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Läufer im Winterlandschaft

Der Immunschwäche davonlaufen

Licht, Luft und Bewegung für die Gesundheit

Stand: 02.03.2018 (02.03.2018)

Winterzeit, das ist auch immer Virenzeit. Wenn viele Faktoren zusammenkommen, die sich ungünstig auf unser Immunsystem auswirken, heißt es: den Kampf annehmen und aktiv Unterstützung leisten, denn unser Körper besitzt von Kopf bis Fuß verschiedenste Schutzschilde und Abwehrmechanismen, die wir einfach nur bewusst fördern und einsatzbereit machen müssen.

Licht- und Luftkur

Der Schritt raus aus dem „Winterblues“ ist gerade im März besonders gut zu tun, wenn die Tage langsam wieder länger werden. Denn bereits die Römer wussten, dass Sonnenlicht einen positiven Einfluss auf uns hat. Wissenschaftlich wurde aber erst vor zehn Jahren endgültig bewiesen, dass bestimmte Abwehrzellen unseres Körpers nur in Verbindung mit Tageslicht das so wichtige Vitamin D produzieren können. Ein elementarer Schritt aus dem Mattheitsgefühl, denn Vitamin D stärkt nicht nur unsere Immunabwehr, sondern verschafft uns auch die innere „Aufbruchstimmung“. Deshalb sollten wir mindestens 20 Minuten pro Tag an der frischen Luft verbringen, denn selbst das von Wolken gebrochene Streulicht der Sonne reicht für diesen Produktionsprozess aus. Nach der wochenlangen Belastung durch trockene Heizungsluft freuen sich die Schleimhäute außerdem über jede Minute an der frischen Luft.

Bewegen, bewegen, bewegen

Nicht nur Herz, Kreislauf und Co. profitieren von körperlicher Aktivität. Zahlreiche Studien belegen, dass vor allem ein moderates Ausdauertraining wie Walken, Joggen oder Radfahren auch das Immunsystem stärkt. Regelmäßiger Sport ist nämlich Kraftfutter für unsere körpereigenen „Killerzellen“, wie eine Studie der Uni Köln zeigen konnte. Nicht nur die Konzentration der Abwehrzellen wird erhöht, sondern auch die Produktivität im Kampf gegen Viren und Bakterien erhöht sich. Zu beachten ist allerdings, dass es sich um eine leichte bis mittelmäßige Belastung handeln sollte, da zu starke Intensitäten und die eventuelle Kombination von physischem und psychischem Stress eher zu einer nachteiligen Wirkung führt und das Immunsystem schwächt. Ein wichtiger Nebeneffekt des bewegten Lebens: Stress und mentale Anspannung werden abgebaut und damit weitere Gegner des starken Immunsystems aktiv bekämpft. Das geschieht vor allem über die Produktion von Glückshormonen wie Endorphin. Sinnvoll ist Bewegung aus genannten Gründen vor allem in der freien und schönen Natur, die zusätzlich das Wohlbefinden weiter stärkt und zu einer positiven Grundstimmung enorm beiträgt.

Immunabwehr geht durch den Magen

Die wichtigste „Kläranlage“ und damit auch wichtiger Bestandteil unseres Abwehrsystems ist unser Darm, der täglich alle mögliche Schadstoffe, Pilze oder gesundheitsgefährdende Bakterien bekämpft. Doch gleichzeitig ist er genauso dafür verantwortlich, die für unser Immunsystem relevanten Stoffe aus der Nahrung zu ziehen. Wenn es um immunstärkende Ernährung geht, heißt oft die Antwort: Vitamine, Vitamine und noch mehr Vitamine. Doch damit ist noch kein Immunsystem allein zurechtgekommen. Vielmehr ist es ein richtiger Mix aus sogenannten Mikronährstoffen, wie Zink, Selen und Eisen, der unsere Abwehr leistungsfähig macht. Was viele dabei vergessen: Der Kampf gegen die Viren kostet Energie, die wir über den richtigen Mix aus Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten bereitstellen müssen. Ein besonderes Schmankerl für unser Immunsystem sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die beispielsweise in hochwertigen Ölen zu finden sind. Sie bilden nicht nur einen wichtigen Baustein für die Zellgesundheit, sondern werden gleichzeitig in Botenstoffe (Eicosanoide) umgewandelt, die für das Immunsystem von zentraler Bedeutung sind.

Barfuss- und Taulaufen: Eine besondere Maßnahme der bewegten Immun-Kur ist das sogenannte „Taulaufen“. Dabei laufen Sie am besten mit vorher aufgewärmten Füßen über eine taunasse Wiese, kalte Steine oder noch besser durch den Schnee. Der Kältereiz regt nicht nur Ihre Blutzirkulation in den Beinen und den Beckenorganen an, sondern stärkt bei regelmäßiger Durchführung auch die Gefäße und vor allem das Abwehrsystem. Sie werden sehen, nur zwei Minuten am Morgen sind sinnlicher Genuss pur!

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