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Süßlupinen genießen

Neues In-Lebensmittel?

Stand: 17.02.2017 (17.02.2017)

Lupine? Schon wieder ein neues In-Lebensmittel? Ganz sicher nicht! Lupinen, die zur Familie der Hülsenfrüchte gehören, sind seit Jahrhunderten als Lebens- und Heilmittel bekannt.

Im 12. Jahrhundert setzte etwa Hildegard von Bingen die Lupine – sie nannte sie „Viehbona“ – in verschiedenen Zubereitungen gegen Krankheiten ein. In den Notzeiten während des Ersten Weltkriegs wurde aus Lupinen von Öl bis Kaffee alles hergestellt, was fehlte. Der Durchbruch im Kulinarischen war das nicht. Lupinen hatten einen geschmacklichen Nachteil: Sie schmeckte bitter. Erst als es in den 20er- bis 40er Jahren des letzten Jahrhunderts gelang, eine nahezu bitterstofffreie Lupine, die Süßlupine, zu züchten, war der Weg auf den Teller frei.

Köstliche Rezepte mit Lupine zum Ausprobieren:

Kleine Warenkunde: Süßlupine

 

Lupine – Süßlupine: Gibt es einen Unterschied?

Schon die alten Ägypter nutzten Lupinensamen als Nahrungsmittel. Sehr lecker waren diese Lupinen sicher nicht, denn sie enthielten reichlich Bitterstoffe. Die essbaren Süßlupinen, die wir heute kennen, sind viel jünger. Ihr Name rührt nicht daher, dass sie süß schmecken, sondern dass die Bitterstoffe herauskultiviert wurden.

Welche Inhaltsstoffe machen Süßlupinen so wertvoll?

Süßlupinen, die botanisch zu den Hülsenfrüchten gehören, enthalten stolze 40 Prozent Eiweiß. Damit sind sie Spitzenreiter unter den Eiweißquellen. Hinzu kommen alle acht essenziellen Aminosäuren. Die braucht der menschliche Körper, kann sie aber nicht selbst herstellen und ist deshalb auf die Zufuhr von außen angewiesen. Außerdem sind Süßlupinen ballaststoffreich und sättigen deshalb lange. Top auch, dass sie keine blähenden Substanzen enthalten und somit gut verdaulich sind.

 Wie verträglich sind Süßlupinen?

Wichtig für alle, die an Zöliakie oder einer Glutenintoleranz leiden: Süßlupinen enthalten kein Gluten! Außerdem enthalten sie kein Cholesterin und keine Purine. Letztes ist eine gute Nachricht für Gicht-Patienten, die auf eine purinarme Ernährung achten müssen.

Auch in Ihrem Reformhaus® finden Sie Lebensmittel aus Süßlupinen

 

HOLO Süßlupinen „Kernies“ Bio: Für die „Kernies“ werden nur die hochwertigen Kerne der weißen Süßlupinen aus deutscher und französischer Bio-Landwirtschaft verwendet. Nach der Ernte werden sie geschält, schonend getoastet und dann geschrotet. 40 Prozent Eiweiß enthalten die Kernies. Das macht sie für alle, die ihren Eiweißbedarf pflanzlich decken, so interessant.

Tipp: Die „Kernies“ sind vielfältig verwendbar, zum Beispiel als kernige Zutat für Brot, Brötchen, Salate und vieles mehr. Und für alle VegetarierInnen und VeganerInnen interessant: Sie sind auch ein toller Ersatz für Soja und Hackfleisch.

Natura Süßlupinenmehl: Frei von Gentechnik und ausschließlich aus europäischem Anbau liefert das Bio Süßlupinenmehl rein pflanzliches Eiweiß. Toll, denn es enthält alle essenziellen Aminosäuren.

Tipp: Beim Backen zum Beispiel 15 Prozent der benötigten Mehlmenge durch Süßlupinenmehl ersetzen – schon steht eine kohlenhydratarme Speise mit erhöhten Eiweißgehalt auf dem Tisch.

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