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Cool bleiben

Sport im Sommer

Stand: 05.06.2018 (30.05.2018)

Sommer, Sonne, Sport und Spaß: Das passt einfach zusammen! Deshalb fällt es uns gerade in den Sommermonaten meist besonders leicht, in die Laufschuhe zu schlüpfen und einfach loszuflitzen. Das herrliche Wetter und die warmen Temperaturen sorgen eben für einen regelrechten Motivationsschub. Aufgepasst: Hitze und direkte Sonneneinstrahlung bergen gewisse Risiken. Damit die Freude am Sport in sonnig-hitzigen Zeiten von Dauer ist – hier die fünf goldenen Regeln unseres „Reformhaus® activate your life“-Gesundheitsexperten Professor Ingo Froböse.

1. Wasser tanken

Der Wasserhaushalt ist neben der Energieversorgung der wichtigste Baustein für unsere Leistungsfähigkeit. Bei körperlicher Anstrengung in der Hitze müssen wir besonders darauf achten, denn selbst bei austrainierten Ausdauersportlern sinkt die Leistungsfähigkeit bei Dehydration um 50 Prozent. Mit steigendem Wasserverlust verlangsamen sich auch die Stoffwechselprozesse, was zusätzlich zu Leistungseinbußen und im Grenzfall zu ernsthaften Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems führt.

DAS RÄT PROF. INGO FROBÖSE:
Nicht nur nach und während des Sports, sondern schon einige Zeit vor der Belastung sollten Sie dafür sorgen, dass Sie ausreichend hydriert sind. Das soll nicht heißen, direkt zum Start literweise zu trinken, sondern dem Organismus in regelmäßigen Abständen kleine Mengen zuzuführen. Am besten in Form von stillem Mineralwasser oder Tee. Die Finger lassen sollten Sie von eiskalten oder mit Kohlensäure versetzten Getränken. Diese können Unwohlsein verursachen und zu verstärktem Schwitzen führen.

2. Überhitzungsprophylaxe

Bei intensivem Training sind 25 °C bereits eine hohe Anforderung an den Körper. Bei 30 °C und mehr sollte für Ausdauerbelastungen die Sonne lieber ganz gemieden werden. Und bei einer Ozonbelastung von 360 Mikrogramm ist die körperliche Belastung durch die Sonneneinstrahlung so hoch, dass sportliche Aktivitäten eher gesundheitsmindernd als fördernd sind.

DAS RÄT PROF. INGO FROBÖSE:
Leichte, luftige und helle Kleidung bieten dem Körper genug Raum für Atmung, Temperaturregulation und Abtransport von Schweiß. Das gilt auch für die Füße. Dünne Socken und luftige Laufschuhe halten die Füße kühl. Eine luftdurchlässige Kopfbedeckung schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und somit auch vor Überhitzung. Wem sich die Möglichkeit bietet, der kann seine Laufrunde oder Workout im schattenspendenden Wald durchführen, da die Blätter einen natürlichen Sonnenschutz bieten und eine angenehme Kühle spenden.

3. Sommerliche Sportlerkost

Vitamin- und mineralienreiche Kost ist bei hohen Temperaturen noch wichtiger, da beim Schwitzen eine Menge Elektrolyte verloren geht. Um die Mineral- und Vitalstoffspeicher wieder aufzufüllen, sollte vollwertige, aber leichte Nahrung aufgenommen werden.

DAS RÄT PROF. INGO FROBÖSE:
Viel Obst und Gemüse sollte auf dem Speiseplan stehen. Wunderbar eignen sich Gemüsesuppen oder ein gewürzter Tomatensaft, da dem Körper neben der großen Menge an Elektrolyten auch eine ordentliche Portion Flüssigkeit zugeführt wird. Genauso verhält es sich mit Früchten, vor allem saftige Zitrusfrüchte oder die Wassermelone sind ideal. Sie sind reich an Flüssigkeit und Kohlenhydraten, sodass Sie genügend Energie und Flüssigkeit für Ihr bevorstehendes Training bekommen.

4. Morgenstund‘ hat Gold im Mund

Im Hochsommer sind die Lerchen unter uns eindeutig im Vorteil, denn die Morgenstunden eignen sich aufgrund der vergleichsweise geringen Ozonbelastung besonders gut als Trainingszeit. Wer den Morgenmuffel trotz erster Sonnenstrahlen nicht abschütteln kann, keine Sorge: Auch der Abend bietet sehr gute klimatische Bedingungen, besonders nach einem langen Arbeitstag.

DAS RÄT PROF. INGO FROBÖSE:
Generell gilt bei Sport in der heißen Jahreszeit: Am besten die direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit meiden. Außerdem empfiehlt es sich, nicht direkt von 0 auf 100 zu starten. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich zu akklimatisieren und führen Sie lieber längere, dafür weniger intensive Einheiten durch.

5. Sommersport

Es muss ja nicht immer ein Dauerlauf oder ein klassisches Krafttraining sein. Gerade im Sommer bieten Kombinationen aus Dehnung, Kräftigung und Entspannung eine willkommene Abwechslung zu den schweißtreibenden Klassikern.

DAS RÄT PROF. INGO FROBÖSE:
Übungen aus dem Yoga oder Pilates kräftigen nicht nur den ganzen Körper, sondern fördern auch die Beweglichkeit, sorgen für Entspannung und damit für einen kühlen Kopf. Also gönnen Sie sich doch an einem lauen Sommerabend oder im Schatten eines Baumes mal ein Ganzkörpertraining. Damit tun Sie sich und ihrem Körper etwas Gutes. Wenn es dann mal wirklich zu heiß ist für Bewegung an Land, bietet der See, das Meer oder das Freibad tatsächlich die besten Bedingungen, um sich im kalten Nass die Portion Aktivität zu holen.

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