Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

ReformKontor in Zarrentin

Nur das Beste fürs Reformhaus®

Ein Besuch im mecklenburgischen Zarrentin

Stand: 24.01.2019

[ANZEIGE]

ReformKontor produziert viele Waren, die es exklusiv im Reformhaus® gibt. Das garantiert kontrollierte Qualität und ausgezeichnete Produkte mit Gesundheitsplus. Ein Besuch im mecklenburgischen Zarrentin.

Die Mango hat wohl eine der weitesten Reisen hinter sich. Aus Burkina Faso. Jetzt lagert sie in Säcken in einem Regal der großen, angenehm kühlen Lagerhalle. „15, 16 Grad“, weiß Carsten Greve, Geschäftsführer von ReformKontor, dem genossenschaftseigenen Herstellbetrieb der Reformhaus eG, „damit die Ware frisch bleibt.“ Die Ware: Das sind auch Walnusskerne aus Frankreich, Pekannusskerne aus Mittelamerika, deutsche Braunhirse und Kokoschips von den Philippinen. Die Säcke stapeln sich auf Paletten und die auf Regalen: Platz für 4.200 Paletten. Carsten Greve: „Wir kaufen weltweit ein, weil wir nur das Beste für unsere Produktmarke wollen.“

180 Rohstoffe – von Mandeln bis Erbsen – liefern täglich LKWs am Werk im kleinen Zarrentin, einem Ort inmitten des UNESCO-Biosphärenreservats Schaalsee, an. Von Hamburg zog das Unternehmen 1996 ins Gewerbegebiet am Ortseingang. Die Geschichte reicht jedoch weiter zurück: ReformKontor wurde vor über 60 Jahren in Hamburg gegründet. Das erste Produkt in Bio-Qualität, das ReformKontor produzieren ließ, war in den 1970er-Jahren Reis aus Südfrankreich. Die Hamburger initiierten das Projekt, begleiteten es jahrelang.

Früchte aus der Türkei

Ebenso wie ein anderes Herzensprojekt: Feigen und Aprikosen in Bioqualität aus der Türkei. „Wir haben zusammen mit den türkischen Bauern die Umstellung von konventionellem zu biologischem Anbau vollzogen“, erläutert Carsten Greve. Inzwischen ist das Projekt weitgehend an die Bauern übergeben worden. Die türkischen Produzenten wissen um den hohen Qualitätsanspruch von Reformhaus®. Die Früchte müssen optisch einwandfrei sein und natürlich frei von Schadstoffen oder Verunreinigungen. Noch in der Türkei werden sie gereinigt, getrocknet und mit einem bestimmten Verfahren vierfach auf Schimmelpilze kontrolliert. Dann geht es entweder per Lkw oder mit dem Frachter von der türkischen Küste in den Hamburger Hafen und dann ins rund 60 Kilometer entfernte Zarrentin. Ähnlich ist es mit den anderen gesunden Rohstoffen – egal, ob sie aus der Nähe oder von anderen Kontinenten kommen.

"Wir wollen weiterhin der führende Hersteller von Lebensmitteln mit gesundheitlichem Zusatznutzen bleiben und gezielt vermitteln, wofür ein Lebensmittel steht und welchen Mehrwert es hat."

Carsten Greve, Geschäftsführer ReformKontor

Beeren: 176,0 g pro Tüte
Zurück in die Lagerhalle. Mehrere Paletten mit Weizengries aus Deutschland, abgepackt in weiße 30-Kilo-Säcke, und braune Linsen in stabilen Papiersäcken aus der Türkei warten vor der Kohlendioxid-Anlage auf ihre Reinigung. Denn Bioprodukte – und das sind die Produkte der Marke Reformhaus® – können von Insekteneiern verunreinigt sein – es sind eben naturbelassene Lebensmittel. In dieser Anlage werden die Paletten unter Druck zwei Stunden behandelt. Es folgt die Qualitätsprüfung. Von jeder Lieferung werden Proben genommen und auf Reinheit, Natürlichkeit und einwandfreie Qualität geprüft. Danach sind die Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte bereit für die Weiterverarbeitung.

In den meisten Fällen heißt das: abfüllen oder auch mischen, beispielsweise beim Studentenfutter. Fünf Maschinen stehen dafür bereit. Per Computer wird die Füllmenge eingegeben. Gerade jetzt sind Cranberries aus Kanada dran: „176,0 g“ steht am Display. Im oberen Stockwerk liegen die getrockneten Cranberries in einem trichterartigen Edelstahlbehälter. Darunter, im Erdgeschoss, ist die Abfüllmaschine, die über ein Rohr, um das sich die Verpackungsfolie spannt, die Beeren einfüllt. Am Rücken wird die Tüte verschlossen. Schwupps: Schon laufen die Tüten über ein Band zu einer Mitarbeiterin,die sie in Kartons füllt. In der Maschine daneben rieselt feine schwarze Sesamsaat in die entsprechenden Tüten. Außerdem wartet noch Blaumohn auf die Verpackung. Allein bei den Hülsenfrüchten sind es jährlich zwei Millionen Beutel,die hier abgefüllt werden.

Ganzheitlich denken
Apropos Tüten: Die haben seit einigen Monaten ein neues, moderneres und verspielteres Gesicht. Jede Tüte erzählt eine eigene kleine Geschichte zum Produkt. Über die Kokoschips, die weit von den Philippinen angereist sind, wo sie per Hand geschält, gewaschen und in traditionellen Öfen getrocknet wurden oder über steirische Kürbiskerne, die botanisch gesehen Beerenfrüchte sind. ReformKontor hat einen persönlichen Bezug zu seinen Produkten und deren Anbaupartnern. Und das möchte es den KundInnen im Reformhaus® vermitteln. Die Qualität, das Besondere, das Ausgesuchte: Dafür steht ReformKontor und die Marke Reformhaus®.

Und für die Gesundheit. Vor allem für die, denn auf jeder Verpackung ist auch der gesundheitliche Mehrwert des Lebensmittels vermerkt. Diesen Aussagen liegen wissenschaftliche Untersuchungen zugrunde, müssen beweisbar sein – das kostet Geld. Und rechtfertigt die manchmal etwas höheren Preise im Reformhaus®.

Nicht nur das, was auf den Tütchen steht, ist liebevoll bedacht. Auch über das Verpackungsmaterial haben sich die Verantwortlichen nachgedacht. Carsten Greve: „Jedes Produkt benötigt etwas anderes. Bei Nüssen müssen wir bedenken, dass die Folie eine Sauerstoffbarriere hat, damit die Nüsse nicht ranzig werden.“ Sind die Verpackungen biologisch abbaubar oder recyclingfähig sind Fragen, die im Sinne von Nachhaltigkeit beantwortet werden. Qualität bleibt im ReformKontor nicht nur eine Frage des Inhalts, sondern wird ganzheitlich gesehen.

KundInnen setzen Trends

Mehr als sechs Jahrzehnte erfolgreiche Geschichte, das spricht für sich. „Wie wir uns von einem kleinen Betrieb zum Abpacken von Trockenfrüchten zu dem, was wir heute sind, entwickelt haben, spricht für viel Wissen und Erfahrung“, weiß Carsten Greve. Stillstand gibt es nicht: „Wir müssen immer wieder neue Entwicklungen aufnehmen, nach Trends Ausschau halten.“ Vor fünf Jahren kannte kaum jemand in Deutschland Chiasamen. ReformKontor waren die Ersten, die sie anboten. Momentan boomt es bei Hanfprodukten, von denen es allein sechs unter der Marke O’CLAIR health, die Nahrungsergänzungsmarke von ReformKontor, gibt. Außerdem geschälte und ganze Hanfsamen unter der Reformhaus® Marke. „Häufig kommen Ideen und Anregungen auch von unseren KundInnen“, so der Geschäftsführer. Sie seien die besten Trendscouts, denn sie wissen genau, was sie selbst gerne im Reformhaus® kaufen möchten.

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen