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Yoga und Ernährung

Das perfekte Duo zum Entschlacken

Stand: 08.11.2016

Yogaübungen und die passende Ernährung: Das sind die beiden Zutaten für perfektes Entschlacken. Denn beide fördern ein gutes und entspanntes Körpergefühl.

Frühjahr und Sommer stehen auf Neustart – nicht nur die Natur. Auch für unseren Körper wollen wir eine Grundüberholung. Deshalb ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für Detox: gesund ernähren, alle Schlackenstoffe ausspülen, die Verdauung ankurbeln und den Körper mit Energie aufladen.

Die dafür richtigen Lebensmittel sind wichtig (siehe Kasten). Ebenso bedeutend ist aber auch, dass unser Körper die Nahrung optimal verwertet. Da ist der Bauch gefragt. Bestimmte Yogaübungen stärken die Muskeln in unserer Mitte und regen die Verdauung an. „Yoga und Ernährung bilden ein unschlagbares Team, das Sie dabei unterstützen kann, gelassen, entspannt und mit Freude und Energie durch den Tag zu gehen“, so die Autorinnen von „Yoga Kitchen“, Iris Lange Fricke und Nicole Reese. Die beiden empfehlen eine Vier-Wochen-Kur, denn erst dann kommt die Kombination von Yogapraxis, Atemübungen, Meditation und Ernährung voll zum Tragen.

Diese Lebensmittel entschlacken

Getreide: Reis, Quinoa, Buchweizen, Hirse

Obst: Ananas, Papaya, Zitrusfrüchte, Beeren

Gemüse: Salate, Spinat, Rosenkohl, Sellerie, Kohl, Rettich, Gurke, Artischocken

Gewürze und Kräuter: Ingwer, Chili, Senf, Kardamom, Fenchel, Koriander, Minze, Kresse, Petersilie

Getränke: Matcha-Tee, grüner Tee

Die traditionelle Yoga-Ernährung basiert auf der Annahme, dass Nahrungsmittel drei unterschiedlichen Typen zuzurechnen sind. Diese Grundeigenschaften sind zum einen Sattvas, also Lebensmittel, die für einen klaren Geist und ein harmonisches Körpergefühl sorgen. Es sind frische, leicht verdauliche, nährende Lebensmittel wie Vollkornprodukte, leicht verdauliches frisches Obst und Gemüse, natürliche Süßungsmittel wie Honig, Agavendicksaft, Nüsse, Kräuter und Samen sowie Milchprodukte.

Die zweite Gruppe sind Rajas, etwa Kaffee, saure und bittere Früchte und Gemüse, zu stark gesalzene Speisen: Sie machen unruhig, putschen auf. Dann gibt es noch Tamas-Nahrung, die müde macht. Dazu gehören Fleisch und Fisch, fettiges und auch lang gekochtes Essen – eben alles, was lange braucht, um verdaut zu werden.

Die richtige Ernährung sollte also möglichst viele Lebensmittel aus dem Sattvas-Bereich haben. „Einige Yogis setzen auf vegane Ernährung“, so die Autorinnen. Sie verfolgen in ihrem Buch eine lockere vegetarische Lebensweise, die alltagstauglich ist. Sie legen Wert auf regionale und saisonale Produkte. Die beiden haben ihre Rezepte, die yogische Grundprinzipien beinhalten, an die westlichen Gewohnheiten angepasst. „Wie Ihre Ernährung konkret aussieht, können nur Sie selbst erspüren, indem Sie in sich hineinhören“, raten Iris Lange Fricke und Nicole Reese. „Was Ihnen guttut, behalten Sie bei, was nicht, variieren Sie.“ Das Buch steckt voller Anregungen.

Gut zu wissen

Zum Entgiften sollten Sie zwischen zwei und zweieinhalb Liter täglich trinken. Gut sind Wasser, Kräutertee oder Ingwerwasser. No-Gos sind: Kaffee, Alkohol, Tabak sowie unregelmäßige, kalorienreiche und fettige Nahrung.

Übungen zum Nachmachen

Übung 1 aktiviert die tiefen Bauchmuskeln, streckt den gesamten Körper und stärkt die Ausdauer

Halbmond-Variation: Kommen Sie in den Vierfüßlerstand. Strecken Sie das rechte Bein lang nach hinten, stellen Sie den rechten Fuß quer zum Mattenende ab, wobei Sie die ganze Fußsohle auf den Boden bringen. Lösen Sie die rechte Hand vom Boden, öffnen Sie Ihren Oberkörper nach rechts (zur langen Seite der Matte), der Kopf dreht Richtung Decke (bei Nackenbeschwerden schauen Sie zum Boden). Fünf bis acht Atemzüge, und dann direkt weiter mit Übung 2.

Übung 2 massiert die Organe, aktiviert den Stoffwechsel

Tiger-Variation: Kommen Sie in den Vierfüßlerstand, linke Hand aufstellen, linkes Bein hebt sich. Rechten Arm nach vorn ausstrecken. Hüften parallel, Blick zum Boden richten, Nacken strecken. Fünf bis acht Atemzüge halten. Ausatmend linkes Knie und rechten Ellenbogen zueinander ziehen, einatmend Arm und Bein strecken. Fünf bis acht Wiederholungen.

Danach beide Übungen mit der jeweils anderen Seite ausführen.

Tolle Rezepte zum Ausprobieren

„Yoga Kitchen“ von Iris Lange Fricke und Nicole Reese, TRIAS-Verlag, 176 Seiten, ISBN 978-3-8304-8128-7, 24,99 Euro.

Darin finden Sie fünf Übungsfolgen für jeweilige Befindlichkeiten von gestresst bis
antriebslos. Mit den passenden Rezepten und vielen zusätzlichen Tipps.

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