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Alles fließt...

… nicht nur der Schweiß

Stand: 30.06.2019 (30.06.2019)

Die Hormone geraten aus der Balance, die Stimmung fährt Achterbahn. Auch an unserem größten Organ, der Haut, geht die Zeit des Wandels nicht spurlos vorbei. Stopp! Es ist an der Zeit, uns auch in den Wechseljahren so zu akzeptieren wie wir sind.

Wenn jemand Bescheid weiß über heiße Wellen, die den Körper durchfluten, dann Frauen in den Wechseljahren, die mit Hitzewallungen kämpfen. Und jetzt im Sommer trifft die innere Hitze auf die äußere. Da bleibt zunächst einmal nur die Ungerechtigkeit der menschlichen Natur zu beklagen, tief durchzuatmen und sich, mit dem hoffentlich immer griffbereiten, Fächer Luft zuzuwedeln.

Besonders unangenehm ist, dass hormonelle Hitzeschübe bei vielen mit Angstgefühlen und heftigem Herzklopfen einhergehen. Wie unterscheiden, ob gerade ein Hitzschlag droht oder nur die Hormone unseren Kreislauf entgleisen lassen?

Trifft mich jetzt der Schlag?

Auch, wenn es sich anfühlt, als würde man die Kontrolle verlieren, Schweißausbrüche, die das Klimakterium bei immerhin zwei Drittel aller Frauen begleiten, sind völlig ungefährlich. Und Sie sind kurz, dauern in der Regeln nur 30 bis 40 Sekunden. Danach sollte sich die Intensität deutlich mildern. Beim Hitzschlag kommt zu Schwindelgefühlen hingegen oft Übelkeit hinzu. Dann heißt es sofort raus aus der Sonne und Wasser trinken. Die Ursache der klimakterischen Hitzewallungen sind nicht geklärt, vermutlich führen Schwankungen des Östrogenspiegels zu einer vemehrten Ausschüttung von Stresshormonen, die für eine Fehlsteuerung in der zentralen Temperaturregelung im Gehirn sorgen.

Phytohormone, also Pflanzen mit hormonähnlichen Inhaltsstoffen wie etwa Soja, gleichen das hormonelle Gleichgewicht bei vielen Frauen wieder aus. Da Stress die fliegende Hitze triggert und umgekehrt die Wechseljahre mit all ihren Veränderungen auch die Psyche herausfordern, sind mentale Techniken sehr erfolgreich, um die seelische und hormonelle Balance wieder herzustellen. Das kann Yoga sein, ein Achtsamkeitskurs oder Progressive Muskelentspannung. Oder wie wäre es jetzt mit einem Tai-Chi-Kurs im Park?

Auch Sport hat eine positive Wirkung auf Wechseljahrsbeschwerden. Eine aktuelle Studie der New South Wales Universität zeigte, dass besonders ein HIT-Training überzeugt. Das kann jede Frau auf dem Fahrrad selbst ausprobieren. Der Trick ist dabei, hohe Intensitäten mit entspannten Phasen abzuwechseln: Einem Sprint von acht Sekunden folgen zwölf Sekunden langsames treten. In der Studie fühlten sich die Teilnehmerinnen wesentlich besser, sie nahmen ab und die Muskelmasse erhöhte sich. Zeitaufwand: dreimal wöchentlich 20 Minuten.

Viele werden jetzt dünnhäutiger

Und zwar nicht nur psychisch, denn mit Beginn der Wechseljahre sinkt auch die Fähigkeit der Haut, Flüssigkeit zu speichern. Sie erneuert sich langsamer, wird dünner und weniger elastisch. Nicht gerade förderlich für das Selbstbewusstsein, wenn plötzlich Pickel im Gesicht auftauchen wie zuletzt in der Pubertät oder sich Haarausfall bemerkbar macht. Ein Check beim Arzt, ob Mineralstoffe wie Eisen fehlen, ist auf jeden Fall ratsam. Insgesamt lässt sich die Entwicklung nicht aufhalten, aber deutlich verlangsamen – mit der richtigen Pflege. Lassen Sie sich dazu im Reformhaus® beraten.

Die Zeit der Wechseljahre ist eine herausfordernde Phase im Leben. Der Körper stellt sich mit allen möglichen Begleiterscheinungen um, die eigenen und die Anforderungen der Umwelt sind weiterhin hoch: Wir sollen und wollen gut informiert, freundlich, gut aussehend und erfolgreich im Beruf sein. So der Anspruch an uns selbst. Seien wir gnädig mit uns: Wir dürfen ruhig ein wenig kürzer treten, müssen nicht perfekt sein, können auch mal ungerecht sein – hey, wir sind schließlich in den Wechseljahren!

Wir haben so viel Lebenserfahrung und noch so viel vor uns. Akzeptieren wir uns so, wie wir sind und erfreuen wir uns am Sommer. Am Strand laufen oder über eine Wiese, den Wind auf der Haut spüren – auch das ist Achtsamkeit und Meditation.

Zum Weiterlesen

Reformhaus® Wissen kompakt. Hier finden Sie auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft Informationen zum Thema Wechseljahre unter ganzheitlichen Aspekten. Es hilft praxisnah und bietet praktische Tipps und Hilfen für den Alltag. Der Ratgeber ist in allen teilnehmenden Reformhäusern erhältlich und hier als [Download].

Sie möchten noch mehr über das Thema Wechseljahre wissen? Dann lesen Sie gleich hier weiter!

Gut durch die Wechseljahre

Wechseljahre? Na und!

Wahre Schönheit kommt von innen

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren geht auch an der Haut nicht spurlos vorüber. Sie braucht Unterstützung: Hyaluron! Doch das Wundermittel wird nicht gecremt, sondern getrunken! So verschönert der Beauty-Drink „Regulatpro® Hyaluron“ von Dr. Niedermaier® nachhaltig Haut, Haare und Nägel. Ein Fläschchen am Tag schleust – wie Studien beweisen – hochmolekulare Hyaluronsäure signifikant effektiver in Haut und Bindegewebe. Anti-Aging at it’s best!

Die pflanzliche Alternative

Wechseljahre ohne Hormonpillen? Ja, natürlich! Denn „Alsiroyal® PLUS Klima-Aktiv- Kapseln“ eignen sich zum Diätmanagement bei Wechseljahresbeschwerden und
das sogar durch eine klinische Studie bestätigt. Die zeigt, dass es auf die richtige Dosis ankommt, wie sie in den Klima-Aktiv-Kapseln mit 100 Milligramm Soja-Isoflavonen enthalten sind. Betroffene Frauen  brauchen dann nur etwas Geduld, die ernährungsphysiologische Unterstützung der Isoflavone bei Hitzewallungen, Schlafstörungen oder innerer Unruhe setzt nach ca. vier Wochen ein.

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