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Fehler ausdrücklich erwünscht

Aus Fehlern lernen

Stand: 02.08.2017 (02.08.2017)

"Wie lernt mein Kind am besten?" Diese Frage verunsichert viele junge Eltern. Auf Bewegung bezogen gibt es eine klare Antwort, denn Kinder besitzen ein großartiges motorisches Lernwerkzeug: den Fehler. Doch um Fehler zu machen, müssen wir unsere Kleinen Dinge ausprobieren und sie abenteuerlustig sein lassen. Denn für die motorische Entwicklung brauchen Kinder keine Komfortzonen, sondern Situationen, in denen sie auch mal auf die Nase fallen.

Schauplatz Klettergerüst: Zwei Jungs rumpeln ineinander, weil sie zu spät abgebremst haben. Weiter hinten turnt ein kleines Mädchen kopfüber an einer Stange, die Haare über den dreckigen Boden baumelnd. Daneben steht ihre Freundin mit einer dicken Beule am Kopf und grinst. Warum Kinder das tun, was sie tun, ist für uns Erwachsene meist nur schwer zu verstehen, doch unser Erbgut weiß es besser. Denn im scheinbar chaotischen Klettern, Raufen und Toben steckt der Schlüssel für die motorische und gleichzeitig kognitive Entwicklung unserer Kleinen. Gerade im goldenen Lernalter bis zum Eintritt in die Pubertät wird durch Bewegung der sogenannte neurotrophe Wachstumsfaktor BDNF freigesetzt, der unmittelbar für die Neubildung und Vernetzung der Synapsen in unserem Gehirn verantwortlich ist.

Moderne frisst Bewegung

Leider spielt die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft diesem genetischen Drang nicht gerade in die Karten. Urbane Umgebungen bieten oft viele Gefahren und wir machen uns Sorgen, die kleinen Entdecker unbeirrt herumlaufen zu lassen. Auch die fortschreitende Technisierung schränkt Bewegung ein. Zum einen leben wir es falsch vor, zum anderen schaffen wir nicht die richtige Umgebung. Videospiele und Smartphones sind im Zusammenhang mit Bewegung fehl am Platz!

So kann es kaum wundern, dass nur etwas mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren (27,5 Prozent) die Bewegungsempfehlung der WHO (World Health Organization) erfüllen. Diese empfiehlt ein tägliches Bewegungspensum von mindestens 60 Minuten moderater körperlicher Aktivität. Wichtige Minuten, die Kinder benötigen, um sich zu entwickeln – und zwar nicht nur den Körper, die Muskeln und deren koordinatives Zusammenspiel.

Ein richtiges Maß an Bewegung ist auch für die Bildung der psychosozialen sowie emotionalen Kompetenzen wichtig – Grundlage etwa für ein gesundes Selbstbewusstsein. Kinder erfahren Bewegung gemeinsam und lernen auf diesem Weg auch ihre Mitmenschen kennen. Sie lernen zu tauschen, zu teilen oder mit Angst, Frust und Enttäuschung umzugehen. Eine wichtige Auswirkung ist, dass bei Bewegung verstärkt ein Botenstoff namens Serotonin ausgeschüttelt wird. Dieser sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und steuert unsere Emotionen auf positive Weise, sodass wir angstfreier agieren und ausprobieren. Sogar bei Babys spielt Bewegung schon eine wichtige Rolle in der Entwicklung. Sie können noch nicht sprechen, kommunizieren aber schon durch Bewegung. 

3 Fakten für alle besorgten Eltern

  1. Für Eltern, die ständig ihre Kinder in Watte packen, existiert mittlerweile tatsächlich ein Eigenbegriff samt passendem Wikipedia-Artikel: Helikoptereltern
  2. Spielplätze rangieren in den Unfallstatistiken von Kindern ganz unten
  3. Bewegung im Kindesalter ist entscheidend für die Neubildung und Vernetzung der Synapsen in unserem Gehirn

Schrammen – ein Grundrecht für Kinder

Wir sprechen hier nicht davon, Kinder auf Bahngleisen spielen zu lassen. Es gilt nur, ernsthafte Risiken von kleineren zu differenzieren. Denken Sie einmal an ihre eigenen Verletzungen, als Sie noch kleiner waren. So schlimm war’s gar nicht, oder? Was man dabei aber rückblickend gelernt hat, ist erstaunlich. Wir haben uns unsere koordinativen, körperlichen und geistigen Grundlagen für das Leben geschaffen. Erfolg und Misserfolg haben uns dabei den Weg geleitet. Bei Schrammen suchten wir uns einen neuen Weg, bei einem Erfolgserlebnis wussten wir, dass wir richtig liegen. Und dazu brauchten wir gar nicht viel. Nur die richtige Umgebung und die nötige Freiheit in unserem Tun. Nun als Erwachsene stehen wir in der Verantwortung, unseren Kindern entsprechende Möglichkeiten zu bieten und den Widrigkeiten der modernisierten, sich immer schneller drehenden Welt, zu trotzen.

Ein kleiner Schubser in die richtige Richtung

Und wenn es mal nicht von ganz allein klappt, können wir ja einen Anreiz schaffen. Wir bringen unsere Kinder raus in die Natur oder geben ihnen eine Anregung. Balancieren sie doch einfach mal vor der Nase Ihres Kindes über eine Mauer. Spiele wie „ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ sind toll für die kindliche Koordinationsentwicklung und erzeugen Begeisterung für Bewegung. Diese und noch weitere Ideen für die motorische Frühentwicklung finden sie im Bewegungskasten. Der Anfang ist allerdings schon damit gemacht, unseren Kindern den Raum für Bewegung und Kreativität zu lassen, den sie für Ihren Entwicklungsweg benötigen – Fehler sind dabei natürlich ausdrücklich erwünscht

Dem Spieltrieb folgen

Sich ausprobieren. Hinfallen. Wieder neu anfangen. Dazulernen. Diese Verkettung von motorischen Erlebnissen ist es, die einerseits den Spaß an Bewegung für Kinder ausmacht und gleichzeitig ihre geistige und körperliche Entwicklung entscheidend vorantreibt. Denn das Anhäufen von möglichst vielen und unterschiedlichen Bewegungserfahrungen ermöglicht es Kindern, sowohl eine gute Grobmotorik (Rennen, Springen) als auch eine gute Feinmotorik (Schreiben, Malen, Schneiden) zu entwickeln. Gut ausgebildete motorische Grundeigenschaften schaffen zudem die Basis, im gesamten Verlauf des Lebens koordinative Herausforderungen leichter zu bewältigen.

Einladung zum Grenzgang

Um diesen Spieltrieb zu ermöglichen und möglichst lange zu erhalten, dürfen wir unseren Nachwuchs nicht in Watte packen, im Gegenteil: Kinder müssen gerade bewegungstechnisch gefordert und gefördert werden. Sie müssen Ihre eigenen Grenzen erfahren, denn nur so entwickeln Sie sich weiter. Dafür empfehlen sich neben dem Ausleben des natürlichen Bewegungsdrangs spielerische Aufgaben an die Fein- und Grobmotorik. Wir haben dazu ein Potpourri an kreativen und herausfordernden Übungen im neuen

„Reformhaus® activate your life“- Bewegungsprogramm zusammengestellt, die nicht nur Ihre Kinder, sondern auch Sie selbst vor spielerische Herausforderungen stellen. Wie immer finden Sie dies auf unserem „Reformhaus® activate your life“-YouTube-Kanal.


Damit die Kinder munter bleiben

Kräftige Knochen und starke Muskeln: Gerade in Wachstumsphasen brauchen unsere Kleinen mehr als eine gesunde Ernährung.

Tägliche Vitamine und Mineralstoffe

Stress ist kein Erwachsenenphänomen. Schon Kinder haben heute einen vollen Terminkalender. Die Ansprüche in der Schule wachsen, und oft fordern auch Eltern ihrem Nachwuchs Höchstleistungen ab. Deshalb kann - neben einer gesunden Ernährung - eine kleine Unterstützung hilfreich sein, zum Beispiel durch die leckeren Direktsäfte von Rotbäckchen! "Rotbäckchen Lernstark" schmeckt nicht nur gut,sondern unterstützt durch das enthaltene Eisen und den wertvollen Vitamin-B-Komplex die Konzentrationsfähigkeit. "Rotbäckchen Klassik"aus 99 Prozent Mehrfruchtsaft, ein Prozent Honigund mit Vitamin C trägt durch das außerdem enthaltene Eisen zur Blutbildung bei. Das Original von 1952 machte bereits Eltern und Großeltern "rote Bäckchen". Zum 65. Geburtstag von Rotbäckchen gibt es nun Trinkgläser mit Retro-Logo. In allen teilnehmenden Reformhäusern - solange der Vorrat reicht.

Für eine gute Entwicklung

Toben, Hopsen, Klettern, Fußball spielen und die Welt täglich neu entdecken. Das erfordert Kraft. Starke Knochen und kräftige Muskeln brauchen gezielte Unterstützung der Ernährung. Das "Kindervital® Tonikum" von Salus enthält unter anderem Calcium und Vitamin C aus der Bio-Acerolakirsche für gesundes Wachstum und die Entwicklung der Knochen. Das fruchtig schmeckende Tonikum können schon Dreijährige zu sich nehmen. Es enthält viele für die Entwicklung wichtige Vitamine sowie Kräuter und Früchte aus biologischem Anbau und selbstverständlich weder Alkohol, noch Hefe, Gluten und Milchzucker. Gerade wenn Kinder mäkelige Esser sind und weder Obst noch Gemüse zu ihren Favoriten gehören, gleicht Kindervital® das aus. Das kann auch bei Erkältungen oder einem schwächelnden Immunsystem wertvoll sein.

Stark in den Tag

Frühstück ist für viele nicht die liebste Mahlzeit: Morgens soll es schnell gehen. Das ist bei Erwachsenen nicht anders als bei Schülern. Dabei ist die erste Mahlzeit des Tages so wichtig! Und was kann schöner sein als ein warmer Brei? "MorgenStund®" von P. Jentschura ist da genau richtig, denn der Brei enthält alle wesentlichen Nährstoffe, macht lange satt und ist im Handumdrehen mit heißem Wasser zubereitet. Saisonal Erdbeeren, Äpfel oder Pflaumen dazugeben, eine Handvoll Nüsse und Hafermilch - da freut sich der Bauch, weil das Frühstück gesund und vegan ist und den ganzen Vormittag über aufs Beste vorhält. Der Brei ist eine vollwertige, basische Ernährung, die den Körper mit einer ausgewogenen Säure-Basen-Balance in den Tag starten lässt.

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