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Frau mit Frühstücksbowl in den Händen

Superfood – super gut

Superfoods im Überblick

Stand: 01.04.2019 (01.04.2019)

Besonders gesund geltende Früchte, Gemüse und Getreide – die Superfoods – peppen unser Standardsortiment an Lebensmitteln auf. Ein kleiner Überblick.

Was genau ist Superfood?

Quinoa, Hanf, Kurkuma oder Goji-Beeren, aber auch Walnüsse, Avocado, Rote Bete und Grünkohl: Immer mehr Früchte und Gemüse gelten als Superfood. Doch was genau ist das?

Eine verbindliche Definition gibt es bisher nicht. Allgemein kann man es so definieren: Als Superfood bezeichnet man möglichst naturbelassene und biologisch erzeugte Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Getreide, die von einem oder mehreren wichtigen Nährstoffen besonders viel liefern: Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, gesunde Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Maßgeblich ist dabei der Gehalt an Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen können. Der sogenannte ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity) beschreibt die Fähigkeit eines Lebensmittels, Sauerstoffradikale abzuwehren. Als These gilt: Je höher der Wert, desto eher können Superfood-Lebensmittel eine medizinische Wirkung haben.

Welche Rolle spielen sekundäre Pflanzenstoffe?

Die meisten Superfoods verfügen über eine besonders hohe Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen. Diese sind für die Farbgebung der Pflanzen entscheidend und haben nachweislich eine positive gesundheitliche Wirkung auf den Menschen, sollen zum Teil sogar vorbeugend gegen Krebs wirken.

So kann das Chlorophyll, verantwortlich für die grüne Farbe der Lebensmittel, unterstützend beim Aufbau neuer Blutzellen wirken. Flavonoide sind Farbstoffe, die ein Gemüse oder eine Frucht rot, gelb oder blau färben, etwa Äpfel und Heidelbeeren. Sie sollen den Blutdruck senken und antibiotisch wirken.

In Studien wurde zudem ein positiver Effekt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt. Carotinoide färben das Gemüse gelb, orange oder rot, sie sollen Entzündungen hemmen und das Risiko für altersbedingte Augenkrankheiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Phytoöstrogene sind Pflanzenhormone, die in Getreide und Hülsenfrüchten stecken. Ihnen wird ein positiver Einfluss auf Blutgefäße und Blutdruck attestiert.

Warum wird die Liste an Superfoods immer länger?

Eine Ursache liegt im Tourismus. Reisende bringen gerne regionale Lebensmittel aus exotischen Ländern, die sie dort probieren konnten, nach Europa mit. Das in den Anden angebaute Quinoa etwa kannte vor zehn Jahren kaum jemand. Dann wurde bekannt, dass schon die Inka die Pflanze als heilig verehrten und wie wichtig sie für die Ernährung der Bevölkerung ist, denn Quinoa ist reich an Eiweiß, Aminosäuren und Mineralstoffen. Seitdem steht es als Superfood auch bei uns auf dem Speisezettel.

Da es, anders als hiesige Getreidesorten, kein Gluten enthält, freuen sich auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Allerdings ist der Hype um exotische Superfoods auch schon wieder etwas abgeklungen. Kritiker monieren die oft langen, ökologisch bedenklichen Transportwege, den Raubbau an der Natur durch Monokulturen oder schlechte Arbeitsbedingungen auf Plantagen. Fraglich ist auch, wie viel von den ursprünglichen wertvollen Inhaltsstoffen tatsächlich nach einem langen Transport oder in getrockneten Früchten noch beim Verbraucher ankommen. Daher rücken – und das ist der zweite Grund für die lange Liste – zunehmend heimische Obst- und Gemüsesorten in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Gute alte Bekannte wie Heidelbeeren, Grünkohl, Walnüsse erleben ein Comeback. Ein weiterer Grund liegt wohl darin, dass das Thema gesunde Ernährung für uns immer wichtiger wird. Viele Menschen haben einfach genug von industriell erzeugter, mit zu viel Zucker und fraglichen Zusatzstoffen belasteter Ware. ErnährungswissenschaftlerInnen und MedizinerInnen treiben die Forschung mit zahlreichen Studien voran.

Superfood: Das zählt dazu

  • Alle Kohlsorten: Kohl punktet mit Vitaminen, Mineralstoffen wie Calcium oder Magnesium und Spurenelementen wie Phosphor oder Eisen.
  • Zwiebelgewächse: besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen.
  • Green Food: z. B. Kräuter. Sie stecken voller Vitamine, liefern Calcium, Eisen, Folsäure und Magnesium.
  • Beerenobst: Neben den Exoten wie Goji oder Acai, viele heimische dunkle Beeren wie Brom-, Holunderoder Heidelbeeren sowie Aronia.
  • Nüsse und Mandeln: Top ist die Walnuss. Sie liefert die Vitamine A, B, C und E, Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen, Phosphor, dazu Eiweiß und Omega 3-Fettsäuren.
  • Samen: Chiasamen enthalten doppelt so viel Eiweiß wie andere Getreidesorten. Als heimisches Superfood gelten Leinsamen.
  • Gerstengras und Weizengras: die „Gräser“ sollen eine hohe Nährstoffdichte aufweisen und reich an Ballaststoffen sein.
  • Wurzeln: Ingwer zur Vorbeugung gegen Erkältung oder gegen Übelkeit, regt die Verdauung an. Kurkuma enthält Curcumin, das als Heilmittel für diverse Krankheiten gilt. Ginseng, bekannt aus der traditionellen Chinesischen Medizin, soll gegen Altersbeschwerden wirken, indem es die motorischen und kognitiven Fähigkeiten und das Immunsystem stärkt.

In welcher Form wird Superfood angeboten?

Heimisches Superfood wie Heidelbeeren oder Grünkohl gibt es saisonal frisch zu kaufen, am besten auf dem Markt aus Bio-Landwirtschaft. Die exotischen Lebensmittel werden meist aufgrund langer Transportwege getrocknet, als Püree oder Extrakt angeboten. Hier unbedingt auf Bioqualität, wie sie Reformhaus® anbietet, achten!

Wie sieht gesunde Ernährung mit Superfoods aus?

Superfood ist heute ein zentraler Baustein einer vielfältigen und gesunden, vegetarischen Ernährung. Allerdings kann eine Handvoll Superfood natürlich keine vollwertige Mahlzeit ersetzen, was manchmal irrtümlich verbreitet wird.

Vielmehr macht es Sinn, Superfoods in die tägliche Ernährung mit viel Obst und Gemüse, mit Vollwertgetreide und gesunden Fetten wie Leinöl zu integrieren. Auch als Anreicherung in Lebensmitteln (etwa Brötchen mit Chiasamen), als Zutat in Müslis und in Smoothies oder auch in Kapsel- und Pulverform als Nahrungsergänzungsmittel sind bestimmte Superfoods empfehlenswert.

Der Vorteil von Superfoods? Sie bringen Abwechslung und Vielfalt in unsere gesunde Ernährung. Quinoa statt Reis oder Nudeln, Green Food im Dip oder im Salat, Cranberrys im Müsli – gerade bei Obst gibt es eine enorme Auswahl an leckeren exotischen und heimischen Früchten, die uns mit vielen gesunden und wertvollen Inhaltsstoffen versorgen.

Welchem Superfood darf ich vertrauen?

Leider kommt es immer wieder vor, dass als Superfood verkaufte Beeren, Samen, Algen oder getrocknete Pflanzen aus herkömmlichem Anbau aus fernen Ländern mit Pestiziden, Schwermetallen oder Mineralöl belastet sind. Superfood daher ausschließlich in Bio-Qualität.


Superfood: Gesunde Abwechslung!

Mein Name? Goji!

„Ich bin ein Glücksbeerchen. Schon in meiner Heimat Tibet werde ich seit Jahrtausenden traditionell und liebevoll kultiviert. Mein herb-fuchtiger Geschmack und meine außergewöhnliche Form machen mich zu einem unschlagbaren Superhelden und unabdingbar für deinen täglichen Speiseplan!“ Wer das sagt, fragen Sie? Na, ganz einfach: die einer länglichen, roten Rosine ähnelnden, wunderbar süß-säuerlich schmeckenden und ballaststoffreichen „Reformhaus® Gojibeeren.“

Superfood trinken

Die heimische Superbeere Aronia mit ihrer intensiven Farbe und ihrem wunderbar süß-säuerlich-herben Geschmack steckt in „Aronia ORIGINAL Bio Aronia Direktsaft“. Ausschließlich aromatische und sorgfältig ausgewählte Aroniabeeren werden verarbeitet und nur einmal gepresst, damit der Direktsaft nicht nur intensiv schmeckt, sondern auch die Fülle der Aronia- Inhaltsstoffe enthält – und nichts als Bio-Aroniabeere und Liebe enthält. Tipp: Auch als Soßenbasis verwendbar.

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