Reformhaus

Coole Tipps für heiße Tage

Den Sommer genießen

Faulenzen im Garten oder auf dem Balkon, Schwimmen im Badesee oder mit Freund:innen im Park picknicken – wie wunderbar der Sommer sein kann! Doch ausgerechnet jetzt können uns Sonnenbrand, Kopfschmerzen oder Insektenstiche die Sommerlaune ordentlich vermiesen. Nicht mit uns! Hier kommen coole Tipps für heiße Tage, mit denen wir die schönste Zeit des Jahres unbeschwert genießen und uns rundum wohlfühlen können.

1. Coolen Kopf bewahren

Die einen genießen den warmen Sommer, den anderen steigt die Hitze jedoch unangenehm zu Kopf: Sie bekommen Kopfschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig. Übermäßige Wärme, intensive Sonne, erhöhte Ozonwerte, ja sogar der Genuss von Eis können Auslöser sein. Gleißendes Sonnenlicht reizt die Gehirnnerven. Das kann bei sensiblen Menschen sogar eine Migräneattacke auslösen. Deshalb sollten wir uns unbedingt eine Sonnenbrille aufsetzen und eine Kopfbedeckung tragen. Die schützt darüber hinaus auch die Kopfhaut und die darunter liegenden Nerven und Blutgefäße. Ein weiterer Kopfschmerz-Auslöser ist der hohe Wasser- und Salzverlust unseres Köpers in der Sommerhitze. Das Blut wird dicker und fließt nicht mehr so gut. Außerdem kommt es durch erweiterte Blutgefäße zu einem Blutdruckabfall – besonders bei Menschen mit niedrigem Blutdruck. Die Folge: Kopfschmerzen. Dagegen hilft viel trinken, um die Menge an Körperflüssigkeit hoch zu halten – aber bitte in kleinen Portionen.

Apropos Kopfschmerzen beim Genuss von Eis: Sensible Menschen, die zu Migräne neigen, können tatsächlich an heißen Tagen durch den kleinen „Kälteschock“ an der Mundschleimhaut Kopfweh bekommen. „Hirnfrost“ nennen Expert:innen dieses Phänomen. Gefährlich ist dies nicht, aber unangenehm. Deshalb Kaltes – das gilt auch für eisgekühlte Getränke – im Mund erst mal langsam anwärmen.

Hilfe aus dem Reformhaus®:

  • Olbas Tropfen, bei leichten Kopfschmerzen, für Erwachsene ab 18 Jahren: 3-mal täglich 2 bis 3 Tropfen auf Stirn, Schläfen oder Nacken auftragen
  • Primavera kopfwohl Roll-on bio, bei Bedarf einfach über Nacken, Stirn oder Schläfen rollen, ideal für unterwegs

2. Werden Sie Trinker:in

Wenn wir schwitzen verliert unser Körper viel Flüssigkeit. Im Sommer und bei körperlicher Belastung sollten wir zwei bis drei Liter Wasser zusätzlich trinken – am besten über den Tag verteilt in kleinen lauwarmen Portionen. So kann der Körper die Flüssigkeit besser aufnehmen. Perfekt sind auch feuchte Nahrungsmittel, die unseren Körper zusätzlich mit Flüssigkeit versorgen. So besteht etwa eine Gurke zu 97 Prozent aus Wasser, die Wassermelone zu 90 Prozent und ein Apfel immerhin noch zu 85 Prozent.

Wasser aus dem Reformhaus®:

  • St. Leonhard’s Quellen Natürliches Mineralwasser

3. Wasser marsch!

Nach einem durchschwitzten Tag ab unter die Dusche – herrlich! An heißen Sommertagen können wir gerne auch mehrmals am Tag abkühlen. Aber wie? Eine kalte Dusche mag verlockend sein, kann aber dazu führen, dass wir noch mehr schwitzen. Zwar kühlt der Körper im ersten Moment ab, aber dann ziehen sich die Gefäße zusammen, um die Temperatur im Körperinneren zu halten, die Durchblutung der Haut steigt wieder an und jetzt schwitzen wir erst recht. Besser lauwarm und kurz duschen. Sehr wirksam ist es auch, unsere Haut regelmäßig mit lauwarmem Wasser zu benetzen.

Dusch-Produkte aus dem Reformhaus®:


4. Schwitzen ist cool

Sobald die Temperaturen steigen, aktiviert unser Körper sein Kühlungssystem. Wir schwitzen. Unangenehm? Nein, überhaupt nicht, denn der nasse Film auf unserer Haut ist für unser Wohlergehen wichtig. Er sorgt durch die Verdunstung für Abkühlung. Verantwortlich dafür sind zwei bis vier Millionen ekkrine Schweißdrüsen, die über unseren gesamten Körper verteilt sind. Schweiß aus ekkrinen Drüsen besteht überwiegend aus Wasser und Salz, enthält aber auch Harnstoff. Das ist nicht eklig, sondern lässt unsere Haut geschmeidig bleiben. Ekkriner Schweiß ist geruchsneutral, führt also nicht zum „Müffeln“.

Verantwortlich für den intensiveren „Duft“ ist eine zweite Form von Drüsen, die zusätzlich Schweiß absondern: die sogenannten aprokrinen Schweißdrüsen – zu finden in der Achselhöhle, im Bereich der Brustwarzen und im Genitalbereich. Sie sondern ein dickflüssigeres Sekret ab, das u. a. auch Eiweiße und Fette enthält, dazu weitere Lockstoffe, Pheromone, die jedem von uns einen eigenen Geruch verleihen. Erst wenn Bakterien die Eiweiß- und Lipidkomponenten im Sekret zersetzen, entsteht der unangenehme Geruch.

Deshalb gilt: Schwitzen ist cool, aber unangenehm riechen möchten wir trotzdem nicht. Naturkosmetik-Deos aus dem Reformhaus® helfen. Sie stoppen die Bakterien, die aus dem an sich geruchlosen Schweiß erst eine müffelnde Angelegenheit machen, verengen ganz leicht die Schweißdrüsen und überdecken zum Teil durch einen Zusatz an natürlichen Duftstoffen entstehende Gerüche.

Übrigens: Mit zunehmendem Alter schwitzen wir weniger, da die Aktivität der Schweißdrüsen abnimmt. Um nicht zu überhitzen, ist es deshalb um so wichtiger, dass wir für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen. Wie? Siehe Tipp 2.

Deo aus dem Reformhaus®:


6. In die Sonne – aber sicher

Die liebste Urlaubsbeschäftigung der Deutschen? Sonnenbaden. Jede / r Zweite nennt dies als seine bevorzugte Freizeitaktivität. Doch Vorsicht! Nicht übertreiben! Denn der sogenannte keltische Hauttyp mit heller Haut, Sommersprossen und manchmal auch rotem Haar hat nur einen Eigenschutz von 5 Minuten. Viel länger sollten sich auch die meisten anderen Menschen aus Europa nicht ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalten. Höchstens zehn bis zwölf Minuten beträgt ihr Eigenschutz. Und bitte nicht nur im Urlaub, sondern auch im heimischen Garten oder beim Spaziergang Sonnenschutz auftragen. Um sich vor irreparablen Hautschäden zu schützen gilt: Die Mittagssonne meiden und körperbedeckende Kleidung tragen. Mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor – dick aufgetragen – vor Sonnenbränden schützen. Gerne mehrmals erneuern, da wir ihn abreiben oder durch Schwitzen und im Wasser abwaschen. Wichtig: Durch erneutes Einreiben erhöht sich die erworbene Schutzzeit nicht: LSF 20 wird dann nicht zu LSF 40! Übrigens: Auch im Schatten lässt sich der Sommer wunderbar genießen.


7. Sie sehen Rot?

Sie haben trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand bekommen? Eine beruhigende SOS-Hilfe kann ein Kieselsäure-Gel sein. Es wirkt kühlend, lindernd und soll sogar die Entstehung von Brandblasen verhindern und die Selbstheilungskräfte der Haut anregen. Auch Süßholzwurzelextrakt und Zink sollen Feuchtigkeit spenden, die Haut beruhigen und Juckreiz und Brennen mindern. Am besten ist es jedoch, dass wir es gar nicht soweit kommen lassen. Wie das am gelingt, siehe Tipp 6.

Hilfe aus dem Reformhaus®:

Gut zu wissen

Lästige Insektenstiche gehören zum Sommer wie Erdbeereis. Unangenehm, aber für Nicht-Allergiker: innen in der Regel nicht gefährlich. Wir haben bei Outdoor-Unternehmungen immer den Bergland Herbasektos® InsektenstichTupfer aus dem Reformhaus® in der Tasche. Wenn es passiert ist, kühlt und beruhigt er Juckreiz und Schwellungen.

Redaktion

Ihre Bewertung

Alle Kommentare (1):
Ulrike kommentiert am 26.07.2022
Prinzipiell ein guter Artikel. Zwei Punkte noch zur Anregung: 1) Kurze Erklärung, warum lauwarme Getränke besser als eiskalte sind. Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass eiskalte Getränke - bei hohen Temperaturen - kontraproduktiv sind und nur eine kurzfristige "scheinbare" Abkühlung bringen. Zumindest ist dies meine Sichtweise. 2) Besuche der Sauna bzw. Infrarotkabine sind - speziell bei hohen Temperaturen - sehr zu empfehlen. Erstens schwitzt man und zweitens empfindet man anschließend die hohen Aussentemperaturen als kühler. Beste Grüße Ulrike Watson PS: Bitte keine Werbung an meine e-mail Adresse senden. Dankeschön.