Bohnen und Linsen mit Vitamin B6

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamine essen

Stand: 28.08.2020 (19.06.2015)

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Unter dem Begriff Vitamin B6 werden drei Substanzen zusammengefasst, die eine entscheidende Rolle im Aminosäure-Stoffwechsel des Körpers spielen. Als Coenzym hilft Vitamin B6 dabei, Eiweiße aufzuspalten und zu verwerten. Auch das zentrale Nervensystem, das Immunsystem und der rote Blutfarbstoff Hämoglobin sind auf die oft auch als Pyridoxin bezeichneten Stoffe angewiesen.

Wo steckt es drin?

Es ist kein Problem, sich ausreichend mit Vitamin B6 zu versorgen, das in nahezu allen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist. Besonders hohe Dosen weisen Vollkornprodukte wie Weizenkeime auf, Hefe, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Sojabohnen sowie beim Obst vor allem Avocados, Bananen und Äpfel.

Wer braucht viel?

Je höher der Eiweißanteil in der Nahrung, desto mehr Vitamin B6 wird benötigt, etwa bei besonderen Diätformen oder bei Kraftsportlern. Auch Schwangerschaft, Stillzeit- oder bestimmte Medikamente können den Bedarf nach oben schrauben.

Wie essen?

Vitamin B6 ist wasserlöslich und lichtempfindlich. Das heißt, die höchsten Werte haben jene Vitamin-Lieferanten, die gar nicht oder wenig gekocht und vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Wie viel brauchen wir?

Die empfohlene Tagesration für Erwachsene liegt bei 1,2 bis 1,6 Milligramm. Ein Mangel kann zu Hautausschlägen, Müdigkeit und Lichtempfindlichkeit führen. Extreme Überdosierungen, die Nervenstörungen auslösen können, sind mit normaler Nahrungsaufnahme nahezu unmöglich.

 

Das schmeckt

Schneller Schokopudding (für 1 Portion)

  • 1 geschälte Avocado
  • 1 geschälte Banane
  • 3 gehäufte Teelöffel Kakaopulver (stark entölt)
  • etwas Wasser (macht den Pudding cremiger)
  • Alles im Standmixer oder mit dem Handrührgerät verrühren. Fertig!

Tipp: nur reife Früchte verwenden.

Rezept: Jennifer Weyers

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