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Paar bindet sich Schuhe, um zu joggen

Knien Sie sich rein – es lohnt sich

Reformhaus® activate your life

Stand: 02.05.2019 (02.05.2019)

Effektive Selbsthilfe: Mit Faszientraining werden Rücken und Gelenke wieder mobiler.

Es gibt kaum jemanden, der verschont wird – Verschleiß und Einschränkung der Beweglichkeit scheint das Schicksal der Gelenke und des Rückens zu sein. Doch nicht für jede / n ist die Abnutzung schmerzhaft. Aber immerhin rund fünf Millionen Deutsche sind von einer Arthrose betroffen, die auch mit Entzündungsprozessen einhergeht. Warum der eine leidet und die andere nicht, weiß man noch nicht genau. Möglicherweise spielt dabei eine bisher vernachlässigte Komponente eine Rolle: die Faszien.

Die Verbindung zwischen allem

Sie umschließen Muskeln, Organe, Sehnen, Gefäße und Nerven – und ihre Bänder reichen von Kopf bis Fuß. Würde man alle Knochen, Organe und Gewebe bis auf die Faszien entfernen, wäre trotzdem noch die Struktur des ganzen Körpers erkennbar. Ohne Faszien würden etwa Nieren, Leber und Milz durcheinanderpurzeln. Zwischen 18 und 23 Kilogramm unseres Körpergewichts gehen auf das Konto der Faszien. Dieses tragende Bindegewebe wurde bisher von der Forschung komplett ausgespart.

Erst in den letzten 15 Jahren wird die Funktion der Faszien untersucht – und sie sind sofort zum Shootingstar der medizinischen Forschung geworden. Denn die feinen Strukturen bestehen eben nicht nur aus weißer Masse, die etwa die Knochen und Muskeln umhüllen, sondern sie sind durchzogen mit Nervenenden und bilden eine Art Kommunikationskanal mit sensorischer Interaktion. Sie enthalten sechs Mal mehr Andockstellen für Nerven als Muskeln und sind eng verbunden mit dem vegetativen Nervensystem.

Faszien sorgen für elegante Bewegungsabläufe, sie puffern Stöße ab und lassen Muskeln und Sehnen friedlich nebeneinander hergleiten. Feinste Verästelungen schaffen Querverbindungen und verteilen die Kraft, die auf Knochen und Muskeln einwirkt. Deshalb spielen die Faszien bei der Entstehung der schmerzhaften Arthrose möglicherweise eine Schlüsselrolle. Klar ist schon jetzt, dass beim Blick durch das Mikroskop die Strukturen mal wohlgeordnete, sich anschmiegende Stränge zeigen oder leicht faserige Zotteln, die verfilzt aussehen. Keine Verletzung, Verkrampfung oder Entzündung ohne Beteiligung dieses Bindegewebes.

Machen Sie bei diesem Trend mit

Es hat sich gezeigt, dass man Faszien wieder entwirren oder der Verklebung vorbeugen kann. Dafür muss es gar nicht mal das gezielte, gerade sehr populäre Faszien-Training sein, sondern schon regelmäßige Bewegung und Dehnung schützt die Hüllen. Der Trick liegt dabei in weit ausholenden Gesten und einer großen Bandbreite der Aktivitäten. Wenn das fein verknüpfte Netz schon verwirrt ist, macht es Sinn, zur schwarzen Rolle zu greifen. Die sogenannten Black Rolls, mit denen man die Faszienstrukturen sogar täglich ordentlich durchwalken kann, regen die Durchblutung an und wirken direkt auf das Gewebe ein.

Auch bestimmte Massagen zielen auf die Faszien, Osteopathen etwa vermuteten schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts, das hier entscheidende Schmerzsensoren siedeln. Beim Training in Eigenregie kann man wenig falsch machen. Trotzdem ist etwas Anleitung am Anfang hilfreich – zum Beispiel das „Reformhaus® Activate your life“ Faszientraining auf YouTube. Hier zeigt das Team von Prof. Froböse, wie wir das Bindegewebe rund um unsere Muskeln trainieren können.

Ohne Medikamente – das hilft bei Arthrose

  • Mit Licht gegen Rückenschmerzen – US-Forscher fanden heraus, dass täglich eine halbe Stunde Lichtdusche chronische Schmerzen deutlich lindern konnte. Dabei setzten sich die Betroffenen vor eine Lichtlampe, die auch gegen Winterdepressionen verwendet wird.
  • Wärme und Kälte – der typische Teufelskreis: Schmerzen führen dazu, dass die Muskulatur verspannt und das wiederum schafft neues Leiden. Wärme macht sie wieder locker. Dafür kann man ein Bad, eine Wärmflasche sowie Moorpackungen oder -salben verwenden. Kalte Auflagen wie etwa auch ein Quarkwickel kühlen bei roten, heißen und geschwollenen Gelenken. (Im Reformhaus® zum Beispiel: SonnenMoor: MoorPackung Natur; Hübner: arthoro® thermo Wärmebalsam; Hübner arthoro® frio Kältebalsam)
  • Zurück zu den Wurzeln – Ingwer, Teufelskralle und Ginseng – traditionelle Naturmedizin setzt diese Wurzeln gegen Arthrose ein. Ingwer fördert die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe, und es gibt kleine Studien mit Gichtpatienten, bei denen Ingwer schmerzlindernd wirkte. Teufelskralle ist leicht entzündungshemmend und wird bei Rheuma und Arthrose eingesetzt. Ginseng ist antioxidativ und schützt die Muskulatur bei starken Belastungen. (Im Reformhaus® zum Beispiel: Reformhaus® Ingwer Goldstücke; Dr. Dünner: Teufelskralle Tabletten; SALUS: Gelenk-Aktiv Teufelskralle-Gel; Bergland: Teufelskralle Creme; Alsiroyal: Roter Ginseng Kapseln bio; KGV: Roter Ginseng Extrakt Hartkapseln)
  • Den Gelenkknorpel schützen – baut sich der Knorpel ab, reiben Knochen aufeinander. Resultat: Entzündungsprozesse und Schmerzen. Knorpel enthält keine Blutgefäße und Nerven, sein Stoffwechsel wird durch die Gelenkflüssigkeit genährt. Sie wird aber nur bei regelmäßiger Bewegung ausreichend gebildet. Auch eine ungünstige Ernährung fördert das Austrocknen der Gelenke. Deshalb möglichst 10.000 Schritte am Tag gehen. Diese Vitalstoffe sind wichtig: Kalzium in Kombination mit ausreichend Vitamin D und K2, B-und C-Vitamine. (Im Reformhaus® zum Beispiel: Alsiroyal: Vitamin D3 + K2 Sofort Schmelztabletten; Alsiroyal: Viel-Vitamin A bis Z; Hübner: Vitamin D3 Tropfen; Hübner: arthoro® Basis; SALUS:  Vitamin B-Komplex-Tonikum)

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