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Abwehrkräfte stärken – so geht‘s!

Es ist wieder Erkältungszeit

Stand: 01.02.2020

Sie gehören zu den Glücklichen, die noch keine Erkältung erwischt hat? Wunderbar, damit das auch so bleibt, hilft jetzt eine Extradosis Abwehrkraft.

Gerade jetzt schwächelt unser Immunsystem besonders. Denn um richtig aktiv zu sein, braucht es unter anderem einen ausreichenden Vitamin-D-Gehalt im Körper. Doch die Reserven dieses Sonnenvitamins sind in der Hochphase des Winters meist schon aufgebraucht. Frisches, regionales Obst und Gemüse mit vielen abwehrstärkenden Vitaminen ist rar, die Lust auf Deftiges dafür umso größer. Auch die Psyche hängt in dieser Jahreszeit gern mal durch. Das eröffnet Viruserkrankungen viele Möglichkeiten, sich auszubreiten. Doch da lässt sich gegensteuern.

Abwehrtruppen richtig versorgen

Eine pflanzliche vollwertige Ernährung ist die beste Voraussetzung für ein gesundes Immunsystem. Denn die versorgt nicht nur jede einzelne Zelle mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen, sondern unterstützt auch die Abwehrkraft direkt am Ort ihres Entstehens – dem Darm. Vollkorngetreide, Gemüse und Obst enthalten das richtige Futter für das Mikrobiom und damit für unsere 100 Billionen nützlichen Darmbakterien. Immerhin 80 Prozent der Immunzellen sitzen in der Darmschleimhaut. Hilfreich gegen feindliche Eindringlinge sind natürlich Antioxidantien. Es gibt rund 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe, die im Obst und Gemüse – häufig in der Schale – stecken. Viele dienen zum Schutz vor Schädlingen, helfen Lichtenergie zu speichern sowie vor zu viel Sonne zu schützen. Genau diese Funktionen sind auch für unsere Gesundheit nützlich. Die Antioxidantien fangen zellschädigende freie Radikale und stärken unsere Abwehrkraft. Besonders viele dieser Radikalfänger sind in Obst, Beeren und Gemüsesorten enthalten, die eine kräftige Farbe aufweisen.

Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Naturheilkunde der Charité Universitätsmedizin Berlin, bewertet die wichtigsten Trends zur Ernährung und zeigt, wie mit einer Umstellung Heilerfolge bei Erkrankungen und Beschwerden erzielt werden können. Diesmal: gesund abnehmen, dauerhaft schlank bleiben

Bringen Sie Schärfe in den Alltag

Das Angebot an Gemüse ist im Winter nicht so vielfältig wie im Sommer, aber es gibt trotzdem eine Menge heimischer Superfoods. Darunter richtige Stars für die Abwehrkraft. Prof. Michalsen: „Zwiebeln, Lauch, Senf oder Meerrettich sind natürliche Fitmacher.“ Sie enthalten Scharfstoffe wie Senföle, die im Dünndarm resorbiert werden und über Nieren sowie Lunge ausgeschieden werden. Deshalb wirken sie besonders gut gegen alle Infekte in den Atemwegen und bei Blasenentzündungen. Auch Kohl enthält solch abwehrstärkende Senföle. „Allerdings gehen beim Kochen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.“ Deshalb empfiehlt Prof. Michalsen: „Ich würde immer zumindest einen Teil frisch zubereiten. Man kann beispielsweise Rotkohl raspeln und gut als Salat essen.“

Das Ass unter den Kohlsorten ist Brokkoli. Die grünen Röschen sind das am besten untersuchte Kohlgemüse. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Glucosinolate. Beim Schneiden werden sie biochemisch freigesetzt und verändert gespalten, und das entzündungshemmende Sulfopharan wird freigesetzt. Deshalb ist es empfehlenswert, Brokkoli vor dem Erhitzen kleiner zu schneiden und erst 20 bis 30 Minuten stehen zu lassen, dann findet sich besonders viel gesundes Sulfopharan im Brokkoli und später auf dem Teller. Vermutlich sind andere Kohlsorten genauso gesund, besonders Grünkohl. Das deutsche Wintergemüse erfreut sich als Health-Food nicht nur in Amerika wachsender Beliebtheit.

Ein Tipp des Ernährungsexperten: „Während Chips sonst nicht gesund sind, kann ich Grünkohlchips wirklich empfehlen. Man kann sie ganz leicht selber herstellen. Dafür entstielte Grünkohlblätter auf Backpapier legen, im Ofen bei 120 bis 140 Grad etwa 20 Minuten lang backen. Je nach Vorliebe nachwürzen, etwa mit Curry- oder Paprikapulver.“

Gesund: Pilze und Haferflocken

Die darin enthaltenen Beta-Glucane aktivieren die häufigsten Immunzellen des Körpers, die Granulozyten. Studien zeigten, dass sie die Anfälligkeit für Erkältungen reduzieren und die Reaktionszeit der Abwehrkräfte verkürzen kann. Beta-Glucane sind in allen Speisepilzen wie Shiitake, Austernpilz oder Champignon enthalten – und eben in der Vollkornvariante von Haferflocken. (zum Beispiel Hübner: Beta-Glucan Liquid)

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Wir lutschen uns gesund

Wenn es draußen nieselt und stürmt, lutschen wir „Cistus PLUS Infektblocker“ von Alsiroyal®. Wie ein Schutzschild legen sich die Polyphenole der fruchtig-frisch
schmeckenden Lutschpastillen über Mundund Rachenschleimhaut und helfen so, Bakterien und Viren abzuwehren, bevor sie in den Körper gelangen.

Der pure gesunde Genuss

In jeder Flasche „Bio Aronia Direktsaft“ Aronia ORIGINAL steckt der fruchtig-herbe Geschmack von mehr als 1.000 sonnengereiften Aroniabeeren. Nur einmal gepresst,
bleibt die ganze Fülle ihrer natürlichen Inhaltsstoffe erhalten. Tipp: Täglich nach dem Essen 100 Milliliter verdünnt mit 100 bis 200 Milliliter Wasser.

Fasten pusht die Abwehr

Klingt paradox, ausgerechnet Nahrungsverzicht soll dabei helfen, Schnupfen & Co. abzuwehren? Tatsächlich sprechen Studien eine eindeutige Sprache. So werden rund 1.200 Gene, die überwiegend stoffwechselrelevant sind und das Immunsystem steuern, überhaupt erst aktiv, wenn es zu längeren Essenspausen kommt.

Auch die innere Stimme weist in diese Richtung. Wer kennt das nicht: Eine Erkältung oder eine andere Infektion ist im Anmarsch und der Appetit ist wie weggeblasen. Prof. Andreas Michalsen: „Darauf sollte man unbedingt hören, sich also nicht dazu zwingen, etwas zu sich zu nehmen, sondern dem eigenen Instinkt folgen. Nach der Erkältung am besten ein Kurzzeitfasten von drei bis fünf Tagen anschließen, um Rückfällen vorzubeugen.“

Sogar ein bereits geschwächtes Immunsystem profitiert vom Fasten. In einer österreichischen Studie zeigten Wissenschaftler 2016, dass sich mit einer Buchinger-Fastenwoche die Vielfalt von Bakterienstämmen im Darm erhöhte. Und diese Diversität ist für ein gesundes Immunsystem maßgeblich.

Rundum wohlfühlen

Zu einem ganzheitlichen Ansatz zur Stärkung des Immunsystems gehören neben der Ernährung noch andere Strategien. Dazu gehört ausreichend Schlaf. Ein Tipp des Naturheilkunde-Experten Prof. Michalsen: „Warme Füße helfen nachweislich beim Einschlafen.“ Wie wäre es also mit einer Wärmflasche oder einem warmen Fußbad mit Kräuterzusätzen wie Senfmehl. Auch Stress dämpft direkt unsere Abwehrkraft. Hier können Entspannungstechniken wie Meditation und regelmäßige Spaziergänge in der Natur helfen. Einen doppelten Effekt hat es am Meer entlang zu laufen.

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Ideale Mikronährstoffversorgung

Kommen Sie topversorgt durch den Tag: Eine Flasche „Vitalkomplex Dr. Wolz“
(500 Milliliter) enthält ähnlich viele sekundäre Pflanzenstoffe wie 20Kilogramm ausgewähltes Obst und Gemüse. Spezielle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente runden dieses flüssige Naturstoffkonzentrat ab und tragen so zu einer idealen Mikronährstoffversorgung bei. Und das Beste: Vitalkomplex Dr. Wolz ist für die ganze Familie geeignet!

Der leckere Vitamin-Booster

Dieses Tonikum aus 13 Früchten und Kräutern in Bio-Qualität hat es in sich! Acht wichtige Vitamine für Vitalität und Wohlbefinden! A, B1, B2, Niacin (B3), B6 und E sowie natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche für das Immunsystem und Vitamin D3 in der Tagesempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, DGE (800 I.E. / 10 Milliliter) im SALUS „Multi-Vitamin Energetikum“ helfen gerade in der Erkältungszeit fit und abwehrbereit zu bleiben.

Salz atmen

An der Nord- oder Ostsee spazieren zu gehen spült auf elegante Art und Weise die Atemwege durch. Denn durch die Gischt atmen wir einen feinen salzhaltigen Sprühnebel ein. Erreger können sich so in den Schleimhäuten nur schlecht festsetzen und werden schnell ausgeschieden. Für alle, die nicht in der Nähe der Nord- oder Ostsee leben: Den gleichen Effekt erzielt man mit einer Nasendusche. Der Umgang damit benötigt ein wenig Übung. Doch für alle, die nicht am Meer wohnen, lohnt sich der Aufwand.

Warm duschen und dann …

Sehr wirkungsvoll für das Training des Immunsystems sind Kneipp’sche Anwendungen. Das Mini-Vorbeugeprogramm gegen Infekte eignet sich wunderbar für zu Hause. Nach der heißen Dusche folgt ein kalter Guss – von unten beginnend, erst die Beine abduschen, dann die Arme. Kälteempfindliche können nur bis zum Knie kalt abduschen. „Bei uns am Immanuel Krankenhaus in Berlin setzen wir bei jedem Patienten auch hydrotherapeutische Anwendungen an“, erläutert Prof. Michalsen. „Dazu gehören Brust- sowie Leibwickel, Arm-, Schenkel- und Kniegüsse, Fuß- und Vollbäder sowie verschiedene feuchte Auflagen.“ Als ergänzende Therapie eine wunderbare Möglichkeit, um das Immunsystem wieder aufzubauen. Und für jede / n zur täglichen Prävention gegen lästige Erkältungen und andere Infekte geeignet.

Gut zu wissen

Ein ideales Frühstück für eine starke Abwehr ist Porridge. Für den klassischen
Haferbrei Haferflocken (zum Beispiel Reformhaus® Hafer Wunder) mit Wasser oder Mandelmilch erhitzen und mit Beeren plus Nüssen überstreuen. Diese Kombination versorgt den Körper mit wertvollen Nährstoffen, Antioxidantien – und den Viren-und Bakterienkillern, den Beta-Glucanen.

Prof. Dr. Andreas Michalsen „Mit Ernährung heilen: Besser essen, einfach fasten, länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis“, Insel-Verlag, 24,95 Euro.

Hören Sie auch unsere Podcasts mit Prof. Dr. Andreas Michalsen

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