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Nicht Fleisch, nicht Fisch!

Verzicht auf Fisch

Stand: 14.06.2017 (14.06.2017)

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum wir beim Essen eigentlich zwischen Fleisch und Fisch unterscheiden.

An bestimmten Tagen kommen bei vielen Menschen Fisch- statt Fleischgerichte auf den Tisch. Und selbst einige, die sich als Vegetarier bezeichnen und Fleisch meiden, verzehren trotzdem noch Lachs, Forelle und Co. Dass wir Fisch nicht als Fleisch betrachten, hat meistens einen religiösen oder traditionellen Hintergrund. Wissenschaftlich gesehen jedoch ergibt das keinen Sinn. Denn schließlich handelt es sich in beiden Fällen um Muskeln, Fett und Bindegewebe von Tieren. Und selbst die Eiweißstruktur ist identisch.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir diese Unterscheidung überdenken sollten. Die Biologie und die Verhaltensforschung liefern immer häufiger Belege für die Ähnlichkeit zwischen Fischen und anderen Tieren: Auch sie sind sensible Individuen, die Schmerzen und Angst empfinden sowie Gefühle und soziale Bedürfnisse haben.

Dass wir Fischen so viel bisher nicht zugetraut haben, liegt wohl daran, dass sie uns so fremd sind: Sie leben unter Wasser, fühlen sich kalt an und sind stumm. Stellen Sie sich vor, Fische könnten schreien. Dann würde Angeln sicher kaum noch als "entspannende" Freizeitbeschäftigung gelten. Fischen aber tun wir das ohne Weiteres an - und noch vieles mehr: Wir reißen sie mit Netzen aus großen Tiefen, wobei sie innere Verletzungen erleiden. Und an Bord der Trawler sterben sie einen qualvollen Erstickungstod, werden vom Gewicht ihrer Artgenossen erdrückt oder lebendig tiefgefroren.

All das lässt sich einfach verhindern, und zwar auf unseren Tellern. Wenn da kein Fleisch drauf ist, gehört da auch kein Fisch drauf. Zum Glück gibt es inzwischen gute pflanzliche Alternativen zu Fisch, die dem Original in Geschmack und Konsistenz in Nichts nachstehen. Einige davon finden Sie auch in Ihrem Reformhaus®. Probieren Sie mal! 

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