt an. Denn Lactobacillus, der vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin zur Mikrobe des Jahres 2018 gekürt wurde, steckt in Muttermilch Joghurt, Sauerkraut oder Sauerteigbrot. Geehrt wird die kleine Mikrobe aufgrund ihrer wichtigen Rolle für einen gesunden Darm, ein starkes Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden.

6. Schützt ein Mundschutz vor Ansteckung?

Nicht wirklich, zumindest sind Hygiene-Experten nicht davon überzeugt, da ein Mundschutz keine Atemmaske ist und Luft an der Seite einströmt. Und doch: Meist infiziert man sich über bazillenbehaftete Hände, mit denen man sich unbewusst ins Gesicht fasst. Ein Mundschutz könnte den direkten Kontakt mit Mund und Nase verhindern. Immungeschwächten empfehlen Ärzte generell den Mundschutz. Sinnvoll ist er bei einer Erkältung vor allem aber als Schutz für die Mitmenschen vor Tröpfcheninfektionen. Deshalb ist er auch in asiatischen Ländern so verbreitet. Noch besser ist allerdings, bei einer starken Erkältung zu Hause zu bleiben, dann kann man auch niemanden anstecken.

7. Ist die Feinstaub-Aufregung übertrieben?

Dieselautos dürfen nicht mehr in Städte, immer mehr Experten warnen vor der Feinstaubbelastung. Ist der Stadtverkehr wirklich so belastend unter anderem für das Immunsystem? Ja! Wir sollten die Warnungen ernst nehmen, darauf deuten viele Studien hin. Zumal die Belastung mit Feinstaub 2017 rekordverdächtig war. Dabei sollen die derzeit gültigen Grenzwerte laut amerikanischer Studien aus dem vergangenen Jahr nicht mal ausreichen. Verursacher sind übrigens nicht nur Motoren, sondern auch Kaminfeuer, Kraftwerke und Reifenabrieb. Die noch stärker mit geplagten Chinesen haben jetzt eine anerkannte Studie zu den Wirkmechanismen im Körper veröffentlicht. Demnach aktivieren die mikroskopisch feinen Partikel das Nervensystem und lassen die Stresshormone im Körper ansteigen. Die Folgen sind erhöhter Blutdruck, Diabetes, oxidativer Stress in den Zellen und erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen. Die einzig gute Nachricht der Untersuchung: In sauberer Luft erholt sich der Organismus wieder.

8. Können wir am Gesicht erkennen, ob jemand demnächst krank wird?

Vermutlich ja. Denn die Treffsicherheit bei einer Studie von schwedischen WissenschaftlerInnen war erstaunlich hoch. Testpersonen wurden dabei Bilder von Personen gezeigt – einmal gesund, einmal (fast) krank. Ihnen waren harmlose Erreger gespritzt worden, die das Immunsystem anspringen ließen. Zu 81 Prozent erkannten die StudienteilnehmerInnen die Erkrankten. Wie ist das möglich? Die ForscherInnen vermuten, dass wir schon auf feine optische Signale unbewusst reagieren wie blasse Haut, Schwellungen oder gerötete Augen – mangels Alternativen. Unser Geruchssinn beispielsweise ist nicht differenziert genug, um uns vor Ansteckungsgefahr zu schützen.

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