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Säure-Basen-Haushalt

Alles fließt

Stand: 01.02.2020 (03.02.2020)

Abgespannt, immer wieder Kopfschmerzen, Haarausfall, erhöhter Blutdruck oder Gicht? Die unterschiedlichsten Gesundheitsprobleme können entstehen, wenn der Säure Basen-Haushalt unseres Körpers aus der Balance ist.

Wie in einem hocheffizienten Labor, laufen in unserem Körper permanent chemische Prozesse ab. Wir bestehen zu einem großen Teil aus Flüssigkeiten mit verschiedenen pH-Werten, die je nach Region eine bestimmte Funktion erfüllen. Normalerweise reguliert sich das Verhältnis immer wieder automatisch, wenn die Werte nicht im optimalen Bereich liegen. Doch manchmal überfordern wir dieses harmonische System. Was hilft dann? Wir beantworten die wichtigsten Fragen, wie wir uns wieder rundum wohlfühlen können.

Wieso sollten Säure und Basen im Körper im Gleichgewicht sein?

Entgleist die Balance, kann das von einem kleinen Unwohlsein bis hin zu einem medizinischen Notfall reichen. Beim gesunden Menschen sorgt das Zusammenspiel von Säuren und Basen in Blut, Lymphe und anderen Flüssigkeiten für einen optimalen Stoffwechsel. Viele biologische Vorgänge können nur in einem bestimmten Milieu mit dem richtigen pH-Wert ablaufen. Betroffen sind davon das Herz-Kreislauf-System, der Transport von Nährstoffen und Sauerstoff, die Hormon- und Enzymproduktion, die Funktionsfähigkeit aller Zellen, darunter die Reizübertragung von Nerven und Muskeln. Diese Prozesse laufen am besten in einem neutralen bis leicht basischen Bereich – mit einem pH-Wert zwischen 7,37 und 7,43.

Im Magen sieht das ganz anders aus, hier geht es recht sauer zu. Aber es sollte auch nicht zu sauer werden. Schon leichte Abweichungen stören das feine Wechselspiel der Reaktionen.

Und wer passt auf, dass alles im Lot bleibt?

Körpereigene Puffer halten Säure und Basen im Gleichgewicht. Sie fangen einen Überschuss von Säuren und Basen ab. Dazu gehört der Kohlensäure-Bicarbonat Puffer, aber auch Eiweiße und andere Stoffe, die Säuren oder entsprechend Basen binden. Ausführende Organe sind Nieren und Lunge – sie scheiden aus, was überflüssig ist. Generell kontrollieren komplexe Regulationssysteme etwa den Zuckergehalt des Blutes und eben auch das Verhältnis von Säuren und Basen.

Wie misst man den Säure- Basen-Haushalt?

ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen können den pHWert des Blutes oder andere Körperflüssigkeiten per Labortest testen. Man kann auch selbst den pH-Wert des Urins über mehrere Tage mit einem Teststreifen messen. Oder Sie achten auf die Signale Ihres Körpers.

Welche Signale sind typisch?

Eine Stoffwechselstörung zeigt sich in Abgeschlagenheit, häufigen Entzündungen oder chronischen Entzündungsprozessen wie bei Darmerkrankungen oder Rheuma. Typisch sind auch Kopfschmerzen, Sodbrennen, Übergewicht, Haarausfall und eine blasse Haut.

Was macht uns sauer?

Das passiert auf zwei Wegen, einmal nehmen wir Säuren direkt mit der Nahrung auf und im Stoffwechselprozess entstehen überflüssige Säuren. Vor allem viele beliebte Lebensmittel sind ungünstig, also etwa Brot und Brötchen aus Weißmehl, Fleisch, tierische Eiweiße aus Milch und Käse sowie Limonaden. Alle Lebensmittel lassen sich in Säure- und Basenbildner aufteilen. Zu den Säurebildnern gehören auch Genussgifte wie Alkohol und Zucker. Bestimmte Medikamente wirken ebenso säuernd. Zum Beispiel Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Sauer schmeckende Lebensmittel wie Zitronen hingegen können durchaus basisch im Körper wirken. Als basenbildend gelten fast alle Gemüse- und Obstsorten sowie bei den Getränken Mineralwasser.

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Gibt es eine chronische Übersäuerung?

Ja, das ist ein großes Problem. Eine akute Übersäuerung, eine Azidose, entsteht bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Asthma, einer Entgleisung bei Diabetes oder Vergiftungen. Sie wird beim Arzt / Ärztin oder HeilpraktikerIn erkannt. Eine chronische Übersäuerung ist schleichend und stört vor allem unser Wohlbefinden, die Symptome sind uneindeutig. Die latente Übersäuerung entsteht, wenn über Jahre hinweg der Lebensstil ungünstig ist, also der Körper ständig viele Stoffwechselabfallprodukte entsorgen muss, die Puffersysteme hochaktiv sein müssen. Dann erschöpft sich das Potenzial allmählich. Bei einer Übersäuerung entzieht der Körper irgendwann puffernde Basen aus der Knochensubstanz. Und der Organismus schafft es nicht, den optimalen pH-Wert aufrecht zu erhalten.

Was sagt die Wissenschaft?

Im Rahmen der DONALD-Studie, die unter anderem vom Land NRW finanziert und von mehreren Universitäten durchgeführt wird, war auch der Säure-Basen-Haushalt ein Aspekt der Untersuchung. Über ein Jahrzehnt untersuchten sie den Zusammenhang zwischen Ernährungsverhalten und Gesundheitsstatus. Unstrittig war schon vorher, dass „die individuelle Säuren-Base-Bilanz maßgeblich durch die Ernährung, vor allem durch die Protein- und Mineralstoffzufuhr, beeinflusst wird“, so Prof. Thomas Remer von der Universität Bonn.

Durch die Studie konnte gezeigt werden, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Knochendichte und der Entwicklung des Skelettsystems bei Kindern. Ungünstig wirkte sich auf den Säure-Basen-Haushalt und damit auf die Knochenentwicklung aus, wenn zu wenig Obst und Gemüse sowie zu viele tierische Eiweiße auf dem Speiseplan standen. Gesundheitsschädlich wirkte sich ein durch die Ernährung entstandenes ungünstiges Säure-Basen-Verhältnis auf die Leber aus. Vor allem junge Frauen litten dann unter einer Fettleber.

Kann man überhaupt entgiften?

Schlacken, die sich im Körper ablagern – viele ExpertInnen und SchulmedizinerInnen bestreiten, dass es so etwas gibt. Unbestritten ist allerdings, dass es beim Stoffwechsel Abbauprodukte gibt, die vom Körper entsorgt werden müssen. Unser Organismus hat einen genialen Selbstreinigungsmechanismus. Überflüssige Stoffe werden über das Blut und die Lymphe zu den Ausscheidungsorganen abtransportiert. Beide Flüssigkeiten sollten einen konstanten pH-Wert aufweisen. Ist das nicht der Fall, lagern sich in den Zellen überflüssige Stoffe an. Genau diesen Prozess kann man durch die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil unterstützen. Im Rahmen einer Kur fördert man die Entgiftung des ganzen Körpers.

Des ganzen Körpers? Ist auch das Gehirn betroffen?

Permanent sammeln sich in unserem Gehirn schädliche molekulare Abfallstoffe an und verschwinden zum großen Teil wieder. Doch wie, war nicht ganz klar. Nun entdeckte ein koreanisches Forscherteam, dass es auch im Gehirn ein winziges Lymphsystem gibt, das den Müll abtransportiert. Es ist verbunden mit den Lymphgefäßen des übrigen Körpers. Die WissenschaftlerInnen vermuten nun, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den Ablagerungen von krankhaften Proteinen in den Hirngefäßen, die zu Alzheimer führen, und einer gestörten Lymphdrainage.

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Wie geht Basenfasten?

Im Prinzip geht es darum, dauerhaft ungünstige Ernährungsgewohnheiten zu durchbrechen. Dafür ist es hilfreich, für ein paar Tage oder Wochen, gezielt ein Programm durchzuziehen. Beim Basenfasten wird die Ausscheidung angeregt und mit dem richtigen Speiseplan vor allem der Übersäuerung entgegenwirkt. Es ist keine Null-Diät. Die Ernährungsumstellung ist wie ein Reset-Knopf, der gedrückt wird, um Neutralität im Körper herzustellen.

Macht uns nur die Ernährung sauer?

Nein, auch Stress spielt eine Rolle. Sind wir häufig in einem Erregungszustand, stößt uns das sauer auf. Mangelnde Bewegung stört ebenfalls den reibungsfreien Abtransport des Zellmülls und macht das Blut sauer.

Gut zu wissen

Sauerstoff atmen

Wirkt die Luft im Zimmer irgendwie verbraucht? Das ist vermutlich keine Einbildung. Denn etliche Stoffwechselabbau-Produkte werden über die Lunge abgeatmet und landen in unserer Raumluft. Die Atemwege gehören zum Säure-Basen-Kreislauf. Wir entsäuern, wenn wir tief ein- und ausatmen. Am besten an der frischen Luft.

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