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OKTOBER 2017

l

Reformhaus

Kurier

5

-

ReformKontor verlost 3 Rucksäcke von Sina Trinkwalder. Die Rücksäcke

sind mit Bio Aprikosen und Bio Studentenfutter von Lihn gefüllt. Sie möch-

ten einen Rucksack gewinnen? Dann schreiben Sie eine E-Mail mit dem

Stichwort Rucksack an: gewinnspiel@reformkontor.de. Einsendeschluss ist

der 31. Oktober 2017. Viel Glück!

Sich um das Wohlergehen anderer

Menschen zu kümmern, macht

glücklich – nicht nur Sina Trink-

walder von manomama® (s. li.),

sondern auch Sie! Großzügi-

ge Handlungen lösen im Gehirn

Glücksgefühle aus. Das konnte ein

Forscherteam um So Young Park

von der Uni Lübeck zeigen. Dabei

bekamen Probanden Geld, die

Hälfte sollte damit anderen ein

Geschenk machen, die andere Hälf-

te konnte es für sich verwenden.

Mithilfe einer funktionellen Ma-

gnetresonanztomographie (fMRT)

konnten die Forscher zeigen,

dass ein Zusammenhang zwischen

Großzügigkeit und Glücksgefühlen

existiert. „Wir haben einen neu-

ronalen Mechanismus in unserem

Gehirn gefunden, der dahinterste-

cken könnte“, so die Autoren.

Seien Sie

großzügig

q

s

MITMACHEN

UND GEWINNEN

Wohnung und eine Arbeit ist, son-

dern Selbstwertgefühl und Hygiene.

Gottfried, einer der Obdachlosen,

sagte zu mir: „Ich sehe aus wie ein

Asozialer, ich bin aber keiner!“ und

zeigte auf seine zerfledderten Plas-

tiktüten. Gleichzeitig kam Warema,

ein Hersteller von Markisen auf mich

zu, und fragte mich, ob mir etwas mit

ihrem Restverschnitt einfallen würde,

der bei der Produktion übrig blieb.

Dann musste ich nur noch die beiden

Dinge zusammenbringen – BRICH-

BAG war geboren.

Wie viele Rucksäcke sollen herge-

stellt werden?

Leider gibt es in Deutschland nur

Schätzungen, wie viele Menschen

obdachlos sind. Das zeigt bereits,

wie sehr die Politik an diesem Thema

vorbeigeht. 2010 hatten wir geschätzt

220.000 Obdachlose, 2018 werden

wir von über 0,5 Mio. Menschen ohne

Wohnung ausgehen müssen laut

BAG. Die Frage ist also nicht, wie

viele werden genäht, sondern wie

vielen Menschen können wir helfen.

Die ersten 500 Obdachlosenrucksä-

cke konnte ich aus eigener Tasche

finanzieren, und zahlreiche tolle Part-

ner bestückten diese mit Produkten

wie Mundwasser, Hygieneartikel,

Socken, Kaffee. Um möglichst vielen

Menschen mit einem der „Goo-

die“-Bags den Schritt zu Hygiene und

Selbstwertgefühl zu ermöglichen,

braucht es die Kraft aller, die mithel-

fen wollen. Deshalb haben wir eine

Tasc

henkollektion entwicke

lt. Sie ist

unte

r www.brichbag.de zu e

rwerben.

Mit

dem Kauf einer solchen

Tasche

unterstützt man zu 100% das Projekt

und finanziert weitere Obdachlosen-

rucksäcke. Verteilt werden diese von

uns direkt mit den jeweils lokalen

Einrichtungen, die sich vor Ort um die

Menschen kümmern.

Sie kooperieren mit ihrem Projekt

mit Reformhaus®.

Ich kooperiere nicht, sondern ich

freue mich unheimlich, dass die

Verantwortlichen sofort „Ja, da helfen

wir, da sind wir dabei!“ gesagt haben.

Neben Herstellern von Hygienearti-

keln, Instantkaffee und Bekleidung,

allesamt ökologisch, war mir wichtig,

in den Rucksack haltbare Nahrung,

die einen echten Nährwert hat,

beigeben zu können. Studentenfutter

und Trockenfrüchte, die Reformhaus®

beisteuert, sind exakt das Richtige.

Dafür ein riesengroßes Dankeschön

– im Namen aller, denen es Energie

geben wird.