Reformhaus

Heilpflanzen-Hero Cistus

Zistrose - die bewährte Mittelmeerpflanze

Präparate mit Extrakten der Zistrose können Viren und Bakterien präventiv bekämpfen. Auch bei Verdauungs- und Hautproblemen hat sich die Mittelmeerpflanze bewährt.

Wie Cistus hilft

Die getrockneten Blätter bzw. das Kraut stecken voller antiviraler und antibakterieller Wirkstoffe wie Gerbstoffe, Glykoside und Harze, dazu Phenolcarbonsäuren und Polyphenole (Flavonoide). Vor allem Letztere besitzen nachweislich hohe antivirale Kräfte. Sie können u. a. sogar Schwermetalle binden und aus dem Körper ausleiten, weshalb man Zistrose bei vielen Beschwerde einsetzen kann. Lutschtabletten sollen vor allem präventiv wirken. Beim Lutschen legen sich die Wirkstoffe als hauchdünner Film über Zunge und Mundschleimhäute, es entsteht eine Art physikalischer Schutzschild gegen Viren und Bakterien. Das erklärt das starke Interesse an Cistus-Präparaten in der Corona-Pandemie.

Wer ihn braucht

Cistus hat sich bei Erkältungen, grippalen oder bakteriellen Infekten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum bewährt. Mit Lutschpastillen kann man sich in der Erkältungszeit präventiv vor Viren und Bakterien schützen. Auch, wenn man bereits erkältet ist, beschleunigen Lutschpastillen oder Tee die Heilung. Die Inhaltsstoffe der Zistrose wirken adstringierend (zusammenziehend), weshalb man sie gut innerlich anwenden kann, etwa bei Durchfall und Darmbeschwerden. Äußerlich können die Wirkstoffe traditionell auch bei Haut-Erkrankungen helfen, hier nimmt man eine mit dem Tee getränkte Kompresse. So lassen sich Juckreiz sowie das Erscheinungsbild von Akne, Herpes und Neurodermitis lindern.

Wo's ihn gibt

Cistus gibt es im Reformhaus® in Form von Lutschtabletten (Cistus Plus Infektblocker von Alsiroyal®, pur oder mit Manuka-Honig; Immun Pro Cistus Lutschtabletten von Hübner); als Kräutertee pur oder in verschiedenen Varianten (etwa mit Salbei oder mit Granatapfel von SALUS). Dann als Tropfen (Alpenkraft Cistus Tropfen bio von SALUS). Gut zu wissen: Die schützende Wirkung im direkten Kontakt mit Viren und Bakterien kann sich am besten entfalten, wenn Cistus kontinuierlich angewendet wird, praktisch und einfach geht das mit Lutschtabletten.

Frauke Döhring

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