Reformhaus

Eine runde Sache

Basenfasten und Wandern

 

Basenfasten, die sanftere Form des Fastens kombiniert mit ausgedehnten Wanderungen. Daisy Neuhaus aus dem Vertrieb der ReformhausMarketing GmbH in Hamburg hat am Seminar „Basenfasten und Wandern“ der Akademie Gesundes Leben in Oberursel – am Fuß des Feldberges im Taunus gelegen teilgenommen. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen, von ausgedehnten Wanderungen und der wohltuenden Wirkung des Waldes.

Meine Motivation

Ich habe vor Jahren, mit zarten 18 Jahren, aus gesundheitlichen Gründen mit dem Fasten angefangen, um meine Allergien besser in den Griff zu bekommen. Damals habe ich das Heilfasten probiert, und es hat mir auch sehr gut geholfen. Mit dem Heilfasten sind die Allergien tatsächlich verschwunden bzw. ich habe auf die Allergene nicht mehr reagiert. Ich habe das Fasten dann jährlich beibehalten, bin aber zum Basenfasten gewechselt, weil das mit dem normalen Alltag besser zu vereinbaren ist. Denn dabei kann man Obst und Gemüse essen. Mein erstes Basenfasten leitete damals eine Heilpraktikerin über die Volkshochschule, aber seitdem ich bei ReformhausMarketing bin, liegt es nahe, das über unsere schöne Reformhaus-Fachakademie bzw. Akademie Gesundes Leben zu machen. Insgesamt habe ich bisher bestimmt 12- bis 15-mal gefastet, aber zum ersten Mal an der Akademie – „Basenfasten und Wandern“.

Der Start

Das Seminar dauerte fünf Tage. Wir, 7 Frauen und ein Mann, haben nach der Ankunft unsere Zimmer an der Akademie bezogen, dann gab es das erste kleine Come Together, sodass man sich untereinander schon mal kennenlernen konnte. Zwei der Teilnehmer:innen hatten vorher noch nie gefastet. Der Mann war auf Anraten seiner Frau dabei, er hat mit Yoga zu tun und leitet daheim eine Yoga-Männergruppe an. Da passe Fasten doch hervorragend dazu, meinte seine Frau, und er solle das mal ausprobieren, zudem er auch Stress abbauen müsse aus dem Job. Da konnte er jetzt wirklich etwas für sich tun!

Daisy Neuhaus, arbeitet im Vertrieb der ReformhausMarketing GmbH in Hamburg

Dass die Gruppe kleiner als üblich war, war der Pandemie geschuldet. Wir hatten einen Seminarraum, in dem jeder seinen festen Platz hatte und auch seine Unterlagen vorfand. Dann stellte Frau Kehr als Seminarleiterin das Programm vor, wie die nächsten Tage ablaufen werden. Es werde auch die Möglichkeit geben, den Darm zu entlasten, entweder mit Glaubersalz oder mit Pflaumensaft. Ich selbst stelle mich zu Hause in den Tagen vor dem Basenfasten immer schon um in der Ernährung, lasse bestimmte Dinge wie Kaffee, Zucker und Weißmehlprodukte, Brot und Nudeln weg. Dadurch fällt mir die Umstellung schon deutlich leichter und ich verzichtete dann hier auf die Glaubersalz-Entlastung und habe den sanfteren Weg mit dem Pflaumensaft gewählt.

Meine Seminarerfahrung

Das Fasten setzt oft ungeahnte Kräfte und Energien frei, die zutage gefördert werden, wenn man sich ganz darauf einlässt und Ballast loswird. Da passt das Wandern hervorragend dazu. Über das Laufen wird man leichter, der Stoffwechsel wird angeregt und man genießt die Natur und die frische Luft. Und man muss dazu sagen, wer läuft, hat weniger Hunger. Wandern ist für mich auch besser als Schwimmen oder andere Bewegung, man ist zu Fuß freier, genießt die Umgebung, bewegt sich, kommt mit den anderen ins Gespräch. Und wenn man so eine Runde gelaufen ist, der Wald beginnt ja praktisch direkt vor der Akademie, freut man sich auch auf das Ausruhen auf dem Zimmer mit dem Gefühl, dem Körper mit der Bewegung echt was Gutes getan zu haben.

Morgens fanden wir uns erst einmal zu einer kleinen Morgenrunde zusammen, da war ein Innehalten gefragt. Frau Kehr hatte immer einen schönen Spruch dabei, mit dem wir dann in den Tag gestartet sind. Schon vor dem Frühstück liefen wir eine Runde, etwa 30 bis 45 Minuten. Unterwegs probierten wir Atemübungen aus und sind dann zum Frühstück zurück in die Akademie. Zum Essen gab es gedünsteten Apfel oder Birne, was sehr schön war, da beides warm, sehr weich und einfach zu kauen war. Dazu gab es eine große Obst-Auswahl. Das Obst konnte man z. B. mit Sonnenblumenkernen mischen oder auch mit Öl. Viele mögen jetzt denken, Obst und Öl, wie passt denn das zusammen? Aber das tut es ganz hervorragend und es schmeckt auch sehr gut. Man muss sich vielleicht zu Anfang ein bisschen darauf einlassen. Ich persönlich lege das Fasten gern ins späte Frühjahr, denn da ist frisches Obst wie Erdbeeren aus der Region verfügbar. Aber natürlich geht’s ja nicht ums Essen, sondern ums Fasten.

Aber Fasten und Wandern waren nicht die einzigen Programmpunkte: Frau Kehr lud uns zu verschiedenen Entspannungsübungen ein und zum Achtsamkeitstraining in der Natur, mal mit geschlossenen Augen, mal mit offenen. Hier waren dann alle Sinne beteiligt. Alles großartig angeleitet und mit dem Ziel, unsere Wahrnehmung vom Hunger wegzulenken und die Umstellung zu erleichtern. Das hat geklappt! Was mir sehr gut gefällt ist, dass bei diesem Seminar ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Beweggründen zusammenkommen, die aber das gleiche Ziel haben: ihrer Gesundheit ganzheitlich etwas Gutes zu tun. Man tauscht sich darüber aus, gibt Tipps weiter. Besonders schön finde ich, dass es eine Zeit ist, in der man sich im Wesentlichen nur auf sich konzentriert und alles andere außen vor lassen kann. Man macht sich bereit, zieht sich die Wanderschuhe an und genießt die neuen Wege. Das ist einfach entspannend und gibt einem ein gutes Gefühl. Das Wandern steigerte sich über die Tage, bei der letzten Tour waren wir gut dreieinhalb Stunden am Stück unterwegs. Einmal ging es auch nach Bad Homburg, dort gab es eine Schlossführung – sehr schön! Beim Laufen kam man irgendwann in den Flow: die Streckenlänge hat man gar nicht mehr registriert.

Die Tage waren ausgefüllt, in den Zeiten, die man für sich hatte, ruhte man sich auch aus und machte zur Unterstützung der Entgiftung auch Leberwickel. Am besten um die Mittagszeit herum für eine halbe Stunde im Liegen mit warmer Auflage, zum Beispiel einer Wärmflasche oder einem Körnerkissen. Das half der Leber, sich weiter zu entgiften. Ich war auch froh um diese Ruhephasen, weil man meist am Ende des Wanderns spürte, dass sich der Körper und Organismus umstellen und da war es schön, mal die Füße hochlegen zu können.

Lust auf Basenfasten, aber nicht aufs Wandern?

Dann sind diese Seminare an der Akademie gesundes Leben in Oberursel vielleicht das Richtige für Sie:

Sanftes Basenfasten - Mit fastenunterstützenden Schüßler-Salzen
Basenfasten & Yoga - Auszeit und Entspannung

Mehr Informationen unter www.akademie-gesundes-leben.de oder telefonisch: 06172/3009822

Der Schlaf während des Fastens?

Da kann sich was verändern, muss aber nicht. Ich versuche während des Fastens zu festen Zeiten schlafen zu gehen, um morgens ausgeruht in den Tag zu starten. Basenfasten entgiftet und regt den Stoffwechsel an, da kann es durchaus sein, dass man nachts aktiver ist, weil der Körper mehr zu tun hat als sonst. Einige sagten, dass ihr Schlaf schon mal gestört wurde. Eine der Erstfastenden hatte auch ein bisschen mit dem Kreislauf zu tun. Das kann passieren, wenn man bis zum Fastenbeginn seine Ernährung nicht anpasst und sich gar nicht vorbereitet und zum Beispiel bis zuletzt viel Kaffee getrunken hat. Die Akademie bereitet das mit Informationen gut vor und schickt im Vorfeld schon eine Übersicht, wie die Tage aufgebaut sind und gibt Tipps, welche Lebens- und Genussmittel besser im Vorfeld schon zu meiden oder zu reduzieren sind, damit dieser Einstieg leichter fällt.

Im Seminar gab Frau Kehr, wenn wir nicht gewandert sind, sehr viele interessante Informationen über Körperfunktionen, über den Stoffwechsel und die Verdauung, wie der Abtransport von Schadstoffen aus dem Körper funktioniert und wie wir zu Hause weitermachen können, wie zum Beispiel einen Entlastungstag pro Woche in den Alltag mit einzubauen mit Obst und Gemüse. Das Basenfasten wurde unterstützt durch verschiedene Kräutertees, die für uns bereitstanden und die wir jederzeit trinken und dazu auch Wünsche äußern konnten. Ein idealer Tee beim Fasten ist für mich z. B. der 7x7® Kräutertee von Jentschura, sehr gut sind auch die Tees von SALUS oder Sonnentor.

Wozu ist das Seminar besonders gut geeignet?

Basenfasten als Kur dauert auch schon mal vier Wochen, die fünf Tage in Oberursel sind ideal, um in das Thema einzusteigen und das Basenfasten kennenzulernen. Zu schauen, wie man damit zurechtkommt und zu erfahren, was man Gutes erreichen kann, wenn man in seinem Alltag nur ein paar kleine Dinge umstellt, zum Beispiel den Kaffee mal durch einen Tee ersetzt, mittags mal nur Gemüse isst und auf die Zufuhr mehr basischer Lebensmittel im Speiseplan achtet.

Mein Fazit

Es war und ist auf jeden Fall schön, das Basenfasten an einem anderen Ort als zu Hause zu erleben. Das erleichtert sehr, die volle Konzentration darauf zu richten. Die Akademie Gesundes Leben ist ein Ort mit echter Wohlfühl-Atmosphäre und ein idealer Ausgangsort zum Wandern. Der Wald liegt vor der Tür, was will man mehr! Die Seminarleitung durch Frau Kehr war einfach klasse. Sie war mittendrin und nicht nur dabei. Sie unterhielt sich beim Wandern mit jedem von uns, berichtete viel aus den eigenen Erfahrungen, war als Fastenleiterin, Diät- und Ernährungsberaterin immer für Fragen ansprechbar und hat die Gruppe sehr gut zusammengehalten. Alles war super organisiert. Als Gruppenerfahrung ist das Basenfasten-Seminar ebenfalls ideal, man hat dasselbe Ziel, tauscht sich über die Erlebnisse und Erfahrungen ständig aus, erfährt viel von den anderen und unterstützt sich gegenseitig. Da bildet sich auch ein enger Kontakt aus. Ein rundes Programm, sehr abwechslungsreich – weiterzuempfehlen!

Seminartipp

Basenfasten & Wandern - Einklang von Körper und Geist durch Fastenwandern

Nutzen Sie diese Woche und bringen Sie Ihren Körper und Geist in Einklang. Sie erleben, wie Basenfasten und Wandern sich ergänzen und erfahren, wie aus Verzicht neue Fülle entstehen kann. Spüren Sie in sich hinein, entdecken Sie neue Vitalität und Lebensfreude. Neben den Wanderungen unterstützen Sie Ihr bewegendes Fastenerlebnis mit Achtsamkeitsübungen, progressiver Muskelentspannung und Kneipp-Anwendungen.

Mehr Informationen unter www.akademie-gesundes-leben.de oder telefonisch: 06172/3009822

Stefanie Kehr, die Seminar- und Fastenleiterin

Daisy Neuhaus / Thomas Götemann

Ihre Bewertung

Alle Kommentare (1):
Heike kommentiert am 09.09.2022
Das war sehr interessant und einladend! Ich habe schon 2 - 3 Mal gefastet und auch 1 Mal Basen Basen gefastet! Ich mache schon seit Jahren das 16 zu 8 Stunden fasten und habe zuerst schön abgenommen dann ging mein Gewicht langsam nach oben! Ich bin 1.70 m groß und mein Gewicht ging 65 kg zu 72 kg inzwischen bin ich bei 70 kg und hoffe das ich mein kleines Bäuchlein verliere! Ich bin 61 Jahre alt oder jung und habe große Interesse an solch einer Kur! Mit freundlichen Grüßen Heike Hering