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Frau und Mann joggen im Park

Hochfahren statt hungern

Reformhaus® activate your life

Stand: 19.12.2018 (19.12.2018)

Weniger Essen = weniger Gewicht: In der Gleichung vieler Diäten wird eine grundlegende Variable sträflich vernachlässigt: unser Stoffwechsel! Doch dieses System ist entscheidend auf dem Weg zum Wunschgewicht.

Den eigenen Motor tunen

Ob klein, groß, dick oder dünn: In jedem von uns steckt ein Verbrennungsmotor, den wir als Stoffwechsel kennen. In diesem komplexen System wird unsere tägliche Nahrung zu Energie verarbeitet und an die fleißigen zellulären Bauarbeiter verteilt. Die wollen vor allem eines: satt werden! Und was machen wir? Wir zwingen Sie durch Diäten in einen Hungerstreik. „Gut so“, denken wir uns, Fettzellen aushungern kann doch nur bedeuten, dass wir die lästigen Pfunde loswerden. Doch das ist reichlich kurz gedacht. Denn vor allem unsere Muskulatur hat unter der Diät zu leiden. Die über 650 Muskeln benötigen ständig und überall Energie. Bekommen Sie diese nicht ausreichend über unsere Nahrung, werden Sie abgebaut, um den Energiebedarf des Körpers nicht zu belasten. Die Folge: Muskeln schwinden und damit das wichtigste Stoffwechselorgan unseres Körpers. Besser: Statt Muskeln aushungern zu lassen, stärken wir Sie und schaffen damit die Basis für nachhaltiges Abnehmen. Gesundheitsexperte Prof. Froböse erklärt in fünf Schritten, wie wir durch gezielte Lebensstilanpassungen in den Stoffwechselturbo schalten können.

In fünf Schritten zum Turbostoffwechsel

1. Mit Muskelkraft den Grundumsatz hochfahren:
Muskeln wiegen mehr als Fett, Sie sind auf der Waage erst mal kein Vorteil. Ihr größter Benefit? Ihre energiezehrende Arbeitsweise. Ob für die Wärmeproduktion oder im Rahmen von Erholungsprozessen: Unsere Muskeln haben immer zu tun und sind so ultimative Kalorienfresser. Der Körper wird bereits in Ruhe gezwungen, mehr Fett und Glukose in Energie umzusetzen. Es lohnt sich also, die großen Muskelgruppen durch gezieltes Training zu stärken. Das passende Bewegungsprogramm für Zuhause finden Sie in unserem Fitness-Check.

2. Die Kraftwerke des Körpers nutzen:
Nicht nur klassisches Muskeltraining versetzt den Stoffwechsel in den Turbo. Auch Ausdaueraktivitäten wie Joggen oder Walken sind wichtige Säulen, um dem Jo-Jo-Effekt keine Chance zu lassen. Grund dafür ist die Erhöhung der Mitochondrienzahl im Körper. Je mehr dieser „Minikraftwerke“ wir besitzen, desto besser funktioniert die Energieverarbeitung in Ruhe. Eine Studie der Universität Yale belegt das: Ein Ausdauersportler besitzt einen bis zu 54% höheren Grundumsatz als Untrainierte. Unterstützen können wir die Bildung von Mitochondrien auch durch jede Art von Alltagsaktivität. Das kann ein schon der tägliche Weg von der Haustür bis zum Auto sein. Für jede Bewegung wird der Stoffwechsel aktiv und über die Mitochondrien Energie bereitgestellt.

3. Bewusst genießen im Bio-Rhythmus:
Unser Stoffwechsel schlägt wie alle physiologischen und hormonellen Prozesse nach der Uhr des Bio-Rhythmus’. Es ist leicht, diesen Rhythmus durch unsere Essgewohnheiten zu unterstützen. Ein guter Wegweiser ist dieser energetische Dreiklang: Zum Frühstück energiereich. Die erste Mahlzeit des Tages darf aus Kohlenhydraten und gesunden Fetten bestehen. Mittags gilt es, Energiedepots und Mikronährstoffspeicher mit einem vitalstoffreichen Mahl aufzufüllen – so bunt wie möglich und ein guter Mix aus Fett, Protein und Kohlenhydraten! Abends braucht unser Körper vor allem Baustoffe für Regenerationsprozesse in der Nacht. Hier sollten wir vor allem auf proteinreiche Lebensmittel setzen.

4. Der 100-kcal-Deal:
Statt zu den Hauptmahlzeiten kalorische Erbsenzählerei zu betreiben, können wir durch eine simple Rechnung über 36.000 Kalorien im Jahr einsparen! Denn schon der Verzicht auf ein Glas Limo oder Saftschorle pro Tag spart knapp 100 kcal. Nehmen wir uns dazu vor, täglich ein paar Stufen mehr zu gehen oder die Mittagspause mit einem kleinen Spaziergang abzurunden, können dadurch 5 kg pro Jahr von der Waage verschwinden.

5. Keine falschen Ziele setzen:
10 Kilo pro Monat – Diätversprechen sind oft unrealistisch. Gerade schnell verlorene Kilos sind aufgrund des runtergehungerten Stoffwechsels schnell wieder auf den Hüften. Mit einem Stoffwechsel im Turboprogramm schaffen Sie zwar „nur“ 1,2 Kilo pro Monat. Dafür legen Sie aber den Schalter nachhaltig um und profitieren nebenbei von den positiven Einflüssen, die ein aktiver Lebensstil auf das Herz-Kreislauf-System, das Hautbild und nicht zuletzt die Stimmung nimmt, denn wer hat schon gute Laune, wenn er hungert?!

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