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Dunkehaarige Frau schneidet in der Küche Obst

Die Michalsen-Methode für jeden Tag

Januar ist der Abnehm-Monat

Stand: 16.12.2019

Mit Intervallfasten können wir ganz leicht abnehmen und dauerhaft gesund schlank bleiben. Mit der Michalsen-Methode klappt es ganz entspannt.

Machen wir uns nichts vor. Jede Diät, die auf Gewichtsreduktion ausgelegt ist, fördert den Jo-Jo-Effekt. Das kennen fast alle Abnehmwilligen: Nach dem Blick auf die Waage fällt der Entschluss – es muss sich etwas ändern! Jetzt! Mit vielen guten Vorsätzen, Diätplan, Einkaufsliste und dem klaren Ziel vor Augen, fünf Kilo in vier Wochen zu verlieren, geht es los. Doch selbst, wenn es gelingt abzunehmen, ist nach einer gewissen Zeit alles wieder beim Alten. Fast alle Diäten scheitern. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Es gibt eine einfache Alternative, die realistisch und gesund zum Wohlfühlgewicht führen kann – das Intervallfasten. Am besten in Kombination mit einer vegetarischen Vollwerternährung.

Prof. Michalsen: „Erstaunlich, dass Intervallfasten erst jetzt zum Trend wurde, denn es ist eigentlich unsere natürliche, urmenschliche Ernährungsform. Letztendlich geht es darum, nicht ständig oder in kurzen Abständen zu essen, sondern ausreichend Pausen dazwischen zu schaffen.“ Wer also etwa eine Pause von 14 bis 16 Stunden über die Nacht einhält oder an zwei Tagen in der Woche fastet, kann – theoretisch – dazwischen nach Belieben alles essen und profitiert trotzdem. Sinnvoller ist es natürlich, sich ausgewogen und vollwertig zu ernähren.

Und man nimmt trotzdem ab? Prof. Michalsen berät seit ein paar Jahren Patienten zum Intervallfasten, und die Rückmeldungen sind eindeutig. Die meisten verlieren an Gewicht, vor allem, wenn sie vorher stark übergewichtig waren. Blutzucker- und Blutfettwerte verbessern sich. Intervallfastende berichten außerdem, dass sie sich fitter und weniger müde fühlen. Prof. Michalsens Empfehlung ist eine vegetarische Variante.

Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Naturheilkunde der Charité Universitätsmedizin Berlin, bewertet die wichtigsten Trends zur Ernährung und zeigt, wie mit einer Umstellung Heilerfolge bei Erkrankungen und Beschwerden erzielt werden können. Diesmal: gesund abnehmen, dauerhaft schlank bleiben

So geht Intervall-Fasten

Bei dem sogenannten Time-Restricted-Eating (TRE) fastet man idealerweise 16 Stunden am Tag, in den restlichen acht Stunden kann man essen so viel man will. Prof. Michalsen empfiehlt allerdings zwei Mahlzeiten pro Tag. Je nach Belieben kann man das Frühstück oder Abendbrot ausfallen lassen. Also: Fand die letzte Mahlzeit um 18 Uhr statt, kann um 10 Uhr gefrühstückt werden. An fünf Tagen in der Woche sollte man diese Pausen einhalten. Diese Art des Intervallfastens fällt den meisten am leichtesten.

Für alle, die nicht regelmäßig 16 Stunden fasten möchten oder können, gibt es eine weitere Variante – das 2:5-Fasten: an zwei Tagen der Woche fasten. Diese Fastentage sind jedoch keine Nullnummer, es werden allerdings nur 600 Kalorien zu sich genommen.

Und alle zwei Wochen ein Entlastungstag

Das 16:8-Fasten mit Essenszeiten zwischen 10 und 18 Uhr oder zwischen 12 und 20 Uhr berücksichtigt den jeweiligen individuellen Biorhythmus und ist nach dem Stand der Wissenschaft für den Stoffwechsel und den Zellreinigungsprozess am sinnvollsten.

Für Prof. Michalsen ist diese Form deshalb die ideale Diät für alle. „Doch vom peniblen Zählen der Stunden rate ich ab. Viel wichtiger ist, dass das Intervallfasten gut in den Alltag zu integrieren ist.“ Zusätzlich empfiehlt er alle ein bis zwei Wochen einen Entlastungstag mit Reis- oder Hafermahlzeiten. Dafür drei Portionen Reis (je 50 Gramm) ohne Salz kochen und über den Tag verteilt zu sich nehmen.

Eine Alternative sind Hafertage. Wie wäre es mit einem Detox-Wochenende? Dafür morgens, mittags und abends jeweils 80 Gramm Vollkornhaferflocken in Wasser oder ungesalzener Gemüsebrühe kochen. Gern zusätzlich würzen mit Pfeffer, Curry, Kurkuma, Zimt oder frischen Kräutern. Auch ein Teelöffel gehobelte Mandeln sind erlaubt. Dazu können Sie Rohkost wie Gurke oder Kohlrabi naschen.

Bitte zugreifen und genießen

Vollwertkost? Kaum eine Ernährungsform ist so gut untersucht wie die mediterrane Küche. Sie schafft die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben. Es lohnt sich also, das Intervallfasten mit einer vollwertigen mediterranen Küche zu kombinieren. Hier drei Rezepte aus der Naturheil-Küche der Immanuel-Tagesklinik in Berlin, entwickelt von Christel von Scheidt.

Mehr Rezepte unter: kocht.immanuel.de/home

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