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Bewegte Lust

Aktivität für ein besseres Liebesleben

Stand: 02.11.2017 (01.11.2017)

Dass Sex eine sportliche Angelegenheit sein kann, wissen wir alle. Dass sich aber sexuelle Bedürfnisse durch die richtigen sportlichen Aktivitäten entscheidend beeinflussen lassen, wissen die wenigsten. Das Motto dabei lautet aber nicht „höher, schneller, weiter“, sondern: Wie können wir unser Liebesleben entspannter, ausdauernder und bewusster genießen?

Hat sexuelle Aktivität positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit? Eine Frage, an der sich bereits seit der Antike die Geister scheiden. Doch wo auf der einen Seite bis heute die Wissenschaft keine eindeutigen Erkenntnisse gewonnen hat, sind die Vorteile von Bewegung hinsichtlich der sexuellen Aktivität klar ermittelt: Je mehr Sport, desto mehr Lust auf Sex und umgekehrt. Regelmäßiges Sporttreiben beschert uns ein besseres Körpergefühl und dazu ein positives Selbstwertgefühl. Allein diese Kombination schafft eine ideale Grundlage für Sexualität bei beiden Geschlechtern. Der Beweis: Wer regelmäßig trainiert, hat laut einer Studie der Universität Kalifornien um ein Drittel öfter Sex als Sportmuffel.

Den Hormonen auf die Sprünge helfen

Auch die sexuelle Erregung beginnt, wie fast alles, im Kopf. Genauer gesagt: Die Lust muss erst seitens des Gehirns weitergeleitet werden. Der Liebesakt verändert unseren Hormonhaushalt, der sich in diesem Fall aber bei Männlein und Weiblein sehr ähnlich verändert. Auf beiden Seiten ist eine bestimmte Variante des männlichen Geschlechtshormons Testosterons für die sexuelle Lust verantwortlich. Deshalb macht es Sinn, verschiedene Facetten von sportlicher Aktivität ins (Liebes)-Spiel zu bringen.

Denn vor allem Muskeltraining und moderates Ausdauertraining eignen sich wunderbar zur Luststeigerung, da die Synthese des rezeptoraktiven Testosterons aktiviert wird. Aber auch hier gilt wie so oft: Die Dosis macht das Gift. Studien mit Marathonläufern haben ergeben, dass extremer Ausdauersport oder Hochleistungssport an der maximalen Belastungsgrenze auch einen negativen Einfluss auf den Testosteronspiegel haben können.

Auf Anspannung folgt  Entspannung

Wo Stress regiert, ist meist kein Platz für sexuelles Verlangen. Körperliche Aktivität kann hier in doppelter Hinsicht auftrumpfen, funktioniert sie doch als Stresskiller genauso gut wie als Entspannungsinitiator. Bei sportlicher Leistung können wir den Wettkampfgedanken voll ausleben und ihn damit bewusst aus dem Liebesspiel ausklammern. Denn nichts sorgt für mehr sexuelle Hemmungen als Leistungsdruck und zu hohe Erwartungen an sich selbst. Und auch wer Sport eher als Entspannungsprogramm sieht, kann damit einen echten Mehrwert für das eigene Sexleben schaffen. Denn bei Entspannungsübungen oder Sportarten, die das Körperbewusstsein fördern, kommen die „Kuschelhormone“ Serotonin und Oxytocin ins Spiel.

Der magische Beckenboden

Darüber hinaus wirken beispielsweise Yoga und Pilates stark auf den Beckenboden und sorgen für eine bessere Durchblutung – beides steigert die Libido. Eine Kombination, die auch beim Mann im wahrsten Sinn des Wortes richtungsweisend ist.

Denn nur 20 Prozent aller Potenzprobleme sind psychisch bedingt, bei 80 Prozent liegt eine sogenannte endotheliale Dysfunktion vor. Dabei handelt es sich schlicht um eine Gefäßstörung, die durch regelmäßige Bewegung aktiv eingedämmt werden kann. Außerdem gilt das Prinzip: je oller, je doller! Denn für Herren zwischen 45 und 60 Jahren scheint Sport ein besonders gutes Mittel gegen Impotenz zu sein, wie die Studie eines Wiener Forscherteams ermittelt hat. Vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche mit ca. 3.000 verbrannten Kalorien sollen demnach das Impotenzrisiko um satte 80 Prozent senken. Warum gerade der Beckenboden dabei eine zentrale Rolle spielt und wie Sie diesen am besten trainieren, verrät Ihnen Professor Ingo Froböse im Interview.

Nehmen Sie sich also die Zeit, am besten gleich zu zweit, um mit regelmäßigen Übungen Ihre sexuellen Bedürfnisse mit vollem Körpereinsatz und einem unbeschwerten Geist ein Leben lang genießen zu können. Und alle, die doch noch einen positiven Effekt von Sex auf die sportliche Leistungsfähigkeit erhoffen, sollten es nach dem Liebesspiel mal mit Bogenschießen oder einer Partie Schach probieren. Denn Studien haben ergeben, dass sich sexuelle Aktivität positiv auf die Wettkampfergebnisse bei Konzentrationssportarten auswirkt.

Darf’s ein bisschen mehr sein? 

Sex ist eine Ganzkörperaktivität, bei welcher nahezu alle Muskeln des Körpers beansprucht werden. Vergleichbar mit jeder Sportart gibt es jedoch auch hier ganz bestimmte Körperpartien, die besonders gefordert werden. Der Fokus liegt dabei auf unserer Körpermitte. Um entspannt genießen zu können, bedarf es genau dort an ausreichend Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Die Muskulatur, die beim Sex aktiv eingesetzt wird, kann durch ein Training kräftiger und ausdauernder werden. Für Stabilität in jeder Körperlage hilft ein Krafttraining des unteren Rückens, Pos und der Oberschenkel. Ganz besondere Aufmerksamkeit lohnt es, der versteckten Beckenbodenmuskulatur zu schenken, denn diese ist für Männer und Frauen gleichermaßen der Lustbringer Nummer eins.  

Wer zusätzlich noch durch ein Dehntraining für mehr Flexibilität in der Hüfte sorgt, für den wird es definitiv mehr Lust, mehr Leidenschaft und mehr Spaß zwischen den Laken geben.  

Das gesamte Programm finden Sie auf unserem „Reformhaus® activate your life“ YouTube-Kanal.

Gut zu wissen

• Der Testosteronspiegel ist nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau entscheidend für die sexuelle Lust. 

• Eine britische Studie hat ergeben, dass das beim Sex ausgeschüttete Hormon Oxytocin die Leistungsfähigkeit bei Sportarten mindert, wo es auf Sprung- und Schnellkraft ankommt. 

• Laut einer österreichischen Studie haben Marathonläufer und andere Extremausdauersportler weniger Lust auf Sex


Süße Sonnenfrüchte!

Aprikosen –  fruchtig lecker

Die von der Sonne verwöhnten Bio Aprikosen von Lihn stammen aus einem der besten Anbaugebiete der Welt nahe Malatya in der Türkei. Die reifen Früchte werden von der Sonne getrocknet, von Hand entsteint, sorgfältig gereinigt und mehrfach handverlesen. In den aromatisch süßen Aprikosen steckt reichlich Kalium zur Unterstützung eines gesunden Blutdrucks und als Beitrag zur normalen Funktion von Muskeln und Nerven – perfekt für sportlich Aktive! Unsere Empfehlung: Mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung schaffen sie sich die Basis für eine gesunde Lebensweise. Um von den genannten Wirkungen zu profitieren, verzehren Sie pro Tag eine Portion (40 Gramm) Lihn Aprikosen.

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