Der grüne Schatz der Inkas

Anguraté bei Magen-Darm-Beschwerden

Stand: 02.04.2020 (02.04.2020)

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Im Süden von Peru wächst eine seltene Teepflanze, die traditionell gegen Magen- und Darmbeschwerden hilft: Anguraté.

Unwirtlich ist es hier oben auf mehr als 2.000 Metern Höhe im Süden von Peru in der Region Arequipa. Sengend heiß im Sommer, eisig kalt im Winter – und doch gibt es eine Pflanze, die auf den Terrassenfeldern an den steilen Berghängen wächst: Anguraté heißt der Überlebenskünstler aus der Familie der Blumennesselgewächse, ein ca. 50 cm hoher, krautiger Strauch mit herzförmigen Blättern.

Und „Mentzelia cordifolia“, so der wissenschaftliche Name, wächst nicht nur, er blüht auch und das zweimal im Jahr. Im Juni und im Spätherbst sind die schmalen Terrassen von wunderschönen gelborangen Blüten übersät, die an Lilien erinnern. Für die Kleinbauern der Region ist das Blühwunder zugleich das Signal zur Ernte: Mit einer Schere schneiden sie die Anguraté-Pflanzenstängel ab, lassen sie zunächst unter der prallen Sonne zum Trocknen liegen. Später sammeln sie die Stängel ein, zupfen die Blätter ab und legen Stängel und Blätter für gut 14 Tage zum weiteren endgültigen Trocknen auf ihren Dachterrassen aus.

Vermutlich nutzten schon die legendären Inka-Indianer, die hier vom 13. bis ins 16. Jahrhundert herrschten, die Heilkraft des Strauchs. Er liefert das Rohmaterial für den gleichnamigen Tee der Alsitan GmbH, der exklusiv im Reformhaus® erhältlich ist. Früher ernteten die Kleinbauern von den Wildpflanzen, seit rund zehn Jahren wird im Auftrag von Alsitan kontinuierlich auf Bio-Anbau umgestellt. Die Einhaltung der Bio-Kriterien wird durch Schulung der Bauern und mittels strenger Boden- und Pflanzenanalysen garantiert, das Wasser für die Bewässerung der Felder stammt aus Bächen und Bergseen mit Trinkwasserqualität.

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Eine wahre Kostbarkeit

Anguraté ist eine kleine kostbare Anbaukultur, von der weltweit nur geringe Mengen produziert werden. Entsprechend sorgsam gestaltet sich auch die Verarbeitung. Bevor das Trockengut in Säcke verpackt von Lima aus nach Europa verschifft wird, durchläuft es viele Kontrollen. Bei der Ankunft in Deutschland wird der Rohstoff nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (GACP-Richtlinien Guideline on Good Agricultural and Collection Practice) untersucht, geschnitten, vermahlen, nochmals kontrolliert und dann in Teebeutel abgefüllt und kann so ganz einfach zubereitet werden.

„Anguraté Magentee aus Peru kann bei vielen verschiedenen Magenproblemen eingesetzt werden, auch bei leichtem Sodbrennen. Das ist ein großer Vorteil, denn oftmals treten mehrere Magenprobleme gleichzeitig auf und lassen sich nur schwer voneinander abgrenzen“, so die Ernährungwissenschaftlerin Dr. Cordula Stiepel.

Eine heiße Wohltat

Seit Langem ist der Arzneimittel-Tee „Anguraté® – Magentee aus Peru“ im Reformhaus® exklusiv erhältlich. 1956 hatte der Alsitan-Gründer, Wilhelm Ernst Ronneburg, die Heilkraft der Anguraté entdeckt und mit dem Import begonnen. Heute stammt das Rohmaterial fast gänzlich aus Bio-Anbau. Der hochwirksame Tee hilft bei leichten Magen-Darm-Störungen wie Völlegefühl, Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden, Blähungen und verdorbenem Magen.

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