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Im Gespräch mit Prof. Dr. Ingo Froböse

Thema Bewegte Lust

Stand: 01.09.2017 (01.11.2017)

Prof. Ingo Froböse; wissenschaftlicher Beirat des Programms „Reformhaus® activate your life“

 

 

Studien haben ergeben, dass Sportler im Verhältnis mehr Sex haben als Nicht-Sportler – gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung?

Prof. Ingo Froböse: Die gibt es in der Tat. Sportlerin und Sportler besitzen aufgrund eines erhöhten Testosteronspiegels naturgemäß ein verstärktes Lustempfinden. Zudem sorgt sportliche Belastung für eine vermehrte Endorphinausschüttung, und wir wissen alle: Eine positive Grundstimmung ist die Basis für unser Lustempfinden.

Bedeutet mehr sportliche Aktivität denn auch besseren Sex?

Das kann man natürlich nicht pauschalisieren, aber zumindest  die Grundvoraussetzungen für guten Sex können wir durch regelmäßigen Sport optimieren. Sportler besitzen meist eine besser ausgebildete Muskulatur in der Körpermitte und sind zudem auch motorisch besser geschult. So lässt sich die sexuelle Lust bewusster und ausdauernder steuern. 

Und eine größere Bewegungsamplitude?

Das beste Sex-Training ist erst mal der Sex selbst! Denn hier handelt es sich um eine wirklich tolle Ganzkörperaktivität, bei der nahezu alle unsere 654 Muskeln zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus sind Beckenboden, Hüfte und Gesäß die wichtigsten Muskelgruppen für ein möglichst intensives sexuelles Erlebnis. Um diese effektiv zu trainieren, können wir ganz simple Übungen wie Sprünge oder auch tiefe Kniebeugen machen. Wenn es um ganzheitliches Training des Beckenbodens, also Kraft, Ausdauer und Flexibilität geht, sind Yoga und Pilates die perfekten Begleiter.  

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