Wie fit ist mein Immunsystem? © Yaroslav Astakhov

Wie fit ist mein Immunsystem?

Trendcheck Immunstärkung: Eine Frage der Technik

Stand: 15.09.2020

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Wer sich neben einer vitalstoffreichen Ernährung oder der Einnahme von speziellen Reformhaus® Nahrungsergänzungsmitteln auf die Suche nach weiteren natürlichen Immunboosts begibt, landet oft bei Methoden, die sich der „Selbstoptimierung“ widmen. Besonders die körperorientierten Techniken, wie Atmung, Meditation oder extreme Kälteexposition erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch wie wirksam sind diese Maßnahmen wirklich, um unsere Abwehrkräfte nachhaltig zu stärken?

Was ist dran an Wim-Hof, Wassertreten und Co.?

Die Wim-Hof-Methode, benannt nach dem gleichnamigen holländischen Extremsportler, setzt auf eine Kombination aus Atmung, Meditation und Kälteexposition, wobei die Erstgenannten auf das Schock-Frosting vorbereiten sollen. Regelmäßiges Üben soll sich positiv auf zahlreiche Gesundheitsfaktoren wie das Immunsystem, die Stimmung oder chronische Gelenkentzündungen auswirken. Die Teilnehmer seiner Kurseinheiten sollen zunächst Hyperventilieren, um den Körper in einen Stresszustand zu versetzen, bevor Sie sich in eine Eisbadewanne setzen. Im Vollbad angekommen gilt es dann auszuhalten – mittels Meditation. Obwohl die Anhänger von Wim-Hof die Methode anpreisen –gesicherte wissenschaftliche Ergebnisse zur Wirksamkeit dieses Methoden-Mix gibt es nicht.

Ein Funken Wahrheit...

… kann dem Ganzen dann zugesprochen werden, wenn jede Methode für sich betrachtet wird. Kälteexposition ist nicht erst seit dem Bekanntwerden des niederländischen „Iceman“ das Mittel der Wahl ,um das Immunsystem zu stärken. Vielmehr sind Kältereize in unterschiedlicher Intensität bereits lange der Kern einiger Naturheilverfahren, die nachweislich ihre positiven Effekte nach sich ziehen. Für Kältereize nach dem Saunieren, Wechselduschen, Wassertreten oder Winterschwimmen zeigen Studien, dass die regelmäßige und langfristige Anwendung vor Infekten schützt und sich das Immunsystem auf zellulärer Ebene anpasst. Wir können also durchaus unserem Immunsystem etwas Gutes tun, wenn wir es ab und zu ins im wahrsten Sinne des Wortes kalte Wasser werfen. Um eine gewisse Regelmäßigkeit zu garantieren, bieten sich besonders Wechselduschen,zum Beispiel als Abschluss der ohnehin regelmäßigen Körperpflege an.

Auch wer entspannt ist, macht sich stark

Für alle, die Wechselduschen als puren Schock empfinden, gibt es eine Alternative. Denn bekannt ist, dass andauernder Stress und Anspannung das Immunsystem schwächen und uns anfälliger für Infekte machen. Wer sich selber gut herunterfahren kann und regelmäßig entspannt, der stärkt sein Immunsystem ebenso. Um andauernden Stress zu regulieren, bieten sich viele Techniken an – regelmäßige Meditation, Atmung oder Yoga sind nur einige davon. Auch ein regelmäßiges moderates Ausdauer- oder Krafttraining können hier positive Effekte nach sich ziehen, denn beim Sport werden nachweislich Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet.

Luft und Licht

Wollen wir die positiven Effekte der genannten Immunkuren verstärken, verlegen wir sie nach draußen. Denn frische Luft und vor allem Sonneneinstrahlung haben nachweisliche positive Effekte auf unsere Gesundheit. Gerade der goldene Herbst ist dafür bestens geeignet. Denn es ist die letzte Zeit des Jahres, in der die Sonne noch hoch genug steht, damit unsere Hautrezeptoren das körpereigene Vitamin D produzieren können und die Speicher für den Winter gefüllt sind.

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