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Babyhaut

Hautpflege für den kleinen Spatz

Sie ist besonders empfindlich und zart – Babyhaut. Damit sie gesund bleibt, braucht sie die richtige Pflege mit guten Produkten aus der Natur: eben sanft und ursprünglich.

Babyhaut unterscheidet sich von der Haut Erwachsener ganz erheblich, denn die zarte Haut ist etwa fünfmal dünner. Zudem müssen sich der Säureschutzmantel und die Hornschicht erst noch entwickeln. Das beginnt etwa ab dem vierten Lebensjahr und dauert ungefähr bis zum Alter von zwölf Jahren.

altAußerdem kühlen Babys schneller aus als Erwachsene, weil ihre Unterhaut nicht genügend Fettgewebe enthält. Aber auch gegen Hitze sind sie weniger gut gewappnet. Ihre Schweißdrüsen funktionieren nicht so gut, als dass sie die Körpertemperatur regulieren könnten.

Babyhaut neigt zu Trockenheit, da die Talgdrüsen noch nicht richtig arbeiten. Entsprechend empfindlich reagiert sie auf alle äußeren Einflüsse: Wärme oder Kälte, Feuchtigkeit oder eben auch falsche Pflege. Darum braucht Babyhaut spezielle Pflegeprodukte – je nach Anlass und Körperpartie.

Waschen

Duftstoffe in Pflegeprodukten sind wie Konservierungsstoffe nicht nur überflüssig, sondern provozieren im Zweifelsfall sogar Reizungen oder Allergien. Produkte für die Babyhaut sollten deshalb nur Stoffe enthalten, die pflegen und den natürlichen Schutzmantel der Haut verstärken. Säubern Sie vor allem die Hände, das Gesicht, die Hautfalten und natürlich die Windelregion nur mit Wasser oder einer sanften Waschlotion.

Baden

Nehmen Sie sich Zeit für das Baden Ihres Babys. Damit keine Haut-Irritationen entstehen, wählen Sie einen pflegenden Badezusatz, der Feuchtigkeit gibt. Er sollte die Haut nicht reizen oder gar in den Augen brennen.

Haare waschen

Auch Kopfhaut braucht die richtige Pflege. Bei wenigen Haaren reicht ein feuchter Lappen völlig aus. Mehr Haare brauchen ein mildes Shampoo, das sanft reinigt, hautberuhigend wirkt und nicht in den Augen brennt. Denn so etwas vergisst ein Baby nicht.

altEincremen

Greifen Sie nach dem Baden zu einer Lotion. Babyhaut ist besonders empfindlich und neigt zu Trockenheit. Wir empfehlen eine intensive und spezielle Pflege auf Naturbasis. Sie bindet Feuchtigkeit und hilft, den natürlichen Schutzmantel der Haut aufzubauen. Zudem können Sie diese Pflege auch bei Neurodermitis nutzen.

Die Haut rund um den Po ist ein besonderer „Pflegefall”. Sie wird naturgemäß sehr beansprucht, da sie am häufigsten gereinigt werden muss. Zur täglichen Pflege und Reinigung eignet sich am besten ein Hautöl. Kein Puder, da dieser von den Kindern eingeatmet werden kann!

Wundpflege

Es lässt sich kaum vermeiden, dass Babyhaut ab und zu wund wird. Tupfen Sie die Windelregion vorsichtig mit einem warmen Lappen ab. Nicht trockenreiben, das reizt die Haut noch mehr und bereitet dem Kind Schmerzen. Tupfen Sie anschließend eine Creme auf. Sie pflegt die Babyhaut und sorgt für einen natürlichen Nässeschutz.

Fit für draußen

Babys brauchen Tageslicht und frische Luft – auch im Winter. Den Kinderwagen können Sie mit einer zurechtgeschnittenen Styroporplatte unter der Matratze zusätzlich gegen Kälte isolieren. Für das Baby sind eine dicke Mütze und gefütterte Handschuhe unerlässlich. Eine fetthaltige Gesichtscreme gibt ihm eine wärmende Schicht auf die zarte Babyhaut.


Sigrid Aldehoff

Mehr zum Thema erfahren Sie im Ratgeber „Säuglinge und Kleinkinder” (PDF-Download)

 

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