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Fasten mit Biss

Basisch gut

Stand: 04.08.2016

Fasten ist mühsam und macht keinen Spaß? Von wegen! Versuchen Sie doch einfach mal diese basischen Rezepte. Sie werden überrascht sein, wie viel Geschmack ein Fasten-Menü haben kann. Wer eine Basenfasten-Woche einlegt, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern ganz nebenbei auch etwas für die Figur.

Morgens zum Wachwerden sofort einen starken Kaffee getrunken und ein Käsebrot mit einem gekochten Frühstücksei verspeist. Mittags in der Kantine Pasta mit Sahnesoße gegessen. Zwischenduch genascht und abends zur Belohnung für einen anstrengenden Tag noch einen Rotwein getrunken. Solche oder ähnliche Tage kennt fast jeder von uns – und wir alle wissen, dass diese Art der Ernährung dauerhaft nicht guttut. Doch was gut für uns ist, müssen wir ganz individuell herausfinden. Gar nicht so leicht, denn dazu müssen wir erst einmal wieder Kontakt zu unserem Bauch aufnehmen. Basenfasten ist eine Möglichkeit, dies zu tun – quasi ein Neustart für unsere durch zu viel industrielle Nahrung abgestumpften Körper- und Geschmacksorgane.

Bloß nicht sauer werden: So einfach ist Basenfasten

Wir müssen kein Ökotrophologie-Studium ablegen oder komplizierte Berechnungstabellen studieren – beim Basenfasten geht es ganz einfach darum, den Körper zu entlasten und zu entsäurern. Denn eine gesunde Ernährung versorgt den Körper nicht nur mit allen notwendigen Nährstoffen und Vitaminen. Eine gesunde Ernährung hält auch den Stoffwechsel im Schwung und sorgt zudem dafür, dass nicht verbrauchte oder vom Körper nicht abzubauende Stoffe schnell ausgeschieden werden. Kurz: Gesunde Ernährung sorgt dafür, dass der Körper entgiften kann. Eine basenreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Kräutern, Nüssen oder Pilzen und Samen fördert die Entgiftungsleistung des Körpers. Ganz anders tierische Fette und Eiweiße, Zucker, Kaffee, Limonaden oder Alkohol – sie machen es dem Körper besonders schwer zu entgiften.

Basischer leben – so leicht klappt es, so gut schmeckt es

Ob Sie den Reset-Knopf drücken und Ihren Körper zu Hause oder in einem Basenfasten-Hotel mit einer Basen-Kur eine Woche lang säuretechnisch auf Null stellen, oder Ihren Alltag basischer gestalten: Jeder Schritt zählt – zum Beispiel jeden Tag ein paar Basen-Basics einzubauen, wie ein bis zwei Äpfel essen oder von säurebildendem Mineralwasser auf stilles umsteigen oder statt Kaffee Kräutertee trinken.

Vor allem aber: Keine Panik vor Säurebildnern. Wer es schafft, dass sie nicht mehr als 20 bis 30 Prozent der täglichen Nahrung überschreiten und ab und an einen Basentag oder eine Basenwoche einlegt, genießt auf der gesunden Seite des Lebens.

Vier Fragen an Sabine Wacker

Heilpraktikerin mit Medizinstudium und Buchautorin. Sie hat die Basenfasten®-Methode entwickelt.

Frau Wacker, Sie sind Heilpraktikerin. Warum haben sie das Basenfasten entwickelt?

Ich wollte, dass die Menschen erfahren, wie lecker gesundes Essen schmeckt. Das Basenfasten sollte den Anstoß zu einer Bewusstseinsänderung geben. Ich wollte, dass wir die eigenen Lebens- und Essensgewohnheiten überdenken und ändern.

Was ist das Besondere am Basenfasten nach Ihrer, der Wacker-Methode?

Das Basenfasten habe ich 1997 als Entsäurungs- und Entlastungs-Kur entwickelt und nach jahrzehntelanger Praxiserfahrung weiter optimiert. Wichtig war und ist mir, dass das Basenfasten rein planzlich ist. Es funktioniert ohne irgenwelche künstlichen Zusatzstoffe. Es ist das reine Fasten mit Obst und Gemüse der Saison.

Nach einer Basenfasten-Kur oder einem Basenfasten-Urlaub – wie kann ich mein Leben basischer gestalten?

Ich empfehle gerne, drei Dinge aus der Kur in den Alltag zu retten und sich kleine basische Rituale zu schaffen. Legen Sie zum Beispiel einen grünen Faden durch den Tag – etwa morgens ein Stück Obst essen, mittags einen Salat und abends eine Gemüsesuppe.

Und Sie selbst? Welchen basischen Favoriten haben Sie?

Mit einer basischen Gemüsesuppe kann man mich glücklich machen. Ich bin viel unterwegs und wenn ich nach einem langen, anstrengenden Tag abends meine Lieblingssuppe – eine Petersilienwurzel-Cremesuppe ohne Sahne – serviert bekomme, ist mein Glück vollkommen.

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