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Marinierte Champignons mit Budwig Dip

Fett sei Dank!

Das Prinzip der guten Fette

Stand: 25.07.2019 (25.07.2019)

Das Wunderwerk des menschlichen Organismus ist auf die richtigen hochwertigen Öle angewiesen, um gesund und vital zu bleiben. Und ob man es glauben mag oder nicht, die richtigen gesunden Fette tragen sogar zu einer schlanken Figur bei. Doch welche Fette sind das genau, und was steckt dahinter?

Viele Jahre galt eine fettreduzierte Kost als ein Muss um lange gesund und fit zu bleiben. Seit kurzem ist der gute Ruf der Fette durch moderne wissenschaftliche Studien rehabilitiert worden: Zum Beispiel Dr. Anne Fleck, seit Jahren international anerkannte Expertin für innovative Präventiv- und Ernährungsmedizin und TV-Ernährungs-Doc, lobt die richtigen Fette als den Gesundmacher überhaupt. Das Wissen über die guten Fette begann bereits 1949, als Dr. Johanna Budwig mittels der Papierchromatografie zum ersten Mal Fette in ihre Bestandteile auftrennen, die Fettsäuren bestimmen und die gesundheitsschädlichen Transfette nachweisen konnte.

Leinöl und Quark – ein Traumpaar!

Zeit ihres Lebens erforschte die Naturwissenschaftlerin und herausragende Visionärin Fette und belegte die positive Wirkung der guten Fette auf den Organismus. Die Besonderheit des Leinöls, nämlich der extrem hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren, hat sie fasziniert. Sie stellte ebenfalls fest, dass diese wertvollen Fettsäuren in Kombination mit Quark ein starkes Team bilden: Die positiv geladenen, schwefelhaltigen Aminosäuren des Quarks ziehen die negativ geladenen, oxidationsempfindlichen Fettsäuremoleküle aus dem Leinöl an. Dank dieser stabilisierenden Wirkung gelingen die hochungesättigten Fette geschützt in den Körper und können dort ihre volle Energie entfalten.

"Leinöl hat zu allen Zeiten Wunder bewirkt."

Dr. Johanna Budwig

Auf Basis ihrer Erkenntnisse entwickelte Dr. Budwig die Öl-Eiweiß-Kost: Schwerbekömmliche, schwerverdauliche Fette werden durch leichtbekömmliche, leicht verwertbare, Energie und Spannkraft liefernde Fette ersetzt.  Diese werden immer fein abgestimmt mit Eiweiß kombiniert. Schädigende Stoffe wie zum Beispiel Konservierungsmittel, Stabilisatoren und weitere Zusatzstoffe haben hier nichts zu suchen. Kohlenhydrate sind nur in geringen Mengen vorgesehen, dafür kommt viel Frisches auf den Teller, rohes oder gedämpftes Gemüse und Obst.

Die Basis der Öl-Eiweiß-Kost: die Budwig Creme

Die Budwig Creme – Magerquark mit hochwertigem Bio-Leinöl sowie mit frischem Obst oder Beeren und Leinsamenschrot kombiniert – bietet dem Körper den perfekten Start in den Tag! Sie sorgt für ein wunderbar leichtes Gefühl sowie eine angenehme Sättigung und liefert wertvolle Energie über Stunden. Gleichzeitig wird Ihr Körper mit den besonders wertvollen Omega-3-Fettsäuren effektiv versorgt und das (bei den meisten Menschen vorliegende) Ungleichgewicht der Fettsäuren korrigiert, die entzündeten Zellen geheilt und gestärkt.

Tun Sie sich und Ihrem Körper einen großen Gefallen mit einer kleinen Mahlzeit! Am besten integrieren Sie die Budwig Creme als leckeres und kohlenhydratarmes Frühstück, Nachtisch oder Zwischenmahlzeit in Ihre tägliche Routine. Ihr Körper wird sich bedanken! Die Budwig Creme können Sie nach Ihrem Geschmack und für mehr Abwechslung ganz einfach variieren.

Sie möchten die Öl-Eiweiß-Kost noch umfangreicher kennenlernen und sich auch von weiteren Rezepten inspirieren lassen? Die Budwig Woche macht es möglich! Von Dr. Budwig gibt es zweimal im Jahr einen Plan und neue Rezepte für eine gesunde Genusswoche. Machen Sie gleich mit, Sie finden hier die Einkaufsliste und den Wochenplan für Ihre Budwig Woche!

Alle Rezepte, ob die Budwig Creme, Mittagessen (Chicoree-Birnen-Rohkost mit Fetawürfeln, Frühlingssalat mit Gemüsestiften, Körniger Hüttenkäse-Salat mit Budwig Kräuterdressing, Veganer Kartoffelsalat, Kalte Gurkensuppe mit Budwig Frühlingsbrötchen, Hirsesalat mit marinierten Champignons) oder Abendessen (Gebackene Gemüsestifte mit Budwig Bärlauch-Mayonnaise, Hüttenkäsetaler mit Süßkartoffelstampf, Kartoffel-Gemüse-Omelett, Dinkelflammkuchen mit Budwig Rucola-Salsa, Cremechampignons mit Pasta, Kohlrabi-Hirsesuppe mit Budwig Frühlingspesto) finden Sie auch über unsere Rezept-Suche.

Fettsäuren – Was macht den Unterschied?


Gesättigte Fettsäuren satt

Gesättigte Fettsäuren galten lange als die Bösewichte unter den Fetten, doch die neueren Studien belehren uns eines Besseren: In Maßen genossen und in gutem Verhältnis zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren schaden sie dem Körper weit weniger als angenommen. Wir finden die gesättigten Fettsäuren überwiegend in tierischen Nahrungsmitteln, aber auch in einigen Pflanzenfetten. Einige Fette aus dieser Gruppe, wie Kokosöl, besitzen mittellange Kohlenstoffketten – diese Fette mindern sogar das Sterblichkeitsrisiko. Der Körper kann gesättigte Fettsäuren selbst herstellen und ist nicht auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Wer nicht vegan oder vegetarisch lebt, nimmt in der Regel zu viel von diesen Fettsäuren zu sich.

Ungesättigte Fettsäuren: einfach gesund

Einfach ungesättigte Fettsäuren finden wir beispielsweise in der Avocado und pflanzlichen Ölen, wie dem Olivenöl. Diese Fettsäuren können als gesunde Fette bezeichnet werden: Sie weisen deutliche Vorteile für das Herz-Kreislauf-System auf und besitzen protektiven Charakter im Hinblick auf den Blutcholesterinspiegel, indem sie einen „unerwünscht“ hohen LDL-Wert herabsenken.

Zum Auftragskiller mutiert: Transfettsäuren

Transfettsäuren stellen eine ungesättigte Form dar, die insbesondere in verarbeiteten und frittierten Lebensmitteln vorliegt und bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall eine bedeutende Rolle spielt. Daher sollten Produkte wie Fastfood, Pommes Frites, Nuss-Nugat-Creme, Knabberzeug wie Chips sowie Margarinen mit gehärteten Fetten und fertige Backprodukte wie Kekse und Croissants möglichst selten konsumiert werden.

Der rote Teppich für… die mehrfach ungesättigten Fettsäuren!

Omega-3-Fettsäuren gehören zusammen mit den Omega-6-Fettsäuren zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind lebensnotwendig. Diese essenziellen Fettsäuren liefern wichtige Baustoffe für den Organismus, können aber vom menschlichen Körper selbst nicht hergestellt werden, wir sind also auf die Zufuhr durch die richtigen Lebensmittel angewiesen. 

Das Verhältnis der beiden mehrfach ungesättigten Fettsäuren zueinander ist entscheidend: In der Regel nehmen wir zu viel Omega-6 zu uns, und viel zu wenig vom wertvollen Omega-3. Daher ist es so wichtig, Lebensmittel mit hohem Omega-3 Anteil in seinen täglichen Speiseplan zu integrieren. Die ausreichende Versorgung funktioniert am besten, wenn neben Bio-Nüssen, Samen und Fisch regelmäßig hochwertiges Leinöl (zum Beispiel Dr. Budwig Omega-3 Leinöl) konsumiert wird, denn es hat von den Lebensmitteln mit Abstand den höchsten Anteil an diesen wichtigen Fettsäuren.

Tipps, wie Sie gute Fette in den Alltag integrieren

  • Neben Leinöl bevorzugt zu Raps- und Walnussöl greifen
  • Falls Sie nicht vegan oder vegetarisch leben: Fleisch häufiger durch fetten Seefisch ersetzen und
  • Fett aus tierischen Quellen (Butter, Fleisch, Eier) häufiger durch pflanzliches Fett ersetzen (Öle, Nüsse, Samen, pflanzliche Brotaufstriche)
  • Regelmäßig Nüsse (vor allem Hasel- und Walnüsse) verzehren
  • Bio-Leinöl möglichst täglich in den Speiseplan einbauen

Leinöl – einsame Spitze!

Unser Körper braucht Fett, um richtig funktionieren zu können. Von den verarbeiteten, gefährlichen Transfetten mal abgesehen, sind alle unterschiedlichen Fettsäuren nützlich. Hier kommt es aber auf das richtige Verhältnis der Fettsäuren an. In der Regel liegt ein Überschuss von gesättigten, ungesättigten und sogar von Omega-6 Fettsäuren vor. Was dringend benötigt wird, sind die Omega-3-Fettsäuren. Leinöl besteht zu circa 57 % aus dieser essenziellen Fettsäure (zum Vergleich: Raps- und Walnussöl bringen es auf 9 %, Sonnenblumen- oder Olivenöl enthalten kaum Omega-3-Fettsäuren).

Aber Achtung: Leinöl ist nicht nur ein großartiger Lieferant für Omega-3-Fettsäuren, es ist auch ein Sensibelchen. Falls Sie dachten, dass Leinöl bitter und ranzig schmecken muss – weit gefehlt! Fehler in der Herstellung und Lagerung können das Produkt mit leicht nussig-heuartigen Aroma schnell verderben. Daher sollten Sie Leinöl nur in bester Bio-Qualität kaufen, es gekühlt und lichtgeschützt lagern und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen. Ein absolutes Spitzenprodukt ist das exklusiv in Ihrem Reformhaus® erhältliche Bio-Leinöl von Dr. Budwig, das nach den strengen neuform® Qualitätsstandards hergestellt wird.

Leinöl, Rapsöl, Weizenkernöl... Erfahren Sie alles Wissenswerte über verschiedene Öle, was sie jeweils wertvoll für unsere Gesundheit macht und wozu sie besonders gut schmecken!

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Wer es genau wissen will:

Die Fettsäuren bestehen aus unterschiedlich langen Kohlenstoffketten, Sauerstoff- und Wasserstoffatomen. Gesättigte Fettsäuren haben keine Doppelbindungen, einfach ungesättigte Fettsäuren hingegen haben eine in ihrer chemischen Struktur. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben zwei oder mehr Doppelbindungen: Die Position der ersten Doppelbindung bestimmt, ob es sich um eine Omega-3- oder eine Omega-6-Fettsäure handelt. Bei Omega-3-Fettsäuren sitzt die erste Doppelbindung am dritten Kohlenstoffatom, bei Omega-6-Fettsäuren am sechsten. Die Kettenlänge und die Anzahl an Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen, auch Sättigungsgrad genannt, bestimmt ihre chemische Einteilung und ihre Wirkung auf den Körper.

Je nachdem, ob ein Fett bei Raumtemperatur fest oder flüssig ist, spricht man von Fett oder Öl. Fette sind mit einer Energiedichte von 9 Kilokalorien pro Gramm der wichtigste Energiespeicher für Menschen, Tiere und auch einige Pflanzen. In Pflanzen findet man Fette vornehmlich in Samen oder Keimen, im tierischen Organismus im Fettgewebe.

Weitere Informationen zum Thema Öl-Eiweiß-Kost sowie Rezepte finden Sie natürlich auf der Website von Dr. Budwig sowie in folgenden Büchern der Dr. Johanna Budwig Stiftung, Verlag Knaur MensSana:

Die Original Öl-Eiweiß-Kost - Das Grundlagenbuch
ISBN: 978-3-426-65809-3

Basisrezepte aus der Öl-Eiweiß-Kost
ISBN: 978-3-426-65791-1

 

 

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