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Im Gespräch mit Dr. Ina Völker

Thema Wechseljahre

Stand: 24.03.2017 (01.04.2017)

Drei Fragen an Dr. Ina Völker

Sportwissenschaftlerin Dr. Ina Völker, Mitglied im Team von Prof. Ingo Froböse, dem wissenschaftlichen Beirat des Programms "Reformhaus® activate your life"

 

Warum würden Sie Bewegung als DIE Medizin gegen Wechseljahresbeschwerden bezeichnen?

Dr. Ina Völker: Weil regelmäßiges Training in vielerlei Hinsicht die Schattenseiten der hormonellen Umstellung kompensiert. Sport kann nicht nur den Stoffwechsel ankurbeln und somit eine Gewichtszunahme reduzieren, sondern auch die Knochendichte erhöhen, den Körper straffen und die Zusammensetzung der Blutfette verbessern.

Kann ein aktiver Lebensstil die Menopause auch bereits vorher positiv beeinflussen?

In jedem Fall! Frauen, die einen aktiven und gesunden Lebensstil pflegen, können natürlich während der Menopause von gewissen „Ressourcen“ zehren. Wer schon zu Beginn fit ist und sich bewegt, profitiert unter anderem von einem höheren Grundumsatz und wird folglich weniger schnell an Körpergewicht zunehmen. Auch spannend in diesem Zusammenhang: Selbstbewusstere Frauen leiden laut wissenschaftlichen Studien weniger unter den Symptomen der Wechseljahre. Und das obwohl die Symptome gleichermaßen ausgeprägt sind. Ein Grund mehr, aktiv zu werden!

Welche Art von Bewegung ist besonders geeignet?

In den Wechseljahren ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining besonders zu empfehlen. Mit einem regelmäßigen moderaten Ausdauertraining wie Walken, Joggen, Wandern oder Radfahren bringt man den Stoffwechsel in Schwung. Zur Vorbeugung oder Eindämmung einer Osteoporose ist zusätzlich ein moderates Krafttraining an Geräten oder aber kraftbetonte Gymnastik zu empfehlen. Ergänzend dazu sind auch Übungen, die die Flexibilität steigern, zu empfehlen, wie sie beispielsweise beim Yoga angewendet werden, um sich bis ins hohe Alter die Beweglichkeit zu erhalten.

Unser Lese-Tipp: Wie ausgewechselt - Aktiv durch die Menopause 

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