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Frau und Mann fahren Rad

Kein Platz für Radikalisierung

Hilfe gegen oxidativen Stress

Stand: 27.03.2019

Sind wir gestresst oder entspannt? Jeder von uns hat auf diese Frage eine schnelle Antwort parat. Aber wie es um das Stresslevel unserer Zellen bestellt ist, mag wohl kaum einer bewerten können. Dabei ist genau dieser oxidative Stress ein wichtiger Parameter für unser Wohlbefinden. Zum Glück haben wir mit der richtigen Dosis Bewegung und einer pflanzenbasierten Ernährung echte Trümpfe in der Hand, um die Stressoren unseres Zellsystems einzudämmen.

Was von außen stresst, stresst auch nach innen

Erst Mitte der 1980er-Jahre wurde durch den deutschen Mediziner Helmut Sies erforscht, dass sich negative Umweltfaktoren unmittelbar auf unser zelluläres Stresslevel auswirken. Übermäßige UV-Strahlung, Abgase, das Rauchen und auch der Abbau von Stresshormonen beflügeln die Bildung freier Radikale. Je mehr von diesen „partnerlosen“ Elektronen in unserem Körper unterwegs sind, desto höher ist die Gefahr für oxidativen Stress. Und den merkt und sieht man uns an: Schnellere Alterungsprozesse in Form von Falten aber auch Funktionsverluste von Zellen und damit Leistungseinbußen sind die Folgen – denn die Reparaturprozesse auf Zellebene funktionieren nicht
mehr.

Ein Teller Buntes für den Zellschutz

Durch einen aktiven Lebensstil und durch eine bewusste Ernährung können wir ganz einfach unsere antioxidative Abwehr stärken. Entgegen vieler Werbeversprechen benötigen wir laut aktueller Studien des medizinischen Instituts der Uni Frankfurt dafür aber keine hochdosierten Antioxidantien-Cocktails. Unser Körper kann durch den richtigen Mix aus Makround Mikronährstoffen ohne Probleme Antioxidantien selbst bilden. Die Devise lautet: Je bunter der Teller, desto mehr Stoffe für unseren Zellschutz nehmen wir zu uns. Mit einer ordentlichen Portion Obst und Gemüse ist also bereits ein großer Beitrag geleistet. Sie stellen dem Körper nicht nur die antioxidativen
Vitamine C, E und A zur Verfügung, sondern sorgen durch die Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen auch dafür, dass der oxidative Stress viel weniger Schaden an unseren Mitochondrien anrichten kann. Bekannte Vertreter wie Carotinoide aus Karotten und Tomaten oder die Phenolsäure in Kaffee und Tee schaffen dies, indem Sie freiwillig Elektronen an die freien Radikale abgeben und diese damit neutralisieren.

Ausdauertraining für die Stresstoleranz

Auf den ersten Blick sieht die Gleichung „Mehr Ausdauertraining = weniger oxidativer Stress“ eher wie eine Milchmädchenrechnung aus, wird doch gerade bei dieser sportlichen Belastung viel Energie aus Sauerstoff benötigt und damit die Produktion von freien Radikalen sogar begünstigt. Zahlreiche Studien belegen allerdings, dass moderates Ausdauertraining wie Schwimmen, Radfahren oder Walken trotzdem den oxidativen Stress verringern! Der Grund: Die Zahl der antioxidativen Enzyme, also der natürlichen Radikalfänger in unseren Muskeln werden gesteigert. Das führt dazu, dass der oxidative Stress gar nicht erst zu den Zellen gelangen kann, sondern direkt an Ort und Stelle bekämpft wird. Wer regelmäßiges Ausdauertraining betreibt, kann dadurch auch die oxidative Stresstoleranz deutlich erhöhen.

Die Dosis macht das Gift

Sehr belastende Sporteinheiten, wie zum Beispiel das High Intensity Training, können gerade bei sehr unregelmäßigen Trainierenden den positiven Effekt der Bewegung umkehren. Denn durch diese intensiven Einheiten wird die Produktion von freien Radikalen massiv gesteigert. Eine Situation, die nur ein sehr gut trainierter Körper durch sein deutlich besseres antioxidatives Potenzial regulieren kann. Für Anfänger oder die typischen „Weekend Warrior“ (unter der Woche Couch, am Wochenende
voll ausbelasten) gilt also: Lieber weniger intensive Einheiten öfter durchführen, um der Bildung freier Radikale vorzubeugen und gleichzeitig langsam das eigene Zellschutzsystem zu optimieren.

Wie genau so ein Ausdauertraining aussehen kann oder wie der Start in die neue Laufsaison am besten gelingt? „Reformhaus® activate your life“-Experte Prof. Ingo Froböse hat mit seinem Team für Reformhaus® exklusive Bewegungsprogramme für einen optimalen Zellschutz zusammengestellt.

Activate your life! Hier geht es zu den kostenlosen Videos.

Mit dem Reformhaus® activate your life-Fitnesscheck können Sie in nur wenigen Minuten ermitteln, welches Programm am besten zu Ihnen passt.

Die besten Radikalfänger aus der Natur:

Die Qualität von Radikalfängern wird in ORAC gemessen (= Oxygen Radical Absorption
Capacity). Davon sollten täglich 3.000–7.000 Einheiten zu uns nehmen, um den Körper antioxidativ zu unterstützen.

Mit diesen „ORAC-Bomben“ gelingt das ganz leicht und zwar in jeder Mahlzeit (Angaben ORAC-Wert pro 100 Gramm):

FÜR SÜSSES:
Rohe Kakaobohne 28.000
Wilde Blaubeere 13.400
Cranberry 8.900
Brombeere 7.700

FÜR HERZHAFTES:
Gartenbohne 13.400
Kidneybohne 13.300
Artischocken 7.900
Pekan-/Walnuss 5.100

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