Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Haltet die Welt an

„Reformhaus® activate your life": Achtsamkeit

Stand: 01.02.2017 (01.02.2017)

Reizüberflutung, ständige Erreichbarkeit, steigende Erwartungshaltungen an uns selbst - wo ist die Stopptaste, eine Möglichkeit, das Hier und Jetzt einzufrieren oder zumindest zu verlangsamen? Glauben wir den zahlreichen Romanen und Filmen, sind eine Zeitmaschine,wenn nicht sogar übermenschliche Kräfte dazu nötig. Glücklicherweise gibt es genug einfache oder sagen wir, lebensnahe Methoden, die jedem von uns den Genuss des Moments zurückbringen.

Der Wecker klingelt, der erste Blick geht zum Smartphone auf dem Nachttisch - vier neue Nachrichten. Unter der Dusche kommen bereits die ersten Gedanken an die heute zu bewältigenden Aufgaben. Nach einem weiteren Blick auf das Smartphone wird der Kaffee schnell im Stehen ausgetrunken, denn die Staumeldungen aus dem parallel laufenden Radio lassen nichts Gutes für den Arbeitsweg vermuten - schon ein typischer Morgen skizziert, welche Flut von Informationen, Sinneseindrücken und Erwartungen empfangen und von unserem Gehirn bewertet werden müssen, bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hat.

Diese Anforderung der immer höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit bleibt natürlich nicht folgenlos: Die Wissenschaft beziffert unsere heutige Aufmerksamkeitsspanne auf ganze acht Sekunden, das ist eine Sekunde kürzer als die eines Goldfischs! Höchste Zeit also, dass wir wieder zurückfinden zu der Fähigkeit, bestimmte Automatismen abzuschalten, Erwartungen an andere und uns selbst zurückzulassen und für den Moment innezuhalten. Es ist Zeit für mehr Achtsamkeit oder wie es der führende Achtsamkeitsexperte, Jon Kabat-Zinn, beschreibt, „auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein, bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.“

Den Moment zurückerobern

Doch um überhaupt an diesen Punkt zu gelangen, müssen wir zunächst die Bereitschaft zeigen, der Geschwindigkeit unseres heutigen Alltags nicht bedingungslos zu folgen. Studien zeigen nämlich, dass es sich für viele Teilnehmer einer sich im Sekundentakt wandelnden Welt im ersten Moment unangenehm anfühlt, wenn das Übermaß an Reizen einfach mal abgestellt wird.

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, uns auf einen isolierten Stimulus zu konzentrieren oder auf das Nichtsdenken und Nichtstun einzulassen? Schuld sind die Mechanismen, denen wir uns tagtäglich unterwerfen, ganz nachdem Motto: Mein Leben funktioniert nur mit Multitasking. Dabei hat unser Hirn keinerlei Filter, der eine solche Priorisierung von Reizen ermöglicht, ganz im Gegenteil: Wir schenken jedem neuen Impuls sofort Beachtung, egal, ob wir ihn in diesem Moment als wichtig empfinden. Solch einen Filter zu installieren, gewissermaßen den eigenen An- und Aus-Knopf für Reizaufnahmen zu finden, das funktioniert nur mit einfachem, aber stetigem Training.

Sich auf das Rauschen der Blätter konzentrieren, die Saftigkeit eines Apfels bewusst im Mund spüren, den Duft eines frischen Blumenstraußes einsaugen oder einzelne Regentropfen auf der Haut spüren: Jeder unserer Sinne ist für sich allein genommen faszinierend. Also lohnt es sich, diesen auch bewusst zu genießen. Gerade, weil dieses Erleben einer bestimmten Sinneswahrnehmung in unserem Alltag oft durch andere Störfaktoren verwässert. Die Konzentration auf eine isolierte Sinneswahrnehmung verbessert nicht nur die Leistungsfähigkeit unserer Sinnesorgane. Wir steigern auch unsere Fähigkeit, den Wust von Sinneswahrnehmungen besser koordinieren zu können.

Gut zu wissen:

Unsere Sinne unter Dauerstress - das sind die Folgen:

  • Unsere alltägliche Aufmerksamkeitsspanne beträgt gerade einmal noch acht Sekunden.
  • Im Schnitt greifen wir 150-mal am Tag zu unserem Mobiltelefon.
  • Die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen - ausgelöst durch Zeitdruck und Stress - sind seit 1999 um fast 80 Prozent gestiegen.

Der sechste Sinn

Neben den äußeren Sinneswahrnehmungen ist es besonders das Hineinspüren in den eigenen Körper, mit dessen Aktivierung verschiedene Aspekte von Achtsamkeit geschult werden. Neben klassischen Meditationsübungen finden sich in der Bewegungs- und Trainingswissenschaft viele Praktiken, die unsere Achtsamkeit fördern. Ob BodyScan, Progressive Muskelentspannung oder Atemregulationsübungen - es geht darum, einzelne Körperpartien bewusst wahrzunehmen.

Das Ansteuern bestimmter Muskelpartien erfordert ein physisches wie auch neuronales Bewusstsein, das die meisten von uns viel zu selten aktivieren. Genauso verhält es sich mit unserer Atemregulation: Es macht einen himmelweiten Unterschied, sobald wir unseren vermeintlich automatisierten Atemrhythmus bewusst spüren und regulieren.

Sie sehen also: Auch wenn Achtsamkeit einen vermeintlich einfachen Zustand des Seins im Augenblick beschreibt, sind dessen Ausprägungen praktisch grenzenlos. Denn jeder von uns kann Achtsamkeit ganz individuell definieren, trainieren und praktizieren. Wichtig ist allein das Gefühl, welches wir dadurch zurückgewinnen: Das Gefühl, eine Stopptaste finden und nutzen zu können, um einem Moment, Empfindungen oder Reizen die Zeit zu geben, die wir diesen zuwenden wollen - egal wie schnell sich die Welt um uns herum weiterdreht.

Achtsamkeit als Erfolgsfaktor

Schwimmer sprechen vom „Wasserfassen“, Skifahrer vom „Gleitgefühl“ - für LeistungssportlerInnen ist das eigene Körperbewusstsein ihr wichtigstes Kapital. Deshalb wissen Sie auch, dass nur die richtige Balance aus Anspannung und Entspannung dazu führt, Ihre beste körperliche und mentale Leistung im Moment des Wettkampfes abrufen zu können. Sie tun letztlich also nichts anderes, als achtsam mit sich selbst und Ihren Ressourcen umzugehen.

Was wir von Sportlern lernen können

Nun geht es den meisten von uns nicht darum, eine neue Bestzeit aufzustellen oder einen Wettkampf zu gewinnen. Trotzdem können wir viele Verhaltensweisen von Spitzensportlern für unseren Alltag nutzen, um unser Körperbewusstsein zu schulen und damit auch unseren mentalen Zustand zu beeinflussen.

Wie fühlt sich der Unterschied an, zwischen einem angespannten und entspannten Muskel? Wie reagiert mein Herzschlag auf eine bestimmte Atemfrequenz? Was für Signale senden die Rezeptoren meiner Fußsohle, wenn ich barfuß über verschiedene Untergründe laufe? All dies sind Körpererfahrungen, die uns Achtsamkeit gegenüber unserem Körper lehren und gleichzeitig die Konzentration auf bestimmte Sinneswahrnehmungen schult. Genau diese Zielsetzung haben auch die neuen Übungen unseres „Reformhaus® activate your life“-Bewegungsprogramms.

Die passenden Übungsvideos finden Sie wie immer mit dem oben stehenden QR-Code oder auf unserem neuen „Reformhaus® activate your life“-YouTube-Kanal.

„Die Zeit nehm' ich mir“

Bewusster, intensiver und entspannter leben und auf die scheinbaren Nebensächlichkeiten achten – das gehört zu einem achtsamen Leben: Drei Produkte aus dem Reformhaus® können Sie dabei unterstützen.

Stress lass nach...und erlebe dann ein neues Ich

Puh! Wieso wollen Hektik und Stress gar nicht mehr aufhören? Stopp! Höchste Zeit, wieder mehr auf sich selbst zu hören, Ruhe zu finden und neue Energie zu tanken. Wir besinnen uns auf die wohltuende Kraft der Natur und lassen uns von den ausgewählten Kräutern im neuen 10-Kräuter-Elixier „Freetox® Gerstengras-Birke“ von Salus entspannt durch den Tag begleiten. Das Elixier schmeckt wunderbar feinherb-zitronig und enthält neben den namensgebenden Birke und Gerstengras unter anderem auch Ingwer, Brennnessel und Mariendistel.

TIPP: Für eine kleine Kräuter-Kur einfach 12,5 Milliliter „Freetox® 10-Kräuter-Elixier“ mit 1,5 Liter Wasser verdünnen und über den Tag verteilt trinken.

Abwarten und Tee trinken

Manchmal muss man einfach die Zeit anhalten - tief durchatmen und sich mit einer Tasse heißen Tees zurückziehen. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele!

7 x 7® KräuterTee“ von Jentschuramit 49 Zutaten wie Gewürzen, Wurzeln, Kräutern oder Blüten duftet nicht nur herrlich, sondern schmeckt auch wunderbar aromatisch. Ob als lose Teemischung oder im praktischen Filterbeutel, der Tee ist ein echter Genuss. Einfach einen Esslöffel Kräuter oder zwei Filterbeutel mit einem Liter Wasser aufbrühen - fertig ist Ihre kleine Auszeit vom Alltag.

TIPP: Februar ist für Sie die Zeit zum Fasten? „7x7® KräuterTee“ ist ein bewährter Begleiter von Reinigungskuren.

Eine Mahlzeit kann ich auch mal trinken

Klingt gut, aber nur, wenn es ein ganz besonderer Saft ist, der alles enthält, was der Körper braucht, um fit zu bleiben. Der neue Direktsaft „Detox Bio“ von Rabenhorst ist so ein Getränk: Rote Bete, Matcha, sechs tolle Früchte und dazu Spirulina-Algen - alles aus kontrolliertem biologischem Anbau - das ist geballte Antioxidatienkraft. Unser Körper freut sich überdie leckere und Vitamin-C-reiche Unterstützung.

TIPP: Wie praktisch! Den „Detox Bio“ gibt es auch in einer kleinen Flasche. Ideal für unterwegs und als Erfrischung beim Sport.

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen