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Frau am Fenster mit Tasse Tee

Erkältung? Muss nicht sein!

Das 24-Stunden-Nofall-Programm

Stand: 25.01.2019

Wenn einer über Erkältungen Bescheid weiß, dann er: Prof. Ron Eccles gründete 1988 das Common Cold Center an der Cardiff Universität in England. Das erste klinische Versuchszentrum, das sich mit neuen Therapien gegen Erkältungen, Husten, Halsschmerzen, verstopfte Nase und Grippe beschäftigte. Zu banal? Keineswegs, denn kaum etwas quält weltweit so viele Menschen wie eine laufende Nase, Halsweh und Hustenreiz.

Für Geschwächte oder chronisch Kranke ist ein simpler Infekt zudem gefährlich. Im Schnitt erwischt es uns zweimal im Jahr. Um sich gar nicht erst anzustecken, rät der Professor im Ruhestand: „In der kalten Jahreszeit verbreiten sich Viren rasant. Eine der besten Maßnahmen, um eine Erkältung zu vermeiden, ist Hygiene. Vermeiden Sie es, Türgriffe zu berühren und dann Gesicht und Auge zu berühren, denn das ist der direkte Infektionsweg. Waschen Sie sich so oft es geht die Hände.“ Doch was tun, wenn es schon im Hals kratzt und das typische Erkältungsgefühl aufsteigt? Dann hilft der 24 Stunden-Notfall-Plan des berühmten Forschers: „Ich habe sanfte, altbewährte Methoden zusammengestellt, die für jeden geeignet sind – von jung bis alt.“

7 Uhr: Unter die Dusche

Keine Sorge, kalt duschen ist nicht angesagt. Denn das Wasser sollte so heiß sein, dass es richtig dampft. Das Inhalieren des Dampfes regt die Schleimbildung an und befördert Viren aus dem Körper. Die warme Luft beruhigt gereizte Atemwege.

8 Uhr: Frühstück

Mit den richtigen Nährstoffen gleich mal die Abwehrkraft in Position bringen. Ideal dafür sind Vollkornhaferflocken und Naturjoghurt mit Obst wie dunkle Weintrauben, Blaubeeren, Äpfeln und als Topping ein paar Nüsse (zum Beispiel Reformhaus® Nusskernmischung). Vorab einen frisch gepressten Orangensaft trinken, das erleichtert die Eisenaufnahme des Körpers und schenkt uns einen Vitamin-C-Kick. Wichtig: Keinen Kaffee direkt vor und nach der Mahlzeit, er hemmt die Eisenaufnahme.

10 Uhr: Teatime

Thymian-Tee (zum Beispiel von SALUS) heiß aufgießen, dann schon mal daran schnuppern. Die ätherischen Öle lösen noch effektiver als der Wasserdampf den Schleim. Zum Süßen empfehlen wir Manuka-Honig, weil seine antientzündlichen Wirkstoffe hitzeunempfindlich sind. Der Tee wirkt entspannend, senkt den Cortisonspiegel und unterstützt unser angeschlagenes Immunsystem.

12 Uhr: Raus an die frische Luft

Bei Kälte auch noch spazieren gehen? Auf jeden Fall. Vor allem, wenn wir, wie Prof. Eccles dringend empfiehlt, Großmutters Rat folgen: „Zieh dich warm an, Kind.“ Also Mütze, Schal und warme Jacke. Die Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an, regt die Bildung von Immunzellen an und versorgt sie mit frischem Sauerstoff.

13 Uhr: Mittagsessen

Prof. Eccles empfiehlt die gute alte Hühnersuppe. Für Vegetarier gibt es eine Alternative. Die heilsamen Wirkstoffe aus dem Huhn sind der Eiweißstoff Cystein, der entzündungshemmend und abschwellend wirkt, sowie Zink, gebunden an den Eiweißbaustein Histidin, ein wichtiges Mineral im Kampf gegen Erkältungen. Und natürlich die Vitamine und Mineralstoffe aus den Suppengemüsen und Kräutern. Linsen (zum Beispiel Reformhaus® Berglinsen) verfügen über eine ähnliche Zusammensetzung aus Eiweißen und Zink. Damit kann man das Huhn sehr gut ersetzen. Eine Extraportion Gemüse aus Möhren, Erbsen, Sellerie, Zwiebeln, Lauch sowie unser Tipp Brokkoli liefern die wichtigen Vitamine sowie spezielle sekundäre Pflanzenstoffe für die Immunabwehr. Fehlen dürfen natürlich nicht antientzündliche Kräuter wie Petersilie.

15 Uhr: Teatime

Ausreichend Flüssigkeit ist für die Infektabwehr wichtig. Hinzu kommt, dass Rituale das Wohlbefinden fördern, also trinken wir gelassen ein Tässchen Tee am Nachmittag – Geschmacksrichtung: ganz nach Belieben. (Zum Beispiel „7x7® Kräutertee“ von Jentschura).

18 Uhr Abendessen

Ein Wokgericht mit viel Gemüse und den asiatischen Anti-Infekt-Lebensmitteln Chili, Ingwer, Curry, Kurkuma plus Knoblauch ist für den Abend optimal (zum Beispiel von Gewürzmühle Brecht). Das heizt ordentlich ein, stärkt die Abwehrkräfte, ohne in der Nacht zu belasten.

21 bis 22 Uhr: Warmes Fußbad

Neben Wärme hilft dem Körper Ruhe. Deshalb sollte man früh ins Bett gehen. Doch vor der Nachtruhe empfiehlt Prof. Eccles ein Fußbad mit Senfmehl. Das aktiviert die Immunzellen und beruhigt gleichzeitig die Nerven. Einfaches Rezept: Drei Esslöffel Senfmehl in rund 37 Grad warmes Wasser rühren. Die Füße eine Viertelstunde darin baden.

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