Fußreflexzonen-Massage

Was machen die eigentlich?

Stand: 11.07.2016

Empfehlen über:

Durch die Massage der Füße wird ein positiver Effekt auf den ganzen Körper ausgeübt.

Was passiert?

Die Füße sind nach Auffassung der Fußreflexzonen-TherapeutInnen das Spiegelbild des Körpers. Sie verraten, was sich weiter oben im Körper abbspielt. Wie auf einer Landkarte angeordnet, finden sich dort Verbindungspunkte zu allen Organen, Muskeln und Gelenken. Genau diese „Reflex“-Zonen werden bei der Massage gezielt angeregt.

Und so läuft eine Fußreflexzonen-Massage ab: Sie liegen entspannt und barfüßig auf einer Liege. Der Masseur wird zunächst die Füße betrachten und mit den Fingern Verhärtungen oder andere Auffälligkeiten ertasten. Er beginnt mit Streichen und leichtem Verschieben der Haut. Dann wird stärkerer Druck ausgeübt. Schmerzt eine Stelle, deutet das auf Probleme in einem bestimmten Teil des Körpers hin, etwa auf eine Zahnfleischentzündung oder eine verspannte Nackenmuskulatur. Durch die Massage wird ein heilsamer Effekt auf die Problembereiche ausgeübt. Es werden übrigens immer beide Füße behandelt und massiert. Die Behandlung dauert zwischen 20 und 45 Minuten. Sie wird meist in Serien von mehreren Terminen angeboten.

Wem hilft’s?

Viele PatientInnen stellen eine schmerzlindernde Wirkung fest – vor allem bei Arthrose (eine Studie am Kompetenzzentrum Naturheilkunde des Universitätsklinikums Jena ergab 2006, dass bei Kniearthrose die Fußreflexzonen-Massage die Beweglichkeit des Gelenks steigern kann). Kopfweh und Muskel-Verspannungen. Einen Versuch wert ist die Fußreflexzonen-Massage außerdem bei Schlafstörungen, Erschöpfung und Wechseljahrsbeschwerden. Aber auch Gesunde profitieren von der entspannenden Behandlung.

Aufgepasst!

Bei Beschwerden in den Füßen, akuten Venen- oder Lymphgefäßentzündungen sollte man keine Fußreflexzonen-Massagen durchführen.

Was Sie selbst tun können

Kleine Übung für Zuhause

Viel zu selten widmen wir uns den Füßen. Eine Massage ist in jedem Fall wohltuend und sinnvoll. Starten Sie damit, erst den einen, dann den anderen Fuß einmal sanft durchzukneten – etwas Öl kann hilfreich sein.

Am besten beginnen Sie mit der Sohle und der Ferse. Danach wird jeder Zeh einzeln massiert. Gibt es Stellen, die empfindlich sind? Wo ist die Berührung unangenehm? Üben Sie vorsichtig etwas Druck aus. Zonen für den Rückenbereich liegen zum Beispiel in den Innenkanten der Füße, bei Kopfschmerzen kann es hilfreich sein, die Außenseite und die Spitze des großen Zehs zu massieren.

Ansonsten gilt: Die Berührung soll in erster Linie angenehm sein.

Kontakte: Eine Therapeutenliste finden Sie im Internet unter www.fussreflex.de

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen