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Radfahrer in der Natur

Der bewegte Abwehrkörper

Sport zur Stärkung des Immunsystems

Stand: 02.10.2018

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Als treue Begleiter: Erkältungs- und Grippewellen. Damit wir nicht von jedem Virus oder Bakterium, dass uns zu nahe kommt, ans Bett gefesselt werden, steht das Immunsystem als Türsteher bereit. Wie effektiv und aktiv dieses ist, liegt zu einem großen Teil in unserer Hand.

Neben psychischem Wohlbefinden und einer gesunden Ernährung, ist Bewegung in Form von Sport maßgebend für unsere Immunabwehr. Vor allem Ausdauersport, wie Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen, ist nicht nur gut für Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und Gemüt, sondern auch eine effektive Präventionsmaßnahme gegen Infekte.

Wie stärkt Sport unser Immunsystem?

Sowohl die Konzentration als auch die Qualität der Abwehrzellen – auch Killerzellen
genannt – steigt nachweislich bei regelmäßigem Ausdauersport. „Reformhaus® activate
your life“-Experte Prof. Ingo Froböse sieht darin ein echtes Abwehrbollwerk gegen viele
Volkskrankheiten: „Die Killerzellen eines Trainierten können Viren, Krankheitserreger
und Tumorzellen besser binden und vernichten als die eines Untrainierten.“ Zusätzlich
schüttet der Körper bei Sport Glückshormone wie zum Beispiel Endorphine aus, die mentale Anspannungen und Stress und damit potentielle Angreifer des Immunsystems bekämpfen.

Allerdings gilt auch hier wie so oft: Die Dosis macht das Gift. Andauernde Überlastung unseres Körpers belastet das Immunsystem mit und schwächt es mehr als es zu stärken. Im Fokus steht also sauerstoffabhängiges Training, in dem die Muskulatur immer über genügend Sauerstoff verfügt. Dies ist bei höheren Belastungsintensitäten nicht mehr der Fall und der Körper geht in die anaerobe (sauerstoffunabhängige) Energiegewinnung über. Hierbei entsteht das Abfallprodukt Laktat, das die Muskeln übersäuern lässt und somit deren Funktion hemmt. Als Folge muss das Training frühzeitig unterbrochen werden. Hinzu kommt das „Open-Window-Phänomen“, unter dem selbst Leistungssportler die ersten Stunden nach intensiven Sporteinheiten leiden. Dabei handelt es sich um ein Zeitfenster in dem die Immunabwehr sogar sinkt. Unser Körper merkt, wenn wir uns zu sehr belasten und sendet das Stresshormon Cortisol aus, welches wiederum die Aktivität des Immunsystems schwächt. Moderater Ausdauersport mit genügend Zeit zur Regeneration ist hier die Lösung. Lieber regelmäßig und im persönlichen Tempo Sport treiben als sich zu stressen.

Passend dazu rät Prof. Froböse: „Laufen, ohne zu schnaufen: Ob nun walken, wandern oder joggen – während des Ausdauertrainings sollte man sich mühelos und ohne Atembeschwerden unterhalten können.“

Auf die Signale des Körpers hören

Bei jeder Form einer Entzündung ist Sport beim Genesungsprozess kontraproduktiv. Ob Schnupfen, Halsschmerzen, oder Husten – der angeregte Stoffwechsel und die körperliche Belastung führen zur Verbreitung der Entzündung im ganzen Körper. Das Kratzen im Hals oder die Schluckbeschwerden sollten wir also nicht auf die leichte Schulter nehmen: Herzmuskelentzündungen entstehen oftmals aus einer verschleppten Erkältung ohne die nötige Regenerationspause vor erneutem Trainingsbeginn.

Um dem Immunsystem noch eine zusätzliche Geheimwaffe gegen unerwünschte Bakterien zu geben, brauchen wir nur rauszugehen. Dort wartet das Sonnenlicht bereits darauf, unser Abwehrsystem zu verstärken. Die in unserer Haut bereits vorhandene Vitamin- D-Vorstufe wird beim Aufnehmen des Sonnenlichtes in das aktive Vitamin D umgewandelt. Damit kann dann ein auf Abwehr spezialisierter Rezeptor versorgt und antibakterielles Cathelizidin ausgeschüttet werden. Also: Viel Spaß bei Spaziergang, Joggingrunde oder Radtour auch an regnerischen Herbsttagen! Denn das Sonnenlicht bahnt sich – selbst ohne, dass wir es sehen – seinen Weg durch die Wolken auf unsere Haut.

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