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Trinken, aber richtig

5 Tipps für ein gesundes Trinkverhalten

Stand: 01.08.2019 (01.08.2019)

Sommer, Sonne, Hitze – Durst! Wir alle kennen dieses herrliche Gefühl, wenn an einem heißen Sommertag der erste Schluck Wasser oder Saftschorle kühlend die Speiseröhre hinabfließt. Wunderbar! Und so erfrischend! Aber: Wenn wir warten, bis uns vor lauter Durst sprichwörtlich die Zunge aus dem Hals hängt, schaden wir unserer Gesundheit.

Durst ist ein Alarmzeichen. Der Körper signalisiert, dass er mit Flüssigkeit unterversorgt ist. Gar nicht gut! Warum? Der menschliche Körper besteht aus Milliarden Körperzellen. Damit diese funktionieren, braucht er Flüssigkeit – die Körperzellen können keine festen Stoffe transportieren. Deshalb besteht unser Körper zu mehr als 50 Prozent aus Wasser, bei Säuglingen sogar aus bis zu 70 Prozent. Wasser fließt durch alle Zellen, reguliert die Körpertemperatur, leitet Nährstoffe in die Zellen, und unsere Nieren scheiden Abfall- und Stoffwechselprodukte mithilfe von Wasser – dem Urin – aus.

Leider ist der Flüssigkeitsspiegel in unserem Körper nicht stabil. Wenn wir schwitzen, verlieren wir Flüssigkeit, wenn wir Nahrung verdauen auch, ja selbst beim Atmen. Deshalb lautet die Devise: Wir müssen konstant für Nachschub sorgen – wir müssen „zum / r TrinkerIn“ werden.

1. Genug trinken

Aber wie viel ist genug? Generell empfiehlt die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ gesunden Erwachsenen, jeden Tag 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch manchmal braucht der Körper besonders viel Flüssigkeit, etwa wenn die Temperaturen steigen, wenn wir uns körperlich anstrengen oder wenn wir Fieber oder Durchfall haben. Dann kann schon mal ein halber bis ein Liter Wasser pro Stunde nötig sein. Keine Sorge, zu viel getrunkene Flüssigkeit scheidet ein gesunder Körper über die Nieren wieder aus.

2. Wann trinken

Um es kurz zu machen: regelmäßig. Das hält uns fit und schützt den Körper vor Flüssigkeitsmangel. Denn wenn Flüssigkeitsmangel im Körper entsteht, wird dem Blut immer mehr Wasser entzogen – es „dickt ein“. Das hat unangenehme Folgen: Kopfschmerzen, Verstopfung und wir sind weniger leistungsfähig. Besteht über eine längere Zeit ein Flüssigkeitsmangel, kann dies bis zu völliger Verwirrtheit führen. Besonders für ältere Menschen sollte regelmäßiges Trinken zur Routine werden, da mit zunehmendem Alter der Durstreflex abnimmt. Hier hilft ein kleines Ritual, zum Beispiel jede Stunde ein kleines Glas Wasser (circa 150 Milliliter) trinken.

Tipp: Direkt nach dem Aufstehen 1 großes Glas Wasser trinken. Das gleicht nicht nur das über Nacht entstandene Flüssigkeitsdefizit aus, sondern sorgt auch für eine funktionierende Verdauung. Denn beim Trinken des ersten Schluckes Wasser wird unsere gesamte Verdauung aktiviert. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen nennt man das wohl, oder?

3. Was trinken

Die Getränke, die wir zu uns nehmen, sollen den Flüssigkeitshaushalt unseres Körpers in Balance halten. Besonders gut geeignet sind dazu Wasser (im Reformhaus® beispielsweise von St. Leonhards) sowie Kräuter- und Früchtetees ohne Zucker (im Reformhaus® zum Beispiel von SALUS Mein Lieblings-Früchte-Tee; P. Jentschura 7 x 7® KräuterTee). Alternativ eignen sich auch Saftschorlen mit Direktsäften (im Reformhaus® zum Beispiel von Rabenhorst).

Und Kaffee? Kaffee ist ein Genussmittel, kein Durstlöscher. Wer ihn mag und verträgt, kann ihn in Maßen genießen. „Mehr als zwei Tassen am Tag sollten es nicht werden“, rät Ernährungsmedizinerin Dr. med. Anne Fleck. Denn wenn wir den Kaffee mit Milch und Zucker trinken, zum Beispiel als Latte Macchiato oder Milchkaffee, wird er nicht nur säurebildend, sondern wird auch schnell zu einer Mahlzeit.

4. Finger weg von …

… Softdrinks. Sie enthalten jede Menge Zucker und Kalorien. Für den Flüssigkeitsausgleich können sie nur langsam verwertet werden und so das Durstgefühl noch verstärken. Zudem können sie das Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2 erhöhen.

… Alkohol. Auch wenn es spaßbefreit klingt – Alkohol ist ein Zellgift, das im ganzen Körper Spuren hinterlässt. Der größte Teil des Alkohols geht über die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn und verändert dort die Nervenzellen. Die Folge: Langfristiger Alkoholkonsum schädigt das Hirngewebe. Regelmäßiger Alkoholkonsum kann auch dazu führen, dass der Magen-Darm-Trakt Nährstoffe aus der Nahrung nicht ausreichend aufnehmen und verarbeiten kann. Die Leber, die für den Abbau von Alkohol zuständig ist, schafft pro Stunde nur etwa 0,1 Promille Alkohol. Wir ahnen, dass Alkoholkonsum zu massiven Schäden bis zur Leberzirrhose führen kann.

Zu viele Nachteile für ein Getränk, mit dem man seinen Durst nicht löschen kann – und wir am Morgen nach dem Alkoholkonsum zudem erst recht Durst haben. Unser Körper signalisiert unmissverständlich, dass – trotz reichlich Trinken – der Flüssigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht ist. Forscher am Medical Center der University of Texas haben jetzt herausgefunden, warum das so ist. Alkohol kurbelt in der Leber die Produktion des Hormons FGF21 an. Und dies stimuliert das Durstzentrum im Hypothalamus. Und wir müssen morgens trinken – Wasser!

Also besser gleich alkoholfreie Alternativen wählen. Wie wäre es zum Beispiel wenn wir ein Menü mit einem wunderbar schmeckenden, aber alkoholfreien Aperitif starten (im Reformhaus ® zum Beispiel SALUS Aperino Johannisbeere-Acerola oder Curcuma-Ingwer; Hübner; Silphion blanc bio).

5. Essen statt trinken

1,5 bis 2 Liter täglich trinken – das fällt uns nicht immer leicht. Kein Problem! Wir können unseren Flüssigkeitshaushalt auch aufbessern, wenn wir zu wasserreichen Lebensmitteln greifen. Von Erdbeeren bis Salat, in Früchten und Gemüse steckt Flüssigkeit, die unser Körper gerne verwertet. Besonders ergiebig: Gurken, pro 100 Gramm enthalten sie etwa 97 Milliliter Wasser, Wassermelonen 96 Milliliter, Tomaten 95 Milliliter und Zucchini noch 93 Milliliter.

Schlaue Wahl für große und kleine Kinder

Leckere Trauben, Äpfel, Brombeeren, Orangen, Kirschen und Acerola mit Honig – all das vereint sich in „Rotbäckchen Klassik“ – gesund trinken kann so lecker sein! Besonders gut für Kinder, die die Welt neu entdecken, ist das im Saft enthaltene wertvolle Eisen. Denn es ist so wichtig für die Blutbildung und damit für die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das natürliche Vitamin C verbessert die Aufnahme des Eisens. Note: 1!

Jetzt geht wieder die Schule los... und die kleinen Schülerinnen und Schüler haben (hoffentlich) große Wissensdurst! Was, neben genug trinken, für die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gut tut, erfahren Sie im folgenden Artikel:

Voller Power ins neue Schuljahr!

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