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Mudras für mehr Energie

Alles im Griff

Stand: 10.11.2016 (10.11.2016)

Mudras bringen Energie bis in die Fingerspitzen. Diese einfachen, kraftvollen Gesten können beruhigen, Kraft spenden und zum Wohlfühlen beitragen. Das Gute: Es kann sofort losgehen.

Die Hände sind unsere wichtigsten Werkzeuge. In den Händen enden aber auch - wie in den Füßen - viele Energiebahnen. Doch im Gegensatz zu Fußreflexzonenmassagen sind Mudras, die anregenden Fingeryogaübungen, noch keine gängige Praxis. Dabei kann jede und jeder Mudras machen - ohne Kurs. Gertrud Hirschi, Yogalehrerin und Mudraexpertin weiß: Mudras zu praktizieren ist denkbar einfach und benötigt keine speziellen Anweisungen.

Mudras wirken auf vielen Ebenen: Sie machen Finger, Hände und Gelenke geschmeidig. Selbst die Schultern werden beweglicher. Sie lösen Blockaden und lassen die Lebensenergie frei fließen. Deshalb sind Mudras in der Yogatradition auch eine therapeutische Methode. Das Gute, so Gertrud Hirschi, mit den Mudras wird nicht nur auf den Körper, sondern immer auch auf den seelisch-geistigen Bereich positiv eingewirkt. Es gibt Fingerhaltungen für bessere Konzentration, für eine gute Verdauung und einen tiefen Schlaf - um nur einige Beispiele zu nennen. Damit Mudras allerdings diese positive Wirkung zeigen, muss man sie regelmäßig machen und einiges beachten. Beispielsweise ist es, laut Gertrud Hirschi, ganz wichtig, dass die Gedanken während der Mudra nicht abschweifen. Dennoch, Schaden kann eine Mudra nicht.“, meint die Schweizerin.

Eine häufige Anwendung einer Mudra kennt fast jeder: Die Hände werden wie beim Gebet aneinandergelegt. Übrigens ein gängiger Gruß in Indien nicht nur bei Yogis. Diese Haltung wirkt ausgleichend, reduziert Stress und lenkt die Aufmerksamkeit nach innen. Wir zeigen Ihnen hier drei Haltungen gegen Mattigkeit, Unentschiedenheit und für ein friedliches Miteinander.

„Es ist von größter Bedeutung, dass man während des Haltens einer Mudra nicht an den Ist-Zustand denkt, sondern sich gedanklich vorstellt, wie man es haben möchte (beispielsweise Gesundheit, Erfolg, mehr Lebensfreude und vieles mehr). Ebenso wichtig ist es, dass man das Positive in seiner Imagination schon mit allen Sinnen erlebt.“

Gertrud Hirschi

Die Hakini-Mudra löst ein Problem

Im Sitzen die Hände entspannt in den Schoß legen. Die rechte Hand liegt auf der linken und die Innenflächen zeigen nach oben. So lange halten, wie es angenehm ist.

Wirkung: Diese Handverbindung fördert eine friedvolle Kommunikation und vermittelt zwischen den beiden Gehirnhälften. Sie ist auch eine klassische Meditationshaltung.

Die Bhairava-Mudra macht entschlossen

Sie sitzen oder stehen. Die Fingerspitzen beider Hände aufeinanderdrücken. Die Augen können offen oder geschlossen sein, die Augen schauen leicht nach oben. Sie können zur stärkeren Wirkung auch die Fingerspitzen leicht aufeinanderklopfen. Fünf bis zehn Atemzüge lang halten.

Wirkung: Aktiviert die Intuition, regt Kommunikation und Konzentration an und verschafft klare Orientierung bei Problemen.

Die Surya-Mudra inspiriert

Sie sitzen oder knien entspannt. Sie können eine oder beide Hände verwenden. Den Ringfinger zur Wurzel des Daumens der gleichen Hand bringen und mit dem Daumen auf den Ringfinger drücken. Die anderen Finger entspannt ausstrecken. Die Augen schließen und den hellen Morgen visualisieren.Mindestens drei Minuten, am besten aber dreimal täglich 15 Minuten halten.

Wirkung: Hilft bei körperlicher Lethargie oder in einer traurigen Stimmung.

Die Mudras stammen aus: Swami Saradananda Entdecke die Kraft der Mudras, Lotos-Verlag, 16,99 Euro. Detailliert gezeigte Mudras als schnelle Hilfe bei Alltagsbeschwerden wie Allergien, Schlaflosigkeit, Kopfweh.

Gertrud Hirschi Yoga@work, Synergia Verlag, 29 Euro. Übungen, Mudras, Mantras für mehr Wohlbefinden bei der Arbeit. Mit vielen Tipps  wie beispielsweise. Handmassagen (siehe oben), um mit mehr Energie in den Tag zu gehen.

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